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Der Weg ins nichts

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Zurück ins Mittelalter ......

Beitrag  berton am So Nov 07, 2010 9:31 pm

oder anders gesagt, ein Leben ohne Auto und TV.
Ist ein ganz anderes Lebensgefühl, die Ruhe ist eingekehrt, die Hektik bleibt außen vor. Ich hätte niemals gedacht, dass dies soviel an Zeit verschlingt.
Es hat sich was geändert. Ich bin jetzt nicht mehr so aufgedreht und schneller müde am Abend, wo ich sonst bis spät in die Nacht mich vom TV berieseln lies.
Irgendwie ist diese Müdigkeit aber auch am Tag nicht abzustreifen. Sie ist allgegenwärtig.
Mit dem Auto ist es nicht so schlimm, da wir ja unsere Vorräte aufgefüllt hatten und somit nicht unbedingt etwas besorgen mussten.
Morgen soll das Auto wieder einsatzbereit sein, Mal sehen ob dies dann auch tatsächlich stimmt.
Ich habe das Korn ausgesät und gewalzt, so das die Felder die sich in unserem Eigentum befinden für dieses Jahr abgeschlossen sind.
Das andere wird sich finden. Ich tendiere stark dazu nächstes Jahr ein landwirtschaftliches Ruhejahr einzuhalten und stattdessen das haus fertig zu stellen, damit wir endlich umziehen können. Bisher hatte ich keine Zeit mich intensiv darum zu kümmern, weil die Tiere und der Feldanbau vorgingen. Vielleicht ist dies gar nicht mal so verkehrt so eine Ruhepause nach 13 Jahren Schwerarbeit und Aufopferung.
Wenn ich genau überlege könnte sogar ein Kurzurlaub drin sein, wenn wir die zu erwartenden Subventionen diesmal nicht wieder in die Felder stecken.
Ich habe Mal so überschlagen was mich das bewirtschaften von einem ha so kostet und war echt baff.
Alleine der Diesel für ackern, eggen, aussäen und walzen betrug für ein ha ca. 100 Euro, hinzu kommt noch das Korn.
Genau genommen bekomme ich das als Subvention was ich auch tatsächlich aufwende. Der Gewinn liegt im Produkt, wobei ich aber die Arbeit und die Kosten für die Bewässerung nicht zählen darf.
Einige Bauern haben ihre Flächen hier stillgelegt und bekommen trotzdem für die Stilllegung soviel Subvention wie einer der sie bewirtschaftet.
Das Jahr ist noch lang und somit viel Zeit noch zum nachdenken.
Ich hatte mir auch schon mal überlegt was in Richtung Tourismus zu machen. Vielleicht sogar eine Freizeit anbieten, denn hier wäre der Richtige Platz für so was, mitten in der Natur mit einer immerwährenden Stille.
So die Müdigkeit streckt mich dahin. Hoffentlich wird es eine Traumlose Nacht.

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Wo führt das ganze hin?

Beitrag  berton am Mo Nov 08, 2010 10:55 pm

Puh, das Ganze entwickelt sich zum Fass ohne Boden. Auch der neue Versuch das Auto gangbar zu machen schlug fehl. Es kostete 5 Liter frisches Öl, da dies jetzt nicht mehr zu gebrauchen ist, weil Wasser durch die Zylinderkopfdichtung gedrückt wurde und sich mit dem Öl vermischt hat.
Also nochmals den Kopf herunter machen und diesmal in Hodmezövasarhely den Zylinderkopf und den Ventilsitz plan schleifen lassen.
Das Ganze kostet wieder eine Unmenge und so langsam hätte ich bereits ein anderes lauffähiges Auto dafür bekommen.
Wenn ich an die Zahlung und an die Folgen denke wird mir richtig heiß.
Leider melden sich bei mir wieder die Symptome in meinem Kopf. Ich habe Lähmungserscheinung in meinem linken Auge, so dass ich zeitweise starke Schmerzen und nicht mehr viel sehe. Ich hatte jetzt solange Ruhe mit meinem Aneurysma und gerade jetzt muss das auch noch hinzukommen. Ich bekomme auch wieder Schwierigkeiten mit meinem Gedächtnis, vergesse einfach Namen oder Dinge, die ich mir nicht aufgeschrieben habe.
Na ja auf jeden Fall ist die Angst wieder präsent, das es bald soweit sein könnte.
Ich sollte mich einfach fern von allem Stress halten und somit mir noch ein paar schöne Tage im Leben sichern, aber so wie es aussieht werde ich wohl mit pauken und trompeten ins Jenseits einziehen. Tja ich bin auf jeden Fall meiner Linie das Ganze Leben treu geblieben und habe versucht im gegen den Strom schwimmen mich zu behaupten. Das kann nicht jeder von sich behaupten, oder?
Es ist doch schon erstaunlich, wie oft ich in den letzten Tagen und Wochen dieses Gefühl hatte Abschied nehmen zu müssen und noch alles in geregelte bahnen zu lenken. Für die meisten meiner Pferde ist gesorgt, meine Frau abgesichert und auch so bin ich fast am Ende angelangt. Ich habe jetzt noch das mit dem Ungarn auf die Reihe zu bekommen und den großen Schlag gegen meine Ex, die nicht ohne Strafe ausgehen soll, für das sie mir einige meiner besten Jahre zur Hölle werden lies.
Ja eigentlich habe ich meine Schuldigkeit dann getan und ich könnte mich auf den Weg machen in die ewigen Jagdgründe, wo ich meine Tierfreunde zahlreich wieder finden werde. Ich habe keine Angst, dass ich dort so wie hier so oft auf mich alleine gestellt bin. Ich denke Mal, das ich eine Reihe an Fürsprechern habe, die mir einen guten Platz reserviert haben und das dann endlich der Lohn sichtbar wird für mein doch so anstrengendes Leben. Es wäre ja nicht auszudenken, wenn es die Waage als solches nicht gibt und es nur in den Köpfen der Menschheit existiert.
Ok dann werde ich mich Mal emotional darauf einstellen wie bisher so oft auch auf andere dinge. Überrascht hat mich bisher wenig, es war vielmehr von vorneherein ersichtlich.
Vielleicht gewinne ich dem Sensenmann auch noch ein paar Augenblicke ab um wenigstens einen Teil des Lohnes hier noch genießen zu können.
Aber wer weiß das schon. Bei mir besteht jedoch die Hoffnung, das mir ein Leidensweg erspart bleibt. Es soll sich um Sekunden handeln, in der bei einem Platzen der Ader die Seele aus dem Körper herauskatapultiert wird und das Leben entweicht.
Ich habe mir schon des öfteren gefragt was dann von einem noch bleibt.
Hier habe ich vorgesorgt und wenigstens ein paar Episoden meines Lebens hinterlassen, so die Zeit der Bildhauerei, wo einige Werke von mir zeugen werden. Diese werden wohl einige Zeit überdauern.

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VW T4 die xte

Beitrag  berton am Di Nov 09, 2010 4:13 pm

Tja wieso überrascht mich das gar nicht mehr. Beim schleifen haben sie festgestellt, das ein Riss im Zylinderkopf ist und das dies wohl dann keinen Wert mehr hat weiter zu machen. Man hat mir einen Austauschkopf angeboten für 300 Euro. Dies aber ohne Innenleben, also Kopf blank. Das was fehlt, soll von meinem anderen übernommen werden. Ob das stimmt kann ich aus der Ferne nicht nachprüfen, aber nachdem wir bis jetzt schon ein Vermögen reingesteckt haben, bleibt wohl nichts anderes übrig, als auch dies zu schlucken.
Zusammengerechnet hat mich die Episode Rumänien und zurück jetzt insgesamt 1500 Euro gekostet und der Bus ist dann immer noch nicht zusammengebaut.
Ich denke Mal das wäre bereits ein anderes Gebrauchtes gewesen.
Na ja was soll ich mich jetzt noch drüber aufregen. Die Konsequenzen sind eben nicht immer auf den ersten Blick sichtbar.
Morgen soll der Zylinderkopf in seiner endgültigen Fassung fertig sein und es gibt dann sogar 1 Jahr Garantie darauf.
Abgeholt und eingebaut wird also frühestens morgen so das ich wenn ich glück habe und alles funktioniert am Donnerstag wieder unter den Autofahrern weile.
Die Extrawünsche für dieses Jahr kann ich dann also knicken.
Wäre ja auch zu schön gewesen.
Gesundheitlich geht es mir heute wieder etwas besser. Die Kopfschmerzen und das Augenproblem haben sich verzogen.
Ich bin dankbar, das mich das heute nicht auch noch plagt.
Unsere Pikinesen machen mir Kummer.
Dada ist läufig, Bobbi und Puffi nutzen dies um das ganze Haus zu makieren. Sie sind eigentlich stubenrein, aber seit dada läufig ist müssen sie es sich gegenseitig beweisen. Tja Kerle halt, nur mit dem schw.... gedacht, ohne über die Folgen nachzudenken. Very Happy
Meine Frau rastet seit dem ziemlich aus, weil wir dies nicht unter Kontrolle bekommen.
Lucky unser Komondorrüde ist auch irgendwie angeschlagen. Er hat zwar kein Fieber, aber er leidet unter Appetitmangel. Wenn es morgen nicht besser wird, ist der Besuch beim Tierarzt angesagt.
So ist halt jeden Tag etwas Neues angesagt und dies alles unter einen Hut zu bringen ist für mich nicht einfach. Vor allem weil die Kommunikation zu Anderen weggefallen ist, seit das Forum sich in alle Winde zerstreut hat. Schade eigentlich, war zum Teil ne ganz taffe Truppe.
Was soll´s, man kann nicht alles haben. Ich denke öfters an Einige, was sie wohl machen. Wer weiß, vielleicht führt uns der Weg eines Tages wieder zusammen.

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ob ich es noch erleben werde....?

Beitrag  berton am Do Nov 11, 2010 12:23 am

Ich habe heute den neuen Zylinderkopf geholt und bis zum Abend sollte dann das Auto wieder laufen. Als ich heute Abend kam, war er gerade beim Ölwechseln und Wasser auffüllen.
Er startete den Motor und siehe da er lief, wenigstens 5 Minuten, dann waren die 5 Liter Öl wieder im Kühlwasser das es durch den Vorratsbehälter in hohen Bogen rausdrückte. Soweit zu „das Auto ist heute Abend 100% wieder einsatzbereit.
Es ist wie ein herumstochern im Nebel, die Ursache dafür scheint keiner zu wissen. An der Zylynderkopfdichtung kann es nicht mehr liegen, da eine Neue erneut verbaut wurde und es sich beim Kopf um einen Neuen handelt. Die Ursache kann nur noch im Block selbst oder im Ölkühler liegen, da nur dort eine Verbindung möglich ist wo Öl und Wasser neben einander fließen und wo es zu einem Defekt kommen kann.
Morgen ist Ruhetag in der Werkstatt am Freitag ab 10:00 Uhr geht es dann weiter.
Der heutige Tag zusammen gerechnet hat mich erneut ein Vermögen für uns gekostet.
300 Euro der neue Kopf, dann das Öl, was sich jetzt im Wasserkreislauf befindet, das reinigungsmittel was eigentlich das Öl im Kühlkreislauf reinigen sollte, das noch von der Rumänien Episode drin war, dann die Fahrt nach Hodmezövarsarhely hin und zurück 160 km, den Mann der mich hinfuhr……..
Nicht aufregen……, es könnte schlimmer kommen.

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Es geschehen noch Wunder

Beitrag  berton am So Nov 14, 2010 6:48 pm

Seit gestern bin ich wieder im Besitz eines funktionierenden Autos. Nicht Ganz ohne meine Hilfe, denn es hat sich heraus gestellt, das genau das die Ursache war, wie ich es bereits vermutete. Der Ölkühler war defekt.
Das ärgerliche dabei ist, das die ganzen Kosten, die ich bisher ausgegeben hatte total unnötig gewesen sind.
In Rumänien und auch hier in Ungarn wurden die falschen Diagnosen gestellt, die angebliche Fachwerkstatt, die mir sagte, das der Zylinderkopf einen Riß hatte und mir einen neuen aufdrehte hat mich ebenso verarscht.
Die Erfahrung hat mich, für mich gesehen, ein Vermögen gekostet.
Wieder einmal eine Baustelle geschlossen.
Ich bin ziemlich müde zur Zeit. Alles strengt mich sehr an und ab und an vergesse ich einiges, sprich ich erinnere mich nicht mehr.
Irgendwie habe ich Angst, das sich das weiter verschlimmert und ich immer mehr an den Folgen des Aneurysmas leiden muß.
Lucky einer meiner Komondore hat sich beim raufen mit den Anderen sein Tränensack verletzt. Es sah böse aus. Zuerst dachte ich das auch der Augapfel was abbekommen hat, aber bei genauerem untersuchen stellte ich fest, das es sich nur um eine Hautverletzung handelte. Ich behandele es mit einer Augencreme und es ist schon viel besser geworden.
So ist halt jeden Tag was anderes los bei uns.
Ich würde gerne versuchen unsere Butternut Kürbisse, die den Marktanforderungen nicht entsprechen zu verwerten.
Wir haben davon noch etwa 3 to.
Ich habe da ein paar Rezepte im Netz gefunden, die ich ausprobierte. Die süß sauere Version ist super.
Nur 3 to in Gläsern für uns alleine sind wohl übertrieben. Very Happy
Optimal wäre wenn ich einige Abnehmer hätte, die diese vorzüglichen eingelegten Kürbisse kaufen würden.
In Ungarn ist es weitgehend unbekannt. Tja wenn ich einen großen Bekanntenkreis hätte, wäre das wohl das optimale, für beide Seiten.
Ich könnte ein paar Euro hinzu verdienen und sie würden zu einem echt gut schmeckenden Beilage kommen, die total bio und gesund durch die vielen Inhaltsstoffe ist.
Aber man kann nicht alles haben. Ich bin halt nicht so der großen Bekanntenkreis haben Typ. Ich würde mich eher als Einzelgänger bezeichnen mit dem Hang zur Flucht vor den Menschen.
Ich habe ja auch allen Grund dazu, denn die ich bisher kennen gelernt habe, sind nur auf ihren Vorteil bedacht gewesen und meistens auf meine Kosten.
Auf das kann ich gut verzichten und so habe ich mich immer weiter zurück gezogen.
Ich habe sehr viel verloren was das finanzielle betrifft, jedoch habe ich mich nie aufgegeben. Das ist das, was wohl meine Stärke ausmacht.

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bin ich ungerecht?

Beitrag  berton am Mo Nov 15, 2010 9:57 am

Ich bin gerade am verzweifeln. Ich weiß eigentlich gar nicht, wie ich mich verhalten soll, denn wie ich es mache scheint es verkehrt zu sein.
Ich möchte vornweg schicken, dass ich mittlerweile meine Frau wirklich liebe und ich der Überzeugung bin keine bessere je zu finden.
Trotzdem bringt sie mich manchmal mit ihrer Art zur Verzweiflung.
Gestern zum Beispiel wieder. Ich war gerade am Reparieren einer Maschine als ich zufällig sah, das sie mit einem kleinen Stapel Papier aus dem Nebenhaus kam, zusammen mit einem Arm Brennholz. Eigentlich war da nichts Außergewöhnliches dran, denn sie macht jeden tag um diese Uhrzeit Feuer, aber mir fiel auf, das auf einem der Papiere ein Stempel zu sehen war, was mich veranlasste dem nachzugehen.
Es stellte sich heraus, dass es sich um wichtige Papiere für die Subventionsantragstellung ging.
Ich verstehe meine Frau nicht. Sie hat einen „Aufräumfimmel“ und zwar in der Art, das sie ständig irgendwie putzen muss und dabei nicht acht gibt, wo sie was hinräumt.
Sei es Werkzeug, Unterlagen, Kleidungsstücke oder sonst was. Es wird irgendwie alles in irgendeiner Weise versorgt, bis es auf nimmer wieder sehen verschwindet und keiner hat es je mehr gesehen. Genauso ist es mit dem einheften ihrer pariere und Rechnungen. Sie hat keinerlei System darin. Wenn Sie etwas braucht, dann geht die Sucherei los. Wenn es nicht gefunden wird, hat sie es nie gehabt.
In dieser Form ist sie das krasse Gegenteil von mir. Wichtige Sachen lege ich chronologisch ab, was mir schon oft meinen Hals gerettet hat.
Um wieder zurück zu kommen, wie kann/soll ich damit umgehen, da es mich offensichtlich stark emotional aufwühlt, wenn meine Frau wieder Mal alles verschleppt und es nicht mehr aufzufinden ist.
Ich habe versucht mit ihr darüber zu reden indem ich ihr klarmachen wollte, das sie gerne ihr Chaos beibehalten kann, aber bitte meins ignoriert.
Das hält vielleicht einen Tag, bis wieder dieser Automatismus losgeht und ich mich auf die Suche begeben kann.
Das schlimme daran ist, das ich ab und an ausraste, weil es unter anderem Konsequenzen hat, die uns teuer zu stehen kommen können.
Ein weiterer Punkt was mich ärgert ist, das die Privatsphäre in ihrer Familie wohl schon keinen Platz hat. Ich habe schon öfters beobachtet, dass auch ihre Eltern ohne Rücksicht darauf wem was gehört, sich einfach bedienen, als wenn es eine Selbstverständlichkeit wäre.
Es fängt mit ganz unwichtigen Dingen an, wie z.B. das ich meine Schlappen suche und feststellen muss, das sie der Schwiegervater gerade benutzt, weil er seine grad nicht findet oder ein meinen Sachen herum gekruschtelt wird, wobei ich mich frage was sie darin zu suchen haben.
Bin ich überempfindlich?
Es scheint überhaupt in ihrer Familie kein mein und dein zu geben. Man bedient sich einfach von dem was da ist, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wer es bezahlt oder was derjenige selbst damit vorgehabt hat.
Es löst sich einfach alles in Luft auf.
Meine Frau hat viele gute Eigenschaften, wie z.B. sie ist hübsch, sauber, häuslich, arbeitet mit und ist auf mich und meine Gesundheit fixiert, das es mir an nichts fehlt.
Also eigentlich eine Wunschfrau, wenn nur ihr chaotische Vorgehensweise in anderen Dingen nicht wäre.
Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, aber sind sie auch die optimale Voraussetzung für eine funktionierende Partnerschaft?
Ich habe mir schon des öfteren Gedanken darüber gemacht, was eigentlich wäre, wenn sie mich verlassen würde, bzw. ich sie.
Würde mir dann was fehlen, was mich in meinen Grundfesten erschüttern würde?
Ich weiß es nicht, aber ich habe mir schon des Öfteren gewünscht wieder alleine zu sein und somit mein Leben in der Art zu gestalten, wie ich es gerne hätte.
Partnerschaft ist glaube ich ständig Kompromisse eingehen zu müssen.
Für mich, als eigentlich Kompromissloses Wesen ist es sehr schwer mich dem anzupassen, weil ich durch Kompromisse in meinem Leben gebremst werde und sie meistens mir in der Form begegnen, das ich auf etwas verzichten muss ohne wirklich einen Gegenwert zu erkennen.
Ich fühle mich gefangen in dieser Kompromisswelt, wo ich ständig irgendetwas leisten soll, was meinem Wesen nicht entspricht.
Ich habe versucht auszusteigen, indem ich hier nach Ungarn gegangen bin und mich aber so wie es aussieht wieder an etwas gebunden, das mich einschränkt.
Es scheint auch ein Fluch zu sein, das mir Geld eigentlich nichts bedeutet. Dadurch komme ich ständig in Situationen, in dem ich damit konfrontiert werde.
Obwohl ich selbst wenig habe, kann ich nicht damit in der Form umgehen wie es eigentlich sein sollte.
Ich leihe Geld an Personen, wo ich bereits im Voraus weiß, dass ich es nie wieder sehen werde. Es wird immer irgendetwas aufgerechnet, was bei mir eigentlich unter Freundschaftsdienst fällt. Ich frage mich, ob sich das mit „Freundschaft“ vereinbaren lässt, wenn man eigentlich immer dafür in irgendeiner Form dafür bezahlen muss, aber im Gegenzug nicht bezahlt wird.
Ich habe vermutlich mal ein Gen zuwenig, das mir das Bewusstsein meines Eigenwertes nicht sehen und dementsprechend auch Handeln lässt.
Sei’s drum. Heute ist der Tag an dem ich es versuche besser zu machen.

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Die Zeit des Nachdenkens ist angebrochen

Beitrag  berton am Mi Nov 17, 2010 9:45 am

Ja, wie jedes Jahr, wenn die meiste Arbeit draußen getan ist kommt bei uns die Zeit, in der wir zur Ruhe kommen.
So auch dieses Jahr. Ich hatte gestern ein Gespräch mit einem Freund wo es um Beziehung und Sex ging.
Er war der Meinung, dass wenn es sexuell in einer Beziehung nicht mehr stimmt, das dann das Ende vorprogrammiert ist.
Ich habe mir überlegt, wie das denn bei mir ist. Ich hatte in meinem Leben viele Beziehungen und die sexuelle Komponente ist nie zu kurz gekommen. Ich denke das es bei mir was das anbetrifft andere Hintergründe gab. Eines der wichtigsten Gründe sich zu trennen war, wenn ich das Gefühl hatte, das mich die Frau betrügt. Ich meine nicht dass sie unbedingt einen anderen hat, eher wenn ich mich als ferner liefen fühlte. Also andere Dinge plötzlich wichtiger waren wie ich. Das Andere war, das ich eigentlich immer ein Jäger war, wobei es gar nicht um die Frau als solches ging, sondern nur darum sie zur Strecke gebracht zu haben. Vielleicht anders ausgedrückt sie unterworfen zu haben. Ich weiß dass jetzt ein Aufschrei der Entrüstung ausgestoßen wird, aber was soll ich sagen, es ist wie es ist.
Ich denke Mal das es was mit meinem Elternhaus und meiner Erziehung zu tun hat, wobei ich gegenüber Frauen ein gestörtes Verhältnis aufgebaut habe. Gravierend war wohl der psychische und physische Missbrauch den ich meiner Mutter ausgesetzt war.
Dieses unterworfen werden habe ich später umgepolt in unterwerfen.
Ich muss sagen, dass ich mich aber seit einigen Jahren geändert habe. Die sexuelle Unterwerfung hat nachgelassen und ich bin nicht mehr so auf das andere Geschlecht fixiert. Ich habe verstanden, dass es nur Stress gibt und ich durch mein Verhalten und die damit verbundenen Heimlichkeiten meine Beziehung gefährde.
Ich habe gestern auch Mal darüber nachgedacht was Sex für mich eigentlich ausmacht und war erschrocken.
Es ist weniger das Gefühl, mein oder der Orgasmus der Frau, nein, es ist der Blick ins Gesicht, indem ich die Mimik wahrnehme, das Lust und Leidgefühl das ich darin erblicke.
Ich habe festgestellt, dass es mir im Akt eigentlich nur darum geht, die Frau zu demütigen, sie zu quälen indem ich versuche ihr auszuweichen um ihre Lust weiter anzufachen oder im nächsten Moment ihr das zu geben was sie fordert. Das Wechselspiel ist für mich keine Kunst, da ich emotional nicht anwesend bin. Es ist eher so als würde ich sie mit einem toten Gegenstand befriedigen.
Vielleicht habe ich ja noch nie einen emotionalen Orgasmus erlebt, indem ich losgelöst aller Gedanken mich hingegeben habe.
Aus diesem Grund scheinen die Frauen auswechselbar zu sein. Nicht ihr Körper zählt, das Aussehen, sondern die Lust die sich beim Akt in ihrem Gesicht widerspiegelt.
Ich glaube schon, das ich ein gestörtes Sexualverhältnis habe, aber scheinbar ist es diese Art, die Frauen gefällt, da es meistens in Stress ausartet, sprich sie nicht genug bekommen können, was aber bei mir genau das Gegenteil auslöst. Ich ziehe mich zurück und suche mir was Neues, denn es ging mir eigentlich immer nur um das erste Mal.
Jetzt bin ich schon seit 10 Jahren "Trocken". Ich will die Beziehung mit meiner Frau nicht aufs Spiel setzen und wieder auf Wanderschaft gehen müssen.
Wir haben ein reges Sexualleben und ich gebe ihr das was sie verlangt. Ich habe mich von der Gesichtsfixierung gelöst und es ist eigentlich jetzt nur der Akt als solches übrig geblieben. Sie kommt auf ihre Kosten und ich gebe ihr das Gefühl begehrt zu werden.
Ab und zu reizt mich es schon, wieder auf die Jagd zu gehen und mich meiner Beobachtung des anderen Geschlechts beim Sex hinzugeben, aber welchen Preis würde ich dafür bezahlen müssen?
Ich lebe deshalb von Erinnerungen, die ich gespeichert habe, von den Hilights in meinem Leben und davon gibt es Gott sei dank genügend.
Ein paar sind mir besonders in Erinnerung geblieben. Es war wie ein Rausch, der mich durchfuhr, ein reiten auf einer Woge des Gefühls, das ich in den Augen des Anderen wahrgenommen habe und somit fühlen konnte. Ein sich willenlos von Extase getrieben hingeben und alles um sich herum vergessen. Ich beneide Menschen, die dies zulassen und erleben können. Sie haben mich auf diese Weise teilhaben lassen an Gefühlen, die ich nie empfunden habe.

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Der Countdown läuft

Beitrag  berton am Sa Nov 20, 2010 9:44 am

, der Winter steht vor der Tür. Es wird Zeit die letzten Vorbereitungen zu treffen. Heute werden wir nochmals Holz sägen um unseren Vorrat aufzustocken. So wie es ja Prophezeit wurde soll es ja ein harter Winter werden.
Ich muss noch den Frostschutz bei den Maschinen überprüfen, was ich immer wieder vergesse. Ist schon heftig geworden meine Vergesslichkeit was das Kurzzeitgedächtnis angeht, während ich mich an vergangene Dinge sehr gut erinnern kann.
Werde noch geschwind meinen Kaffee schlürfen und mich dann gleich ranmachen.
Außerdem muss ich mir für die Hunde was einfallen lassen, da ich sie ungern ohne Dach überm Kopf dem Winter aussetzen will. Bisher gab es einen Stall, indem sie untergekommen sind, doch diesen mussten wir zweckentfremden, wegen der Getreideernte. Für unsere 3 Schafböcke habe ich ein gutes Plätzchen gefunden. Unter der Gore, das ist der Hochlagerplatz auf stelzen für unsere Maiskolben, ist genügend Platz. Ich werde nur noch drei Seiten schließen, so dass es windgeschützt ist.
Nächste Woche habe ich vor, da die Frist, die ich dem Ungarn gestellt habe abgelaufen ist, das Gericht um Wiederaufnahme zu bitten, um nicht zu viel Zeit zu verlieren.
Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich werde mich von dem Ungarn nicht weiter erpressen und vorführen lassen. Ich habe das Recht auf meiner Seite und aus diesem Grund kann ich es auch einfordern.
Mittlerweile konnte ich einen erneuten Betrug aufdecken von ihm. Er hat ein Grundstück in der Form mir unterschlagen, das er zu dem damaligen Zeitpunkt gar keinen Kaufvertrag mit dem früheren Besitzer abgeschlossen hat und ich somit keine Kenntnis von dem Grundstück hatte, obwohl ich es bezahlte.
Außerdem war es für mich zuerst nicht ersichtlich, da es ein kompaktes Grundstück, jedoch mit zwei Flurnummern war, von denen ich nur eine eingeklagt habe.
Das andere Grundstück hat er in Form eines Geschenkvertrages auf seinen Sohn übertragen lassen.
Ich war deshalb gestern bei den alten Eigentümern, die von mir ja das Geld damals bekommen hatten. Diese sagten aus, dass dieser Ungar sie vor 2 Jahren darum gebeten habe und sie dachten dass dies ok wäre.
Es scheint sich aber um anständige Ungarn zu handeln, da sie mir schriftlich zusicherten dies bei Gericht auch so auszusagen, wenn ich einen Prozeß beginne um den Geschenkvertrag anzufechten.
Irgendwie scheint es mit diesem Ungarn kein Ende zu nehmen.
Ich hatte auch ein Telefonat mit der Staatsanwaltschaft in Stuttgart. Ich wollte mich nicht damit abfinden, das meine Ex durch eine fehlerhafte Anklageschrift ohne Strafe davon kommt.
Es sind schon nicht mehr nachvollziehbare Gründe, wieso alles was ich nicht selbst erledigen kann schief geht. Ich habe mit dem Oberstaatsanwalt gesprochen, der mir zusicherte dass er sich die Akte zur Einsicht holt und wir in ca. 3 Wochen nochmals miteinander telefonieren. Er sagte mir auch, dass im Falle eines Fehlers erneut Anklage erhoben werden kann und somit noch nichts endgültig entschieden ist.
Ja ja, ich werde doch noch zu einem Rechtsexperten.
Es scheint tatsächlich so zu sein, das mir nichts geschenkt wird und ich um alles kämpfen muss.
Etwas anderes beschäftigt mich auch immer wieder.
Es ist mein ausgeprägter Sinn zu helfen. Nicht zum ersten Mal habe ich Bekannten und Unbekannten durch eine Geldspende geholfen, obwohl sie mich nicht dazu aufforderten. Ich weiß auch nicht, aber ich habe eine ausgeprägte soziale Ader in mir. Wir haben selber nicht viel, aber immer wieder fühle ich mich aufgefordert etwas zu tun, um das Leid anderer zu mildern.
Sei es durch Geld, Lebensmittel oder durch Hilfestellungen mit meinen Maschinen ohne Entschädigung.
Ich weiß auch nicht was das ist. In der heutigen Zeit würde man es wohl als Dummheit betiteln und als solches wurde mir es verschiedentlich vorgeworfen.
OK ich habe manchmal auch erleben müssen, das es einfach nur ein Ausnutzen war, aber irgendwie hat mich das gar nicht sonderlich berührt. Es ging um mich, um meinen inneren Frieden, um die Einsicht dass es mir gut geht und ich soviel habe, das ich was verschenken kann.
Vielleicht ist es nicht nachvollziehbar, vielleicht hängt es auch mit dem zusammen, das ich Glaube, das wenn man etwas Gutes auf den Weg bringt, das man irgendwann dafür entlohnt wird. Ich weiß, dass mich viele mitleidig dafür belächeln und sich denken „armer Irrer“, aber so ist nun mal meine Lebensphilosophie.
Irgendwie habe ich ja immer die Kurve bekommen in sehr schwierigen Situationen. Vielleicht hängt es ja damit zusammen.
Heute habe ich mich wieder Mal an die rauhnachtslegung für den November erinnern lassen.
Es waren der weiße Magier und Der Tod.
Eigentlich zwei geniale Karten, die auf die derzeitige Situation passen. Die Affirmationen lauteten:

Der weiße Magier:
Affirmation: Ich bin einfach genial!

Der Tod:
Affirmation: Ich sage JA zu mir, ich sage JA zum Leben.

Irgendwie trifft es ja auch auf mich zu, wenn ich nur zurück blicke und sehe welche Situationen ich bisher schon gemeistert habe. Ich gehe aus Allem mit neuen Erkenntnissen und gestärkt heraus.
Für den Dezember, der ja nicht mehr weit ist, habe ich noch:

2 der Scheiben und Glück zur Verfügung, was ja nicht auf ein böses Ende hindeutet. Also kann man sagen, dass mir das Glück hold bleibt und ich einen guten Abschluss finden werde.
Ist schon krass, wie sich nach und nach alles was sich in den Rauhnachtsnächten gezogen wurde in der Realität zeigte. Ich denke Mal ich habe gut daran getan mich an die Vorgaben zu halten, auch wenn es mitunter sehr schwierig war.
So genug geschrieben, die Arbeit macht sich leider noch nicht von selbst.

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gesagt und umgesetzt

Beitrag  berton am Mo Nov 22, 2010 9:42 pm

Im letzten Beitrag noch die Rede davon und schwups steht genau die Situation vor der Tür. Durch die Autoreparatur ist unser Budget merklich knapp geworden, so dass ich eine Aufstockung gebrauchen könnte.
Als ich gestern mit meiner Frau über den monatlichen Markt geschlendert bin, haben wir den neuen Besitzer von Csinos getroffen. Er fragte mich, ob ich seinem Bruder nicht eine Sämaschine besorgen könnte. Ich habe mich gestern gleich dran gemacht und siehe da, ich konnte eine ersteigern, die genau den Vorgaben entsprach und zudem war ich der einzige Bieter, so dass ich sie zum günstigsten Preis bekommen konnte. Zudem auch noch genau an der österreichisch ungarischen Grenze. Einfach genial.
So kann ich heute Nacht aufbrechen und sie abholen, was da bedeutet, das ich einen satten Gewinn verbuchen kann, der einen Teil der Reparaturkosten wettmacht.
Ich kann mich immer auf mich verlassen, wie auf ein Schweizer Uhrwerk.
So wird es wieder eine lange Nacht werden. Start um 0:00 Uhr Fahrt etwa 6 Stunden und wenn alles gut geht, bin ich so gegen 15 Uhr wieder zurück.
Heute hat es ziemlich geregnet, so wie es aussieht steht der Winteranfang direkt bevor. Es riecht förmlich nach Schnee.
Es rächt sich jetzt, dass ich öfters Mal gefaulenzt habe. Na wenigstens habe ich einen Unterstand für meine Hunde heute noch fertig bekommen.
Den Rest werde ich eben bei schlechterem Wetter in Angriff nehmen müssen.
Obwohl ich eigentlich einen guten Profit machen werde, bin ich doch ein wenig unglücklich, diese Tour machen zu müssen.
Ich habe schon mehrfach feststellen müssen, dass ich nicht mehr 20 bin und mich immer öfter kleinere bis größere Wehwehchen plagen.
Eines dieser ist mein linkes Schultergelenk, das mir bei längeren Fahrten starke Schmerzen bereitet.
Ich sollte weniger selbst erledigen und mir jemanden suchen, der mir das körperliche abnimmt und mich auf das Beschaffen als solches konzentrieren.
Vielleicht ist dies ja ein Zeichen diese Richtung zu vertiefen.
Ich hätte dann nicht mehr den Megaprofit, aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.
So dann werde ich Mal vorschlafen, damit ich später mit vollen Kräften mich auf den Weg machen kann. Es wird die erste Feuerprobe mit meinen Bulli seit der Reparatur. 800 km am Stück.



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wenn einer eine Reise macht....

Beitrag  berton am Sa Nov 27, 2010 6:27 pm

dann hat er was zu erzählen.

Es war ein Abenteuer, das ich nicht so schnell vergessen werde. Ich dachte mir schon so was, als ich losfuhr. Ich hatte auch gar keine richtige Lust drauf. Nach der Hälfte der Strecke fing der Motor zu ruckeln an. Ich versuchte es zuerst zu ignorieren, aber es wurde immer heftiger, was mich bewog rechts ran zu fahren. Ich kontrollierte Öl, Wasser und machte eine Sichtprüfung direkt unter dem Auto, konnte aber zuerst nichts feststellen.
Ich entschloss mich weiter zu fahren bis in die nächste Stadt. Fiel konnte es ja nicht sein, entweder bekam er kein Diesel oder es musste ein Wackelkontakt sein. Was anderes ist beim Diesel nicht möglich.
Ich kaufte einen neuen Dieselfilter, den ich auch gleich einbaute, entfernte den Tankdeckel, denn nach meiner Erfahrung könnte es auch ein Unterdruck sein, weil die Tankentlüftung verstopft sein könnte.
Leider brachte dies gar nichts, das Ruckeln war immer noch da. Beim erneuten untersuchen fiel mir ein Schlauch auf, der herumbaumelte aber irgendwie nirgends passte. Es sah aus wie ein Dieselschlauch, durchsichtig wie die Zuleitung. Es könnte die Entlüftung sein, dachte ich mir. Irgendwie kam ich auf die Idee, den Blindstopfen von der letzten Einspritzdüse zu entfernen und den Zapfen mit dem Schlauch zu verbinden und siehe da, das Ruckeln war weg. Ich bin mir sicher das es eigentlich nicht die Ursache sein konnte, aber wie gesagt das Auto funktionierte einwandfrei.
Das mit der Sämaschine war ein Glücksgriff, dachte ich mir als ich sie auflud. In tadellosen Zustand, gut gewartet und immer trocken untergestellt. Es dürfte nicht schwer sein, sie zu verkaufen. Im Gedanken sah ich schon den Profit, den ich machen würde, denn ich hatte ja wie ich schrieb, einen Käufer.
Aber es sollte wieder einmal alles anders kommen wie geplant. Der Käufer überlegte es sich anders, weil er plötzlich eine Einzelkornsämaschine wollte. Na Prost Mahlzeit, das hat mir jetzt gerade noch gefehlt. Unser letztes Geld investiert und was jetzt.
Ich will gar nicht darüber nachdenken. Na wenigstens gut angelegt, denn eins ist sicher, das die Maschine das wert ist.
Ansonsten war die Woche durchwachsen. Ich habe die letzten Vorbereitungen für den herannahenden Winter getroffen, heute die letzten Rundballen reingeholt.
Man sollte nicht glauben, dass ich mal Hardwarespezialist für PCs war. Ich versuche ein 3g Wlan-Netz mit einem Router aufzubauen, aber irgendwie klappt es nicht. Ich kann das angeschlossene Modem nicht aktivieren. Dabei habe ich mir wochenlang aus dem Netz Infos geholt um zu sehen was das beste Gerät für diese Zwecke ist und es gebraucht bei Ebay günstig ersteigert.
Na ja ich werde ja jetzt viel Zeit haben den Winter über und wenn es kein Hardwaredefekt ist bringe ich es auch zum laufen. Bis dahin ist halt nur die Direktverbindung möglich.
So, das essen ist fertig. Wenigstens komme ich da voll auf meine Kosten, alles aus eigenem Anbau.
Besonders das Lecsö ist super geworden.
Geschälte Tomaten, Paprika, Zwiebeln, ein wenig Knoblauch, das ganze gekocht und heiß in Gläser gefüllt, einfach lecker.
Jetzt muss ich aber, sonst bekomme ich die Rute, Wink

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Es wird Winter

Beitrag  berton am Mi Dez 01, 2010 8:52 am

So, jetzt hat uns der Schnee erreicht. Heute Morgen war alles weiß und die Zeit der Ruhe sollte eigentlich angebrochen sein.
Leider stimmt es nur zum Teil. Durch den Schnee müssen unsere Tiere jetzt im Stall bleiben, was bedeutet, jeden tag misten und mit Futter versorgen.
Zudem habe ich ja noch „Altlasten“, die mich zwingen aus dem haus zu gehen.
Gestern eine erneute Zeugenvernehmung wegen des Überfalls auf mich vor einigen Monaten und heute die Gerichtsverhandlung gegen den Ungarn der uns die Einfahrt weg gepflügt hat. So ist weiterhin für Aufregung gesorgt.
Auch haben wir ein erneutes Todesopfer unter den Tieren. Der Fuchs hat zugeschlagen. Zwar hat er eine Ente nur verletzt, als er reiß aus nehmen musste vor unseren Hunden, aber die zweite Ente hat den Schock nicht überlebt. Äußerlich hatte sie keine Verletzungen, aber sie starb kurze Zeit später. Die zweite Ente ist trotz der Wunde noch agil. Ein Glück das wir in einem nicht Tollwut gefährdeten Bezirk wohnen.
Mich treffen solche Ereignisse immer sehr hart, weil ich unsere Tiere als Teil der Familie betrachte.
Ich habe gestern noch einen Besuch bei einem befreundeten deutschen Ehepaar gemacht. Sie hängen finanziell ziemlich in den Seilen und es scheint eine harte Zeit bevor zu stehen. Ich wundere mich immer wieder wie Menschen ihr eigenes Schicksal herauf beschwören und dann erwarten dass man ihnen hilft.
Noch vor einigen Monaten beobachtete ich, wie sie das Geld mit vollen Händen unter die Leute brachten, wo ich mich wunderte wie sie das alles schaffen.
Jetzt ist Ebbe. Ich habe ihnen finanziell ausgeholfen, obwohl wir selbst an der Limitgrenze sind.
Interessant an der Geschichte ist, das ich solange ich zurück denken kann eigentlich immer am Limit war, das heißt, das ich keinerlei Geld horte, sondern es sofort investiere. Ich bin der Meinung das Geld Energie ist und diese immer fließen soll. Wer spart blockiert den Fluss. Mit dieser Einstellung hatte ich bisher immer Erfolg. Ich hatte immer soviel Geld/Energie zur Verfügung wie ich für die jeweilige Situation brauchte.
Es scheint ein universelles Gesetz zu sein das wenn man sich daran hält einen mit dem nötigsten versorgt.
Ich kam gestern auf eine neue Idee wie man vielleicht Geld in die Kasse bekommen kann.
Leider habe ich einen sehr kleinen Bekanntenkreis und somit auch nur begrenzte Austauschmöglichkeiten. Ich habe mir überlegt, „Butternut“ Kürbissamen zu verkaufen. Quasi als Solidaritätsbeitrag zu meinem Projekt hier in Ungarn.
Ich dachte mir, das so beide Seiten was davon haben. Ich habe mir überlegt, da ein Samen sehr viele Kürbisse produziert, das 1 Euro für 10 Samen ok wäre und wenn man das ganze als Brief verschickt halten sich auch die Kosten für den versand im Rahmen. Aber wie gesagt, es ist nur eine Überlegung. Vielleicht denken jetzt einige, das dies wohl zuviel wäre, aber schließlich sind es ja keine normalen Samen, die rein aus geschäftlicher Sicht an den Mann gebracht werden sollen, sondern eher als Energieaustausch. Vielleicht habe ich so die Möglichkeit einige der Leute zu unterstützen, die an der Existenzgrenze leben.
So, ich muss mich fertigmachen. Schnell noch die Tiere füttern und dann muss ich mich schon auf den Weg machen nach dem 40 km entfernten Szeged, wo heute die Gerichtsverhandlung stattfindet.

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Hilfe, alleine schaffen wir es wohl nicht mehr....

Beitrag  berton am Do Dez 02, 2010 12:17 am

Es ist ein Kreuz das auf mir zu lasten scheint. Nachdem ich die Gerichtsverhandlung zufrieden stellend hinter mich gebracht habe und der nächste Termin erst am 14.Februar anberaumt wurde, ereilte mich ein neues Chaos.
Auf der Heimfahrt blieb mein Auto plötzlich, ohne Vorwarnung stehen und ich musste mich heimschleppen lassen.
Es ist zu junge Hunde kriegen. Irgendwie reißt es nicht mehr ab und dies jetzt, wo wir das Auto echt benötigen.
Heute konnte ich nicht mehr danach schauen, weil es wie aus Kübeln schüttete, mal sehen ob ich Morgen etwas herausfinde.
Da jetzt vielleicht eine neue finanzielle Belastung auf mich zukommt, habe ich mich entschlossen im Internet bei Ebay unter [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] Kürbissamen aus eigenem Anbau anzubieten. Vielleicht kann ich so eine Art Tauschhandel erreichen, dass ich Samen, die eine ergiebige Anzahl von schmackhaften Butternutkürbissen ergibt gegen einen Betrag von 1 Euro tausche. Es soll ja möglich sein, sich selbst an den haaren aus dem Sumpf zu ziehen und ein Versuch ist es allemal wert.
Auf jeden Fall wird es eine interessante Erfahrung, weil ich bisher immer auf der Käuferseite stand und ich mich jetzt das erste Mal auf die Verkäuferseite im Ebay bewege.
Wenn es also stimmen sollte, das positive Energie die man auf den Weg geschickt hat irgendwann bei einem wieder ankommt, dann sollte dieses Experiment funktionieren, oder? Durch den Verkauf könnten wir dann den Wagen wieder flott bekommen und wer weiß, wenn es als Mund zu Mund Propaganda seinen Lauf nimmt uns auf diese Weise geholfen werden. Also als Bitte an die die hier mitlesen, vielleicht benötigt ihr Samen oder eure Bekannte. Wir senden nicht nur die Samen als solches, sondern die positive Energie die uns hilft das durchzustehen. Außerdem die Liebe zu der Natur und die liebevolle Aufzucht der Spenderpflanzen.
Ich bin ja gespannt wie ein Bogen auf das Ergebnis.
Irgendwie bin ich ein wenig stolz auf mich, das selbst in Extremsituationen ich immer wieder versuche es zu meistern und nicht aufgebe, obwohl ich mehr als einmal des Kämpfens müde geworden bin.
Hoffentlich hört der Regen auf und wandelt sich nicht in Schnee. Dann wäre das Chaos perfekt.
Ups schon so spät, wie schnell doch die Zeit vergeht. Drückt mir die Daumen, das ich den Wagen wieder flott bekomme und das sich wenigstens ein paar Menschen dazu entschließen, uns in Form des Kaufs der angebotenen Kürbissamen zu unterstützen.

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was ist bloß los?

Beitrag  berton am Do Dez 02, 2010 11:51 pm

Puh, was für ein Tag.
Es schüttete wie aus Eimer und es war eiskalt, als ich mich daran machte das Auto unter die Lupe zu nehmen und nach dem Fehler zu suchen.
Meine Stimmung war nach kurzer Zeit auf dem Null Bock Punkt, aber was hilft es ich hatte keine andere Wahl.
Was soll ich sagen, ich habe die Ursache gefunden. An der Lichtmaschine war ein Kabel durchtrennt, was zur Folge hatte, das sich die Batterie nicht mehr aufladen konnte und als die Energie zur Neige ging, machte das Magnetventil der Einspritzpumpe zu und der Motor bekam keinen Diesel mehr.
Ich war ganz froh, den Fehler gefunden zu haben, aber es dauerte ein paar stunden bis ich mich halbwegs regenerierte. Ich war durchgefroren, hatte kaum noch Gefühl in den Fingern und meine Energie war vermutlich gleich der leeren Batterie meines Autos.
Seit ein paar Tagen habe ich Stress mit meiner Frau. Ich weiß auch nicht woran es eigentlich liegt, aber wir zwicken uns unaufhörlich an.
Sie macht mir Vorwürfe, dass ich ständig am Nörgeln bin und ich das sie ständig die Stimme erheben muss, wenn wir uns unterhalten.
Vielleicht hängt es ja mit der Gesamtsituation zusammen der wir gerade ausgesetzt sind.
Mhh, es kann auch sein, das ich mich ärgere, das sie sich wieder Mal hängen lässt was ihr Gewicht anbetrifft. Ich habe ein Problem wenn jemand Alkohol regelmäßig zu sich nimmt, da ich aus einer Alkifamilie komme und dies nur zu gut kenne.
Meine Frau trinkt nicht viel, aber mir fiel auf, dass sie regelmäßig 1 Bier pro Tag trinkt. Ich habe sie mal darauf angesprochen, dass mir die Regelmäßigkeit aufgefallen ist, wo sie richtig wütend wurde.
Vielleicht male ich ja den Teufel an die Wand, aber wie gesagt, ich bin ein gebranntes Kind.
Was mir auch aufgefallen ist an mir, das wenn meine Frau sich hängen lässt, das mein sexuelles Verlangen auf den Nullpunkt ist. Es schreckt mich ab. In dem Zusammenhang ist mir aufgefallen, dass ich mehr auf den schlanken jugendlichen Typ stehe. Pädophil bin ich nicht, aber ich denke dass es was mit meiner Mutter zu tun hat, die mehrfach über meine Grenzen gegangen ist und ich eine fülligere Frau unweigerlich mit ihr in Zusammenhang bringe.
Ich sehe es aber auch im Zusammenhang mit mir, denn ich versuche meine Attraktivität aufrecht zu erhalten. Ich habe keinen Bauch, keine Fettrollen und auch so sehe ich viel jünger aus wie ich biologisch bin.
Ich höre förmlich den Schrei und sehe die Entrüstung, wenn das jetzt jemand liest, aber kann ich deswegen einfach darüber hinweg sehen, wenn es mich doch so sehr trifft und bewegt?
Vieles hat eine psychische Ursache, die so einfach nicht aufzulösen ist. Ich stelle mal in den Raum, das ich meine Frau liebe, trotzdem die Ursachen da sind und sie die Sexualität behindern, die wir vorher ausreichend praktizierten.
Vielleicht ist dies ja der Streßfaktor, der im Moment uns das Leben schwer macht. Gelesen habe ich darüber schon oft, das wenn es im bett nicht mehr stimmt, das dann die Beziehung leidet. Was kann ich ändern?
Ich denke Mal im Moment nichts, denn ich kann die Gefühle nicht herzaubern. Ok, ich könnte eine Therapie machen, um die Ursachen zu beseitigen, aber ob das kurzfristig was bringt?
Einfacher wäre es wenn meine Frau auf das Bier verzichtet, ein wenig ihre Eßgewohnheiten beobachtet und das Fitnessgerät das wir haben nutzt, wegen der Kalorien, und somit ein wenig abspeckt. Ich denke das würde uns beiden gut tun, aber ich werde sie nicht dazu zwingen. Es bleibt ihre Entscheidung welchen Weg sie gehen möchte.
Auch wenn ich jetzt in Ungnade falle, ich gebe zu, dass ich es so empfinde.

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schlecht geschlafen, viel nachgedacht

Beitrag  berton am Fr Dez 03, 2010 12:40 pm

Ich scheine in einer Krise zu stecken. Ich habe sehr schlecht geschlafen und mir die ganze Zeit Gedanken darüber gemacht, wieso ich bei meinem Partner bin und nicht bei mir suche. Ist es wirklich die Ursache das mein Partner sich zu seinem Nachteil verändert oder eher weil ich mit mir selbst wieder einmal hadere.
Ich kenne solche Krisen, in denen ich nur einen Aufhänger suche, damit ich meinen Frust an jemand anderen auslassen kann.
Ist dies jetzt so ein Fall?
Etwas anderes macht sich aber auch bemerkbar. Ich schrieb es bereits gestern.
Ich stelle fest, dass ich dem Alterungsprozeß nicht so unterzogen bin wie meine Mitmenschen.
Woran liegt das? Vielleicht an den Genen, die mir vererbt wurden, meiner Lebensweise, meiner inneren Einstellung oder weil ich meiner Zeit voraus lebe und mich deshalb das Alter nicht einholen kann.
Fragen, Fragen, Fragen und keine Antwort in Sicht.
Eigentlich sollte ich bereits auf den Beinen sein und verschiedene Dinge in Angriff nehmen, aber irgendwie habe ich heute nicht richtig Lust.
Es hat schon Vorteile, wenn man sich seinen Tag selbst einteilen kann und niemand reinredet.
Gestern ist mir ein genialer Schachzug geglückt. Mein ungarischer Kontrahent, der sich nach wie vor weigert mir die Felder auszuhändigen, wird wohl eine böse Überraschung erleben.
Ich habe den früheren Eigentümer eines dieser Felder aufgesucht. Der Ungar hat mit ihm ein Scheingeschäft vor einiger Zeit abgeschlossen, indem er ein Grundstück statt auf seinen Namen in Form eines Geschenkvertrages auf den Namen seines Sohnes umgeleitet hat, um so einen Zugriff des Gerichtsvollziehers zu verhindern. Ich habe dem alten Eigentümer klar gemacht, dass ich alle Felder bezahlt habe und dass dies auch durch Urteil bewiesen wurde und dass er wenn er den Vertrag in dieser Form aufrechterhält mir für den Schaden haftet. Auf dem Grundstück wurde nämlich von mir ein 1000 qm großer See ausgebaggert, den ich aber aufgrund der Eigentumsübertragung nicht geltend machen konnte.
Der frühere Eigentümer willigte in der Form ein, das er den Geschenkvertrag rückgängig machen will und als Ausgleich mir das Grundstück überträgt, wenn ich auf weitere Forderungen an ihn verzichte. Das räumt mir natürlich einen ganz anderen Standpunkt ein. Ich bekomme dadurch ein Trumpf As zugespielt, das mich in die Lage versetzt den Ungarn zusätzlich unter Druck zu setzen. Er ist im Moment im Ausland arbeiten. Leider habe ich keine Möglichkeiten die Arbeitsstelle herauszubekommen. Ich weiß nur, dass er in Österreich ist. Es ist aber nicht schlecht, wenn er, bis das Ganze unter Dach und Fach ist, sich nicht in Ungarn aufhält und somit den früheren Eigentümer nicht unter Druck setzen kann.
Vielleicht ist das ja der Schlüssel um ein für alle Mal das Ganze zu klären. Schließlich hat er alles auf diese Karte gesetzt und es ist somit seine Zukunft. Fällt diese weg, verliert er alles was er sich mit Betrug an mir aufgebaut hat und zusätzlich das was er privat von seinem Geld investiert hat.
Er kommt dann quasi in die Situation in die er mich vor 8 Jahren durch seinen Meineid gebracht hat. Sollte es tatsächlich noch eine Gerechtigkeit geben und sich der Kampf über die Jahre hinweg gelohnt haben?
Wir werden sehen. Ich sehe es neutral, denn zu oft wurde ich von dem Rechtsystem in Ungarn enttäuscht und es blieben mir nur die Unkosten.
Wenn ich aus dem Fenster gucke schaudert es mich. Es ist als wenn der Himmel seine Schleusen geöffnet hätte so stark regnet es seit Tagen. Die Sand und Lehmstraßen sind nicht mehr befahrbar, wir sind jetzt quasi eingeschlossen. Auch mit der Kutsche ist ein durchkommen nicht denkbar, da die Verletzungsgefahr der Pferde auf dem rutschigen Untergrund zu hoch ist. So bleibt uns nichts anderes übrig als abzuwarten. Ich bin ganz froh dass es Regen ist, wenn das ganze als Schnee herabfallen würde hätten wir ein ernsthaftes Problem, da die Stalldächer solche Mengen wohl nicht tragen könnten.
Aua, was war das denn. Beim Trinken verspürte ich einen starken Schmerz in meinem Zahn. O nein, es wird doch nicht ein Loch sein?
Nicht das ich Angst vor dem Zahnarzt hätte, aber gerade jetzt muss es nicht unbedingt sein. Gleich Mal in den Spiegel gucken ob man was sieht.
Ok das war´s erstmal. In diesem Sinne……

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Na das kann ja heiter werden

Beitrag  berton am Sa Dez 04, 2010 10:25 am

Ich scheine tatsächlich in einer Krise zu stecken, die sich ausweitet. Eigentlich weiß ich gar nicht wie mir geschieht.
Jahrzehntelang hielt ich mich für einen guten Liebhaber und bildete mir viel darauf ein und jetzt das.
Seit ein paar Tagen langweilt mich der Sex. Ich stehe zwar meinen Mann, aber es kommt zu keiner Ejakulation mehr. Ich kann quasi unendlich weiter machen. Die Lust ist weg. Ich empfinde mich eher als außen stehender Beobachter ohne jegliches Gefühl.
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich irgendwann einmal einen Orgasmus vortäuschen muss.
Jetzt es also soweit und ich erlebe das was Frauen vermutlich oft tun, nämlich dem Partner etwas vorzuspielen. Es blieb mir gar nichts anderes übrig, weil ich merkte dass meine Frau ein Problem damit bekam, das ich nicht mehr so agierte wie früher. Sie gab sich die Schuld, fing an das sie nicht mehr attraktiv für mich sei und das dies das Problem wäre.
Es ist vermutlich auch so, wobei ich es ihr aber in der Form nicht sagte. Ich scheine auf die übermäßigen Rundungen negativ zu reagieren.
Auf jeden Fall stecke ich fest, weiß nicht wie ich reagieren soll.
Meine Frau scheint es sich beweisen zu wollen und setzt sich und mich unter Druck.
Na ja, ein gutes hat es wenigstens. Sie denkt darüber nach, hat begonnen mehr Sport zu treiben und macht eine Diät. Es ist ja nicht der Supergau, denn es handelt sich ja nur um etwa 7 kg die sie vom Idealgewicht weg ist. Ich denke Mal, das sie es schaffen kann, ihre Figur wieder zu bekommen.
Ich gehöre zu den Menschen, die sagen was sie denken und deshalb bin ich auch kein Freund etwas was mich stört auch so zu sagen. Wenn also von ihr die frage kommt, ob sie zu dick ist, sage ich das was ich denke.
Frauen sind sowieso eine Gattung für sich. Sagt man ihnen die Wahrheit über das was man denkt glauben sie es nicht und lügt man sie an auch nicht.
Ich habe es deshalb immer mit dem gehalten, zu sagen was ich denke und bin für mich damit gut gefahren.
Der Regen hat aufgehört und so werde ich heute ein paar Arbeiten erledigen können, die die letzten Tage aufgelaufen sind. Das lenkt mich von dem Problem ab und ich bekomme vielleicht wieder einen klaren Kopf.
Ich habe gelesen dass sich Sex im Kopf abspielt und wenn ich mich damit ablenke was mir Spaß macht, bekomme ich vielleicht wieder Lust und es funktioniert wieder wie bisher.
Kurzfristig ging mir durch den Kopf auszuprobieren, ob es nur bei meiner Frau so ist oder allgemein. Ich habe den Gedanken wieder verworfen, weil ich feststellen musste, dass Sex eigentlich nicht mehr den Stellenwert hat, wie vor Jahren.
Werde ich alt, lässt es bei mir nach?
Man liest ja einiges darüber und wieso sollte es bei mir eine Ausnahme sein.
Irgendwie ist die ganze Situation verfahren. Wenn ich daran denke wie viel Menschen übergewichtig sind scheint sich ja dieses Problem in Grenzen zu halten, denn gleich und gleich gesellt sich gerne und da fällt es dann nicht mehr ins Gewicht.
Schlimm wird es vermutlich nur, wenn man sich unterschiedlich entwickelt. Es scheint überhaupt immer weniger schlanke und nicht übergewichtige Menschen zu geben. Ist dies die Quittung unserer Wohlstandsgesellschaft?
Ich sehe schon, dass mich das Thema beschäftigt und ich es nicht so schnell aus meinem Kopf bekomme.
Kann denn nicht einmal etwas unkompliziert bleiben. Müssen meine Ansprüche immer so hoch sein und kann ich nicht das Gesamte sehen, bei dem meine Frau sehr gut abschneiden würde. Manno Mann was ist nur mit mir los. Zu Recht scheint es so zu sein, das mir viele Vorwürfe machen, weil ich von mir auf Andere schließe und ihnen Disziplinlosigkeit vorwerfe. Vielleicht mache ich mir das Leben selbst schwer. Bleib bei Dir, sage ich mir immer wieder, aber gehört es nicht zu mir, wenn ich mich um das kümmere, was mein unmittelbares Umfeld ist?


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Zukunftsplanung

Beitrag  berton am So Dez 05, 2010 11:25 am

Die Sonne lacht mir ins Gesicht, als wollte sie mir sagen, alles halb so wild. Genieße dein Leben und achte auf das was wirklich zählt.
Ich liege noch im Bett, muss ich zu meiner Schande gestehen, aber ich gönne es mir heute einfach mal.
Ich habe gestern darüber nachgedacht was ich nächstes Jahr in Angriff nehmen will. Bisher habe ich mich überwiegend auf das produzieren festgelegt, um so unseren Lebensstandard zu gewährleisten. Dies bedeutet aber neben den hohen Investitionskosten auch ein manchmal nicht kalkulierbares Risiko. Ich habe festgestellt, dass der Hauptgewinn bei den Händlern bleibt und die, die es erzeugen das Nachsehen und das Risiko haben.
Ich dachte mir deshalb, dass es eine Basis für mich geben sollte, dass ich nur noch das produziere, was wir für uns benötigen und meinen Schwerpunkt auf das Handeln verlagere. Die Idee kam mir, nachdem ich schon des Öfteren im Ebay Artikel gefunden habe, die weit unter ihrem Wert versteigert wurden und hier bei den von mir erworbenen einen guten Profit brachten.
Es gibt innerhalb der EU auch Zuschüsse für das Stilllegen von Flächen, so das ich für unsere Flächen ohne Aufwand eine Entschädigung bekomme, die als zusätzliche Einnahmequelle bereit steht.
Das Hauptproblem an der Sache ist die Lager- und Stellfläche. Ich hatte eigentlich, als ich vor Jahren hier ankam, diese Flächen zur Verfügung, aber durch den Betrug durch meine Ex an mir alle verloren. Ich denke Mal, das sich diese Gedanken deshalb in diese Richtung entwickeln, weil ich beabsichtige, nachdem ich ja jetzt alle beweise zusammen habe, ein Wiederaufnahmeverfahren der Gerichtsverhandlungen anzustreben.
Eine andere Überlegung ist, sich nur noch auf das notwendigste beschränken und so eine Möglichkeit zu erhalten, meine künstlerische Ader neu zu aktivieren.
Ich könnte mir gut vorstellen, auf dem Grund des Neu erworbenen Bauernhofes eine Art Freilandattelier zu erreichten, wo ich dann mit Interessierten Bildhauerei praktiziere. Man könnte es ja in Richtung Therapie ausweiten, indem hier die Möglichkeit geboten wird mit sich selbst über das Medium Stein Kontakt aufzunehmen.
Ich hatte dies vor Jahren am eigenen Leib erfahren und festgestellt, dass es viel bewirkt hat.
Man mag es nicht glauben, aber Steine haben, wenn man genau hinhört, ein eigenes Leben. Anhand der Töne, die beim schlagen entstehen, kann man etwas über ihn in Erfahrung bringen. Ein weiterer Aspekt ist die Tatsache, dass man wie im richtigen Leben, nichts mehr korrigieren kann, indem man etwas was man getrennt hat wieder ungeschehen machen kann. Es besteht nur die Möglichkeit aus dem was entstanden ist das Beste daraus zu machen. Also eine spannende Sache, die sehr viel bewirken kann.
Ich hatte ja bereits mehrfach mit dem Gedanken gespielt, hier eine Freizeit abzuhalten. Ich bin nur immer wieder ins Zweifeln gekommen, weil ich anscheinend den Draht zu den Leuten nicht bekomme. Ich scheine eher so eine Außenseiterrolle einzunehmen, also außerhalb der Masse mit meinem Denken und Handeln.
Vielleicht ist dies ja aber auch das was wichtig ist, das ich eben nicht 0815 bin und somit nicht manipulier und berechenbar.
Also eine Chance für jeden, der sich auf dieses Experiment einlässt.
Ups, schon wieder so spät, ich denke mal ich lasse die Pferde auf die Weide. Wer weiß wie lange dieses herrliche Wetter noch anhält.

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Fortsetzung der phantastischen Geschichte

Beitrag  berton am Mo Dez 06, 2010 11:18 am

Ich habe mir gestern und heute Morgen nochmals die Geschichte durchgelesen und beschlossen, diese weiter zu schreiben. Beim Lesen überkam mich wieder diese mystische Stimmung, die mich damals dazu bewogen hat sie anzufangen.
Es ist für mich ähnlich einem Tagebuch, nur das die Realität dort noch nicht eingezogen ist und somit formbar. In meinem Inneren sind verschiedene Eindrücke, die aus bereits erlebten und tief im inneren verborgenem bestehen. Ich bin mir bewusst, dass sie einen Zusammenhang haben, sei es aus bereits gelebtem oder erträumten noch nicht materialisiertem.
Ich empfinde es als Einladung an sich selbst den Gedanken freien Lauf zu lassen. Welche Zeit wäre geeigneter als die Vorweihnachtszeit, für die Fortführung einer Fantastischen Geschichte.
So werde ich parallel zu der realen Situationen die hier im Tagebuch ihre Fortsetzung findet, ein Buch in meinem Inneren aufschlagen und die Geschichte die ich vorfinde auf Papier, bzw. Virtuelle Plattform bringen.
Wer weiß, vielleicht greifen sie ineinander über und manifestieren sich in meinem Leben, so das Wirklichkeit und Phantasie nicht mehr unterschieden werden kann und somit ein neues Zeitalter in meinem Leben anbricht.
Vorerst werde ich aber wie jeden Tag meine Tiere versorgen, bevor ich dies vor lauter schreiben vergesse. Ich spüre deutlich wie sich in mir ein großer Druck aufbaut, der seinen Weg in die Realität des Aufschreibens sucht und somit wahrgenommen werden will. Ich vermute Mal das die Zeit reif ist dafür und somit der Inhalt für alle verfügbar gemacht werden soll.
Man wird sehen.

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die Ereignisse überschlagen sich

Beitrag  berton am Di Dez 07, 2010 11:18 pm


Obwohl ich mir fest vorgenommen hatte an der phantastischen Geschichte weiter zu schreiben, bin ich nicht dazu gekommen.
Irgendwie ist sehr viel Energie gerade im Spiel und ich fühle mich wie ein Schachspieler kurz bevor er seine Gegner Schach matt setzt.
Sollte es tatsächlich möglich sein, das man mit legalen Mitteln zum Ziel kommt?
Wie ihr wisst habe ich in meiner unmittelbaren Umgebung mit einer Gruppe von Menschen zu tun, die alles dran setzen um mich aus dem Land zu treiben. Alle Mittel scheinen recht zu sein.
Ich vertrete die Meinung dass wenn man im Glashaus sitzt man besser nicht mit Steinen werfen sollte. Ich habe nach diesen Glashäusern Ausschau gehalten und die Steine ins Rollen gebracht und siehe da, aus der Übermacht ist ein unkoordinierbares kleines Häufchen geworden, die versuchen die Scherben zu kitten. Sie haben gar keine Zeit mehr sich um mich zu kümmern, da sie allesamt gehörig Dreck am Stecken haben und jetzt damit beschäftigt sind einen Ausweg zu finden.
Ich habe heute eine Email vom Amt für Betrugsbekämpfung bei Agrarsubventionen von Brüssel bekommen, wo ich vor Monaten eine Anzeige mit dementsprechendem Bildmaterial gemacht hatte. Es ging darum, dass mein "Freund" mit seinen 300ha Zuschüsse für etwas beantragte, was er nie angebaut hat. Er gab an Getreide angesät zu haben, was im Endeffekt bedeutete das er auf 15 ha Fläche etwa 1000kg Getreide mit einem Kunstdüngerstreuer ausbrachte und dieses dann jedes Jahr mit einer Scheibenegge niederwalzte, um so den Eindruck zu erwecken das Getreide wäre tatsächlich ordnungsgemäß ausgebracht worden. Dies ging jetzt Jahre lang gut, bis er eine Großoffensive gegen mich startete. Ich habe Fotos gemacht über die Bebauung und ihn bei der hiesigen Behörde angezeigt. Im ist nichts passiert, da er gute Beziehungen zu haben scheint.
Doch jetzt scheint sich das Blatt zu ändern, da die Anzeige bei OLAF weiterverfolgt wurde und ich jetzt Bescheid bekam, das ich zusätzliche Daten über den Ungarn und die Aktenzeichen der ungarischen Behörden, die den Fall damals untersuchten einreichen soll.
Wenn das Mal nicht für einige ein böses Erwachen gibt.
Subventionsbetrug ist eine Straftat und ich denke Mal bei den Summen, die über Jahre hinweg unterschlagen wurden dürften die Strafen nicht niedrig ausfallen. Vielleicht wird ja die ganze Vetternwirtschaft aufgedeckt und es geht dann für alle wieder mit rechten Dingen zu.
Ups mir fallen schon die Augen zu. Mal sehen ob ich Morgen zu mehr komme.

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endlich geschafft

Beitrag  berton am Mi Dez 08, 2010 11:45 pm

Heute habe ich es geschafft den faden für die phantastische Geschichte wieder aufzunehmen. Ich muss zugeben, das es mir einige Schwierigkeiten bereitet hat wieder hinein zu finden. Schließlich ist einige Zeit vergangen, als ich damit begonnen hatte. Seither ist viel passiert und die Gedankengänge von damals sind nicht die heutigen.
Auf jeden fall habe ich gemerkt, wie abgelenkt ich doch von den aktuellem Zeitraum und den Geschehnissen bin. Man könnte sagen ich lebe unter einer Käseglocke unter der ich die anderen Dinge meiner Persönlichkeit vernachlässige und somit zum Sklaven meiner Umwelt werde.
Es wird Zeit dies zu ändern. Wie oft war ich schon an diesem Punkt und jedes Mal habe ich mich erneut aktivieren lassen.
Irgendwie ist es ja auch mein Leben, das durch die Anderen mitgestaltet wird, aber sollte nicht ich die Möglichkeiten steuern wo und wie oder überhaupt ich mich in irgendeine Sache verstricken möchte?
Beim nochmaligen durchlesen der Geschichte fiel mir auf, das beide Personen es alleine versuchen auf die Reihe zu bekommen und der Weg führt weg von dem bekannten Weg ins Unbekannte. Dies wird auch in den Überlegungen sichtbar.
Na ja ich bin ja Mal gespannt was ich da so zusammen spinne, wobei es immer ein Stück von mir und meine Wahrheit sein wird, die ich aufs Papier, bzw. Netz bringe.
Ups schon wieder so spät. Ich denke es ist genug für heute. Noch 17 Tage zum neuen Start der Rauhnachtslegung, die ich auf jeden Fall dieses Jahr wieder machen werde. Sie hat mir sehr viel gebracht, vor allem Erkenntnis über mich selbst und es hat sich vieles was sich ankündigte auch erfüllt.

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Todesahnung

Beitrag  berton am Do Dez 09, 2010 8:13 am

Mein Gott ist mir schlecht. Ich bin heute Morgen aufgewacht durch starke Schmerzen im Schulter/Brustbereich, Übelkeit und Schwindelgefühl. Beim messen des Blutdrucks bekam ich den Wert 93/60. Eigentlich ist das ok, da ich von Haus auf einen niedrigen Blutdruck habe. Probleme machen mir das Schwindelgefühl, der Brechreiz, das Taubheitsgefühl meiner Hände, und eine sich einstellende Todesahnung. Ich weiß auch nicht, aber ich hatte in den letzten Tagen öfters dieses Gefühl. Ich habe es immer wieder verdrängt, weil ich es mir nicht eingestehen wollte. Nach den Erfahrungen von heute Morgen sollte ich dies nicht weiter auf die leichte Schulter nehmen. Ich werde Morgen, da ich sowieso nach Szeged muss, dies im KH kontrollieren lassen. Schließlich bin ich für einen Abgang noch zu jung und außerdem habe ich noch nicht alles geregelt, so dass wenigstens für meine Frau und die Tiere gesorgt ist, wenn es zum Äußersten kommen sollte.
Auf jeden Fall habe ich festgestellt, das ich mich in einem Lebensabschnitt befinde, wo durchaus die Möglichkeit besteht, dass es zu Ende gehen kann.
Der Gedanke allein bestürzt mich, weil ich erkenne, dass ich mich wenig um erfreuliche Dinge gekümmert, sondern mein Leben überwiegend fremdbestimmt gelebt habe.
Jetzt stellt sich die Frage, ob es das wert war. Vielleicht hätte ich mich bereits vor Jahren damit abfinden sollen, dass der eingeschlagene Weg mir wertvolle Lebenszeit kostet, die unwiderruflich verloren ist.
Mir ist dies jetzt, nachdem sich die Beschwerden vermehrt einstellen, bewusst, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe.
Leider kann ich die Zeit nicht mehr zurück drehen, sondern nur akzeptieren was ist und versuchen das Beste daraus zu machen.
Vielleicht ist es ja auch nur eine Psychische Auswirkung auf die Ereignisse der letzten Zeit, eine Art Formtief, ein keine Kraft mehr haben oder einfach nur normale Alterserscheinungen, die bei allen irgendwann auftreten.
Ich habe ein wenig im Internet geschmökert und bis auf den Streßfaktor zähle ich nicht zu der Risikogruppe.
Ich trinke und rauche nicht, habe genügend Bewegung an der frischen Luft und ernähre mich überwiegend gesund.
Eigentlich sollte dies mir eine Zuversicht vermitteln, aber so wie es aussieht weigert sich mein Kopf, dies so zu akzeptieren und tickt weiter auf „Angst haben“.
Vielleicht ist dies ja auch eine Reaktion auf den Tod eines Freundes, der im Alter von knapp über 60 gestorben ist.
Wie immer wenn ich an diesem Punkt angekommen bin, nehme ich mir vor etwas zu verändern, was aber bald wieder in Vergessenheit gerät.
Wenn ich auf mein Leben zurück schaue, dann habe ich eine große Vielfalt erlebt, wobei es überwiegend negativen Seiten gab, die mir mein Leben schwer machten.
Vielleicht wurde der Grundstein schon bei meiner Geburt gelegt und somit mein Lebensweg vorgezeichnet.
Im Rückblick kann ich sagen, dass es unwahrscheinlich schwierig ist, sich aus dem Anerzogenen zu lösen und sich einen eigenen Weg zu suchen, frei von den Botschaften, die einem auf doktriert wurden.
Na ja, sei es wie es will. Ich muss diesen Zustand als das nehmen was es ist, ein weiteres Warnsignal mein Leben nachhaltig zu verändern und hauszuhalten. Wenn der Supergau einmal da ist, ist es für eine Umkehr wohl zu spät und wer weiß ob es dann noch mal eine Gelegenheit gibt es besser zu machen.
In diesem Sinne werde ich versuchen mich damit auseinander zu setzen.

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Gerechtigkeit

Beitrag  berton am Do Dez 09, 2010 10:29 pm

Gefühlsmäßig hat sich nicht viel geändert. Immer noch dieser Schmerz in meiner Brust. Ich werde Morgen eine Check im KH machen lassen.
Ansonsten habe ich heute meine Stellung weiter ausgebaut. Ich war mit dem früheren Besitzer des Seegrundstücks bei einem Anwalt. Dort wurden alle Formalitäten besprochen, damit der falsche Geschenkvertrag für ungültig erklärt wird, was mir die Möglichkeit eröffnet zum entscheidenden Schlag auszuholen und endlich den letzten Beweis zu liefern das der Ungar auf allen Ebenen betrügt.
Auch mit meinem anderen Kontrahenten ist es schlecht bestellt. Ich bekam heute eine Mail aus dem EU Präsidium, von OLAF, der Betrugsermittlungsstelle, in dem die Nachricht enthalten war, das sie die Unterlagen gefunden haben und die Ermittlungen aufgenommen haben.
Dies dürfte sehr teuer für den Ungarn werden, da er über Jahre Subventionen kassiert hat, für die die Gegenleistungen fehlen.
Bei einem so angelegten Betrugsversuch dürften wohl strafrechtliche Schritte gegen den Ungarn vorgesehen sein und wenn er Pech hat wird er für ein paar Jahre unschädlich in den Bau wandern.
Und da sag mir noch mal wer dass das Recht nicht irgendwann die Oberhand gewinnt.
Na ja 10 Jahre ist schon eine ganz schön lange Zeit. Hat sich ja ziemlich lange Zeit gelassen das Recht. Ich habe mehrfach daran gezweifelt und jetzt wo das Ziel zum greifen nah ist, kann ich nicht dran glauben. Es ist alles so unwirklich.
Sollte am Ende, nach erreichen des Ziels, dies gleichzeitig mein Ende sein?
Eine makabre Vorstellung, aber man sagt ja Gottes Wege zum Ziel sind unergründlich. Gott habe ich nie aus christlicher Sicht gesehen, sondern immer als Ursprung meines Seins.
Obwohl ich so viel erreicht habe, macht es mich nicht gerade glücklich. Vielmehr mache ich mir Gedanken darüber, wie verdorben wir Menschen mittlerweile sind. Alles was eigentlich Menschsein ausmachen sollte ist ins Gegenteil verkehrt. Die Stärken werden ausgenutzt um zu unterdrücken, sich zu bereichern und dem Ego zu frönen.
Die eigentlichen Werte sind verkümmert und sind den wenigsten noch bekannt.
Besonders bei der neuen Generation ist der Werteverfall sichtbar. Sie leben wie seelenlos in einer unfreien Welt. Der Blick für die Natur ist so sehr getrübt, das sie die eigentlichen Wunder nicht mehr wahrnehmen.
Man digitalisiert die Welt, tauscht sich ohne Gefühle übertragen zu können aus und vereinsamt immer mehr.
Ist es das was man Fortschritt nennt?
Ich sehe darin mehr Rückschritt. Die Artenvielfalt wird immer mehr reduziert und die Welt, die wir einst vorgefunden haben lässt sich irgendwann auf einer DVD darstellen oder einem vergleichbaren Medium.
Ich denke da an die visionären Filme, die ich bereits vor unzähligen Jahren gesehen habe. Dort finden Menschen in der Zukunft Scheiben, die unsere Vergangenheit enthalten und somit können sie an unserem Leben teilhaben.
Sollte diese Vision tatsächlich Wirklichkeit werden. Ich habe mir ein anderes Leben gewählt, war immer der Rebell, der sich nicht unterordnen konnte. Ein Dorn in den Augen der Anderen. Sollte ich tatsächlich einer Jenen sein, die einer alten Organisation angehören, die sich dem Verschrieben haben, den Verfall unserer Welt zu verlangsamen und der Gerechtigkeit zu neuem Glanz zu verhelfen?
Damit sich durch mein Wirken die Menschen, die schon lange nicht mehr an sie glauben neue Hoffnung schöpfen und wieder auf den Weg der Tugenden zurück finden. Vielleicht ist dies ja auch meine Aufgabe dies zu virtuellem Papier zu bringen, damit man an meiner Geschichte erkennt, dass es niemals umsonst ist für die Gerechtigkeit einzutreten. Wenn dem so ist, dann habe ich einen Teilsieg für die Gerechtigkeit erzielt.
Sei´s wie es will. Ich werde unbeirrt meinen Weg weitergehen, auch wenn es jetzt ziemlich gefährlich für uns werden wird, da die Betroffenen einen ziemlichen Schlag abbekommen werden und ob sie den so einfach hinnehmen werden ist nach meinen bisherigen Erfahrungen fraglich.
Ich vertraue in dieser Hinsicht meinem höheren Selbst. Bisher hat es mich beschützt und die richtigen Schritte rechtzeitig einschlagen lassen. Wenn es mein Schicksal sein sollte, das ich zum Opfer werde, dann ist es nun Mal so. Vielleicht ist ja diese Todesahnung und die schmerzen die ich empfinde eine Voraussicht was auf mich wartet.
Ich hatte bereits mehrfach solche Erfahrungen, die sich als Vorahnungen zeigten oder als Dejavu. Bisher hatte ich immer Zweifel, ob dies nicht eine Erfindung meines Egos ist, das aus einer Zufälligkeit etwas Besonderes macht um sich wichtig zu machen. Na ja vielleicht sollte ich es nehmen als was es ist, nämlich Realität die ich als solche Wahrnehme.
Irgendwie fühle ich mich gerade Energiegeladen. Dies ist immer der Fall, wenn ich mich auf einer Fährte befinde, die mir sagen will, dass ich die richtigen Überlegungen anstelle.



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Tatü Tata die Polizei ist da

Beitrag  berton am So Dez 12, 2010 3:07 pm

Ich habe eine turbulente Nacht hinter mir, denn ich wurde gestern Abend um 0:00 Uhr verhaftet wegen Diebstahl.
Wieder einmal haben meine Kontrahenten zugeschlagen und mich genötigt, so dass ich eine Hausdurchsuchung, eine Verhaftung und eine Nacht auf der Polizei verbringen musste.
Die Vorgeschichte des gesamten Vorfalls ist folgende.
Der Ungar, mit dem ich schon wegen dem Raub im Clinsch liege und dem um mich herum 300 ha Land gehören, hat die Angewohnheit seine Tiere ohne eine Umzäunung zu errichten frei rumlaufen. Seine 50 Schafe haben nicht zum ersten Mal den Weg in unser Luzernefeld genommen und die Pferde in Panik versetzt.
Aus diesem Grund war ich am Donnerstag bei der Gemeinde und habe dies angezeigt. Die zuständige Person hat den Ungarn angerufen und ihn aufgefordert dafür zu sorgen, dass die Übergriffe nicht mehr stattfinden.
Am Freitag waren wir in Szeged und als wir spät nachmittags zurück kamen waren wieder alle Schafe auf unserem Grundstück. Gegen Abend kam dann die Frau, die auf die Schafe aufpassen sollte, um sie zurück zu treiben. Bei dieser Gelegenheit hat meine Frau sie angesprochen, ob sie denn von ihrem Boss nicht verständigt wurde, dass dafür gesorgt werden muss, dass die Schafe nicht mehr auf unsere Grundstücke gehen. Sie erwiderte dass sie angesprochen wurde, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht den ganzen Tag auf die Tiere aufpassen kann und der Eigentümer darauf besteht, das die Tiere tagsüber im Freien sind.
In der Nacht schlugen ständig unsere Hunde an, worauf ich mehrfach nach dem Rechten gesehen habe, aber bei meinem Rundgang nichts feststellen konnte. Erst gegen Morgen bemerkte ich ein Schaf, das zusammengekrümmt in der Ecke lag. Ich ging auf das Tier zu um zu sehen was ihm fehlt und musste feststellen, dass das rechte Vorderbein stark angeschwollen war. Es schien so als wenn es sich um eine Bißverletzung handelte. Zudem quoll der Eiter aus der Wunde. Ich rief daraufhin unseren Tierarzt an und schilderte die Situation. Meine Frau erzählte mir, das es sich um das Schaf handelt, das ihr schon seit 3 Wochen aufgefallen ist, weil es sich von den Anderen abgesondert hat und humpelte.
Dies teilte ich dem Tierarzt ebenfalls mit und bat ihn vorbei zu kommen um die Wunde zu versorgen.
Leider war er nicht zuhause, sondern in Szeged unterwegs und vor spät Abends nicht zu Hause.
Wir verblieben das ich die Wunde säubere und beobachte und das Tier am Montag in die Praxis bringe, wenn sich bis dahin der Ungar nicht bei mir gemeldet hat. Er würde sich in dem Fall dann direkt mit ihm in Verbindung setzen.
Ich säuberte also die Wunde und brachte das Schaf in einen trockenen Unterstand, der unmittelbar neben der Fundstelle lag.
Den ganzen Tag lies sich bei uns niemand sehen. Gegen 0.00 Uhr hörte ich wieder die Hunde anschlagen und eine Polizeisirene. Ich ging vors Haus und traf dort auf 3 Polizeibeamte, den Ungarn und sein Arbeiter.
Die Polizisten teilten mir mit, dass sie eine Hausdurchsuchung durchführen würden, weil eine Anzeige gegen mich vorliegt, dass ich ein Schaf gestohlen hätte.
Ich schilderte daraufhin was sich zugetragen hat und drückte aus, dass es sich hier nicht um einen Diebstahl handelte, sondern dass ich das Tier heute Morgen bei mir vorgefunden verletzt vorgefunden habe.
Was soll ich sagen. Ich habe das Schaf an den Besitzer herausgegeben, ein Protokoll wurde vor Ort erstellt, wo die Verletzungen protokolliert wurden und dann wurde ich abgeführt und nach Szeged gebracht. Dort wurde ich erkennungsdienstlich behandelt, also Fahndungsfotos und Fingerabdrücke wurden abgenommen und im Beisein eines ungarischen Rechtsanwalts und einem Dolmetscher vernommen.
Ich schilderte erneut den Vorfall und machte zusätzliche eine Anzeige gegen den Ungarn wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Der Hammer war, als nach 2 Stunden die Prozedur beendet wurde, dass man mich aufforderte zu gehen. Ich hatte weder Geld noch eine Möglichkeit nachts um zwei eine Transportmöglichkeit zu organisieren. Wir wohnen zudem im Außenbereich, es hatte geschneit und selbst ein selbstfinanzierter Taxifahrer hätte mich nicht nach Hause gebracht.
Ich war darüber so empört, das ich eine Dienstbeschwerde machen wollte mit gleichzeitiger Info an die deutsche Botschaft in Budapest. Vor allem weil die Beweise die ich vorgelegt hatte eindeutig auf meine Unschuld hingewiesen haben und mir somit keinerlei Selbstverschulden zur Last gelegt werden konnte.
Dies zeigte Wirkung, denn um 4:30 Uhr wurde ich von einer Streife nach hause gefahren.
Mir wurde da erst bewusst, wie wichtig es ist, sich immer nach allen Seiten abzusichern, da scheinbar jede Möglichkeit genutzt wird um mir zu schaden.
Die Zusammenfassung des gestrigen Abends sieht so aus, dass ich um meine Nachtruhe gebracht und falsch beschuldigt wurde, aber es hat auch etwas Positives. Das Schaf bekommt ärztliche Hilfe, gegen den Besitzer habe ich Anzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gemacht und das Verfahren gegen mich wird bestimmt eingestellt, nach dem ich dann eine Anzeige wegen falscher Beschuldigung gegen den Ungarn und seinen Gehilfen stellen kann.
Ich merke immer mehr, dass es Zeit ist mich nach was Anderem umzusehen und die noch ausstehenden Entscheidungen voran zu treiben.
Wer weiß, ob ich das nächste Mal so eindeutig meine Unschuld beweisen kann.

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Wunder gibt es immer wieder

Beitrag  berton am Di Dez 14, 2010 10:00 am

Tja, wenn man gar nicht mehr daran denkt, es quasi losgelassen hat, scheinen sich Dinge von selbst zu erledigen.
So ein Tag war gestern, an dem ich eine interessante Neuigkeit erfahren und die Sämaschine verkaufen konnte und zwar zu dem Preis, den ich mir vorgestellt habe.
Die Neuigkeit bestand darin, das ich einen vom Gericht mehrfach geladenen Zeugen getroffen habe, der bisher nie erschienen ist und ihn fragen konnte wieso er nicht.
Die Antwort überraschte mich sehr, denn er gab an, dass mein Kontrahent ihm verboten hat zu erscheinen. Er wollte aussagen, hatte aber Angst vor den angedrohten Konsequenzen. Diese Aussage traf er vor mehreren Leuten, ebenso das er versprach zum nächsten Termin zu erscheinen, wenn ich ihn in meinem Auto mitnehmen würde. Ich denke Mal, das seine Aussage darüber wieso er nicht erschienen ist ein anderes Licht auf die ganze Sache wirft und meine Chancen endlich das noch ausstehende Geld zu bekommen steigen werden.
Ich bin echt überrascht, wie sich zum Jahresende hin doch noch alles zu meinen Gunsten entwickelt. Ich hatte es gar nicht mehr für möglich gehalten einen positiven Abschluss zu finden.
Der Verkauf der Maschine gibt mir wieder ein Geldpolster, um weiter planen zu können.
Auf jeden Fall ist Weihnachten und damit auch die Geschenkfrage gesichert, .
Auch das Futter für die Tiere ist jetzt kein Problem mehr. Es bleibt sogar noch was übrig, um eventuell Menschen denen es schlechter wie uns geht zu unterstützen.
Ich mache das oft sporadisch und stelle fest, dass mir die Freude und das Erstaunen der Menschen mehr Freude bereitet, als wenn ich mir selbst einen Wunsch erfülle.
Ich weiß, das ist schon eine komische Geschichte mit mir, dass ich meistens andere Bedürfnisse meinen vorziehe. Vielleicht ist dies ja auch der Grund wieso ich niemals erfolgreich sein kann.
Ich habe verinnerlicht, das Geld Energie ist und wenn man sie nur für sich einsetzt, ist nur eine kurzfristige Befriedigung möglich. Setzt man sie dagegen für Andere ein, dann multipliziert sich die Energie unendlich.
Es ist mitunter schwierig, dies zu verinnerlichen und daran zu glauben, vor allem wenn man in die Situation kommt selbst am Boden zu sein und hofft das ein Anderer einem hilft. Ich habe festgestellt, dass dieser Fall in den seltensten Fällen so eintritt.
Es scheint eher darum zu gehen, dass sich die „glücklichen Umstände“ sich häufen, die einem die Möglichkeit geben ins Geschehen eingreifen zu können und so auf legalem Wege durch den Umweg des Handelns, seine Energie in der Form von Geld zu erhalten.
Wie oft in diesem Jahr waren wir auf 0 ja sogar im Minus und wo ich mir ernsthaft Sorgen gemacht habe wie es weiter gehen soll. Wie man sieht zu unrecht. Es scheint wahr zu sein, wenn man positive Energie auf den Weg schickt, erreicht sie einen potenziert wieder.
Ein weiterer Umstand ist eingetreten. Die Investition in ein Fitnessgerät für meine Frau hat sich rentiert. Sie hat in kürzester Zeit 4 kg abgenommen und sieht wieder sehr attraktiv aus. Die Pölsterchen haben sich aufgelöst und ihr Gemütszustand hat sich merklich verbessert. Sie ist nicht mehr bissig und anhänglicher wie vor einigen Wochen. Das hat auch Auswirkungen auf unseren Umgang miteinander und auch der Sex macht wieder Spaß.
Na ja, man sagt ja nicht umsonst das das Auge mit isst.
Die nächsten Tage muss ich mich an die leidige Steuer ranmachen. Es ist bald Jahresende und der Abschluss wartet. Das blöde daran ist, das normalerweise die Frist erst im Mai ist, zu dem man den Jahresabschluss vorlegen muss, doch für uns Ausländer ist es bereits der 1. Januar, weil anhand des Abschluss die Krankenversicherungsbeitrag für das neue Jahr abhängt und wenn man dies nicht gemacht hat man ergo nicht versichert ist.
Na ja, alles hat seinen Sinn und in diesem werde ich mich jetzt auf machen und meine Tiere versorgen gehen.

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Es scheint dem Ende zu zu gehen

Beitrag  berton am Di Dez 14, 2010 10:53 pm

Ups, es ist doch schon ne Erfahrung, wenn man auf solche Weise der Spiegel vorgehalten wird.
Mir ist dies bewusst geworden, als ich sah wie meine Frau unterschiedlich mit unseren Pekinesen und dem Mischling umgeht.
Sie leben bei uns im haus und so haben sie alle ihren Stammplatz. Meine Frau hat eine Antipathie gegen den Mischling Puffi. Er hat längere Haare und eine andere Ausdünstung als die beiden Piki´s. Ich mache bei allen Tieren keine Unterschiede, sie sind mir alle ans Herz gewachsen. Ok, zu manchen ist der Kontakt intensiver, was aber damit zusammen hängt das wir uns nicht so oft begegnen.
So wie unser Geflügel und die Katzen, die ihre Wege gehen und nur spontan zu uns kommen um Futter abzustauben.
Trotzdem habe ich ein Auge auf alle und bei Unregelmäßigkeiten werde ich sofort aufmerksam.
Weshalb ich schrieb, das ich einen Spiegel vorgehalten bekam, ist das ich bei Menschen anders reagiere. Komisch nicht?
Sie sind mir eben nicht so viel wert, da der überwiegende Teil, den ich in meinem Leben kennen gelernt habe, einfach falsch und berechnend ist. Ich fühle mich öfters einfach nur bei Bedarf benutzt und dann weggeschmissen.
Ich hatte noch nie eine richtige Beziehung aufbauen können.
Meistens wird nur gespielt und versucht sich über die Beziehung Aufmerksamkeit zu verschaffen. Es wird ausgeschmückt oder sollte ich sagen gelogen, vorgemacht, gelästert und …
Ich glaube dass sich die Liste unendlich fortsetzen lässt.
Erst sehr spät habe ich erkannt, dass es unter den Vielen ein oder zwei Andere gibt, die ich beinahe in den gleichen Topf geschmissen hätte. Unsere Freundschaft dauert aber seit wir uns kennen gelernt haben an. Das spielen können wir außen vor lassen, weil wir den Kern des Anderen längst erkannt und schätzen gelernt haben.
Um noch Mal auf meine Tiere zurück zu kommen. Ich habe natürlich auch ein Lieblingstier, das sich entwickelt hat, dass eine unwahrscheinliche Nähe entstanden ist. Meine kleine Pekinesin Dada. Sie ist total auf mich fixiert. Sie kommt sobald das Licht gelöscht wird zu mir und kuschelt sich an mich. Sie ist mir näher als alles andere.
Mit Schaudern denke ich oft daran, das Hunde schneller altern und somit die Lebenserwartung kleiner ist wie bei uns Menschen. Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es wäre wenn sie nicht mehr da wäre.
Vielleicht sollte ich sie nicht so nah an mich ranlassen, die Gefühle eher deckeln, so dass das Ende irgendwann erträglich wird für mich. Vielleicht mache ich mir ja auch unnötige Gedanken, weil ich vorher diese Welt verlasse und es mir so erspart bleibt.
Seit Wochen habe ich einen Traum, den ich glaube ich bereits hier erwähnt habe. Ich schreibe es nochmals, weil es mich sehr beunruhigt, dass ich den Sinn nicht deuten kann.
Die Hauptsequenz in dem Traum ist, das ich schreien will und keinen Ton herausbringe.
Als das Forum noch florierte war eine Möglichkeit des Austausches dar. Leider bin ich jetzt was die Deutung anbetrifft auf mich alleine gestellt.
Ab und zu dachte ich schon, dass es der Todesbote war und ich mich meinem Umfeld bemerkbar machen wollte, dass sie mich davor bewahren. Passen würde es ja zu meinem Gefühl, weil mir in meinen Gedanken der Tod in letzter Zeit sehr oft begegnet. Es macht mir auf der einen Seite Angst, weil sich auch die körperlichen Symptome in letzter Zeit häufen, aber auf der anderen Seite sollte es eine Erlösung sein. Zu lange kämpfe ich schon an vorderster Front und ich bin des Kämpfens müde.
Ich weiß nicht ob es was danach gibt und wie es weitergehen kann. Ich wäre auf jeden fall froh, wenn ich das was noch auf ist beenden kann, so das die die mir anvertraut wurden eine unbeschwerte zeit auch ohne mich verbringen können. Im Moment deutet ja alles darauf hin, das ich kurz vor der Erfüllung dieses Zieles bin.
Ich habe noch nie um was gebeten, aber dies zu beenden wäre eines meiner Herzenswünsche. Nicht um jemanden zu bestrafen, sondern um der Gerechtigkeit genüge zu tun und den Fortbestand zu sichern von dem was ich aufgebaut habe.
Ich denke oft darüber nach wieso gerade jetzt diese Gedanken mich ständig begleiten. Vielleicht bin ich ja auch nur Depressiv.



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Mama, Mama er hat überhaupt nicht gebohrt

Beitrag  berton am Do Dez 16, 2010 9:48 am

Tja, heute ist es soweit. Der gang zum Zahnarzt steht an. Nicht das mir etwas weh tut, aber ich habe festgestellt, das wenn ich einen Unterdruck auf der linken Seite erzeuge, ich einen komischen Geschmack zurück behalte, was vermutlich auf einen schlechten Zahn hindeutet.
Ich hatte eigentlich in den letzten Jahren wenig Probleme mit ihnen, was vermutlich an unserer Essgewohnheit liegen dürfte. Wenig Zucker, viel Obst und Gemüse.
Trotzdem komme ich nicht umhin jedes Jahr einen Rundum Check zu machen. Ich stehe seit ich hier wohne auf Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Wenn man bedenkt was ich früher für eine Angst vor dem Gang dorthin hatte.
Gestern hatte ich nach langer Zeit wieder einmal Kontakt zu einem Nachbarn, den ich besuchte. Anlass war, das ich eigentlich seine Frau besuchen wollte, mit der Absicht meine Hilfe anzubieten, da ich gehört hatte, das Geza im Krankenhaus liegt, was sich aber als Falschmeldung heraus stellte.
Das Gespräch war für mich sehr aufschlußreich, weil ich gewarnt wurde auf zu passen, da sie gehört hätten das sich ein paar meiner Kontrahenten unterhielten, mit dem Inhalt mich ins Gefängnis zu bringen.
Es scheint nie aufzuhören. Ok, ich lasse mich nicht einschüchtern, denn was sollte für ein Grund vorliegen. Ich habe in den letzten Jahren vermieden irgend etwas zu tun, was mir zum Verhängnis werden könnte. Ich halte mich mehr als genau an die Gesetze, führe ordnungsgemäß meine Steuer ab und halte mich so gut es geht von den Anderen fern.
Aufgrund der Information haben wir überlegt uns jetzt doch eine Überwachungskamera anzuschaffen, die unser Grundstück abfilmen soll. Sie könnte vielleicht eines Tages den Beweis meiner Unschuld liefern. Ich dachte an eine die auf Bewegungen reagiert und ich durch ein Wlan-Netz ansteuern kann, so das ich die Aufnahmen auf dem PC abspeichern kann. Ich hatte dies eigentlich schon lange vor, weil ich bereits mehrfach Opfer eines dieser heimtückischen Angriffe war, wo man mir erheblichen Schaden an den Maschinen zugefügt hat.
Eigentlich war das Geld für die Sämaschine für etwas anderes vorgesehen.
Es ist ganz schön kalt geworden. Die Wasserversorgung für die Tiere friert jetzt schon öfters ein, so das wir sie ganz außer Betrieb genommen haben.
Wir holen es jetzt vom Haupthaus, was ganz schön anstrengend ist, da die Ställe auf der anderen Seite des Grundstücks sind und wir den Weg dorthin das Wasser mit Eimern transportieren müssen. Wir legen da mit jedem Eimer 400m zurück und durch den gefrorenen Boden wird es zur Rutschpartie. Also von mir aus könnte es wieder ein paar Grad wärmer werden.
Morgen steht wieder einmal eine Gerichtsverhandlung mit meiner Ex an, die sie vor 5 Jahren begonnen hat, die aber Aufgrund dessen das deutsches Recht angewandt werden soll zuerst zur Prüfung wegen der Verjährung nach Deutschland gesandt wurde. Es geht darum, das meine Ex aus einem Scheinvertrag, den ich damals mit ihr geschlossen hatte, diese Summe doch tatsächlich eingeklagt, obwohl sie das Geld daraus bekommen hat. Na ja, es lässt sich beweisen und deshalb sehe ich dem eigentlich gelassen entgegen. Zusammen mit den jetzt vorliegenden Beweisen und der nach meiner Meinung zu der Einreichung der Klage bereits bestehenden Verjährung sollte mich dies nicht weiter belasten.
Oder doch, denn ich hatte ja hier in Ungarn schon mit etlichen Urteilen Bekanntschaft gemacht, die eigentlich so nicht hätten gesprochen werden dürfen.
Ups, schon so spät, werde mal die Pferde versorgen und mich dann auf den Weg zum Zahnklempner machen. Ich hoffe das es nicht viel auszubessern gibt und ich danach wieder für ein Jahr Ruhe habe.

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