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Der Weg ins nichts

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Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Beitrag  berton am Sa Jan 15, 2011 10:09 am

Ich habe gestern den Mauerdurchbruch von unseren noch zu errichtenden Kachelofen gemacht und ihn mit Sichtmauerwerk eingerahmt.
Ich dachte dass dies kein Problem darstellen sollte, Ich sollte erfahren, dass es ohne vorher das Hirn einzuschalten wohl nicht geht. Die Fugen waren unterschiedlich groß, nicht parallel zueinander, kurz gesagt eine Katastrophe.
Nach dreistündigen Bemühen es doch irgendwie hinzubekommen entschied ich mich das Ganze noch mal abzureißen und mit eingeschaltetem Verstand es noch Mal zu versuchen und siehe da, in einer halben Stunde Stand es wieder, doch diesmal so, wie es sein sollte. Ich werde heute Mal ein Foto machen.
Heute werde ich die andere Seite der Mauer in Angriff nehmen und den Ofen installieren. Ich habe festgestellt, dass ich beim neuen Kamin vermutlich einen Fehler gemacht habe, weil ich den Anschluss in Richtung Raum verlegt habe. Nachdem ich aber jetzt den Durchbruch gemacht habe, würde es sich anbieten ihn direkt inner halb der Wand anzubringen. Mal sehen, vielleicht kann ich das noch irgendwie ändern.
Ich merke förmlich, wie mich das neue Projekt in den Bann nimmt. Ich habe, wenn ich dort für mich hinarbeite, alles um mich herum vergessen.
Neues Unheil ist am Horizont erschienen, in Form meiner Schwiegereltern. Wie jedes Jahr melden sie sich bei meiner Frau, um sie um Geld zu bitten. Es kommen da die fadenscheinigsten Ausreden auf den Tisch, was wieder einmal Schreckliches passiert ist.
Es heißt zwar, dass wir das Geld zurückbekommen, aber sie vergessen dazuzusagen in welchen Jahrzehnt. In dieser Zeit ist meine Frau besonders zuvor kommen und liebevoll. Sie liest mir jeden Wunsch von den Augen ab, um mich davon zu überzeugen, dass es nur noch dieses eine Mal ist.
Ich denke daran, wie mir ihre Familie geholfen hat, als ich die Panne in Rumänien hatte, nämlich gar nicht. Ich war ganz auf mich alleine gestellt, obwohl ich die Sprache nicht konnte, musste ich selbst damit klarkommen.
Wir schwimmen auch nicht im Geld, ich versuche überall zu sparen um den Hausbau finanzieren zu können und habe deshalb auch den Entschluss gefasst dieses Jahr nur das notwendigste anzubauen, so das zum Jahresende hin nicht mehr viel übrig bleibt.
Entgegen unserer Absprache und der Ankündigung ihrer Eltern, dass sie dieses Jahr nicht mehr zu uns kommen, versuchen sie schon wieder dies zu umgehen. Ich habe dazu aber gar keine Lust und Nerv mehr.
Sie fallen ein wie die Heuschrecken, beteiligen sich nicht an den Kosten und machen unsere Vorräte nieder.
Das Geld was sie hier beim Nachbarn verdienen dient dazu ihren Sohn und seine Familie in Rumänien, den wie die Made im Speck lebt, durchzufüttern.
Dazu habe ich null Bock mehr. Die Frage ist, wie ich dies meiner Frau beibringe, denn solche Entscheidungen, die ihre Eltern betreffen sind immer eine heikle Angelegenheit bei ihr.
Außerdem konnte ich sie bisher nicht leiden sehen. Es kommt auf einen Versuch an, denn wenn dies einmal durchgezogen ist und ihre Eltern wissen dass nichts mehr zu holen ist, legt sich das vielleicht. Es geht ja schließlich nicht um Peanuts sonder die Forderung die sie stellten beläuft sich auf 300 Euro, quasi ein 2 Monatsbudget von uns.
So, schnell noch duschen, Pferde rauslassen und dann wieder zurück ins neue Haus, damit es bald fertig ist und wir umziehen können.

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Ein wunderschöner Tag

Beitrag  berton am So Jan 16, 2011 9:19 am

Gestern bin ich wieder ein Stück vorangekommen. Ich bekomme langsam wieder Spaß am Leben. Ok, ich habe die gerade gemauerte Säule zum Einsturz gebracht, als ich die andere Hälfte der Wand, die noch Stand zum Einsturz bringen wollte, aber dadurch das ich die Technik begriffen hatte, war dies in Null, Nix wieder aufgebaut.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Bevor ich allerdings den Kachelofen aufbaue werde ich zuerst die Wände des Zimmers in einen Lotgerechten zustand bringen und sie verputzen.
Die Frage die sich mir stellt ist, ob ich die herkömmliche Lehmputzweise wähle und dann die Wand nach dem ursprünglichen Prinzip einfach Kalke oder ob ich einen rustikalen Zement-Rauputz aufbringe. Der Lehmputz hat den Vorteil, dass die Wasserspeicherung und –abgabe und damit ein gesundes Raumklima weiter besteht.
Ich weiß nicht ob es durch den Zementputz eingeschränkt wird. Na ja, werde Mal nachlesen was im Netz darüber geschrieben wird.
Die Kameras sind am Freitag eingetroffen, mit denen ich in Zukunft unser Grundstück absichern kann. Es ist die neueste Technik, mit 60 LED Nachsicht bis 30m, Wifi fähig und die Möglichkeit die Bilder direkt ins Internet zu stellen.
Ich weiß im Moment zwar noch nicht die Vorgehensweise, aber in den nächsten tagen werde ich sie installieren.
Heute werde ich mal eine künstlerische Pause einlegen. Wir gehen auf den alle Monate am 3. Sonntag stattfindenden Trödelmarkt.
Leider ist er überschwemmt von überwiegend Neuwaren Händlern mit Billigprodukten.
Für meine Frau ist es eine willkommene Abwechslung sich neu einzukleiden, da sie ja immer nichts zum anziehen hat. Wink
Ich habe dagegen nichts einzuwenden, da es bereits für umgerechnet 50 Cent super teile gibt und sie mich immer wieder überrascht mit ihrem Geschmack. Ich frage mich, woher diese Teile stammen die zum Teil Original verpackt auf den Wühltischen landen.
Ich hingegen gehe gerne dorthin um mich mit Ersatzteilen für meine Maschinen einzudecken. Es geht ja immer was kaputt. Heute brauche ich Kohlen für meine Flex.
Das Wetter ist super, die Sonne scheint. Was will man mehr. Wenn diese Hintergrund Geschichten nicht wären, könnte man richtig das Leben genießen.
Ich werde mich Mal aufmachen, früher wie sonst und meine Tiere versorgen.
Wie heißt es so schön „ Der Frühe Vogel fängt den Wurm“ und ich denke, das hat bei solchen Märkten schon ein Funken an Wahrheit.

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na Klasse

Beitrag  berton am Di Jan 18, 2011 10:07 am

Ich habe gestern versucht, die neu erworbenen IP Kameras zu aktivieren und sie im Netzwerk einzubinden. Das war wohl ein schlechter Plan. Ich habe mein Zugriff aufs Internet mit meinem Lappi, die Verbindung geschrottet. Irgend etwas mit der Netzwerkeinstellung stimmt nicht. Von 15:00 Uhr bis gerade eben habe ich es versucht, ohne Erfolg. Ich habe versucht das Windows mit der ebenfalls neu erworbenen XP-Software neu aufzuspielen.
Ich verstehe es nicht, wieso jetzt das XP erst registriert werden muß, bevor man ins Windows kommt. So ein Quatsch, wie soll das denn gehen, wenn man nicht auf die Oberfläche kommt.
Ein Glück das ich noch das Standgerät habe, so das ich trotzdem ins Internet komme.
Ich kann gar nicht mehr begreifen, wie ich vor Jahren diesen Job freiwillig gemacht und bei HP damit meine Brötchen verdient habe.
Wir sollen ja wieder schlechteres Wetter bekommen.
Dann habe ich ja Zeit, um das irgedwie wieder hin zu bekommen.
Pririotät hat im Moment das Haus, solange das Wetter hält.
Ich bin ein ganz schönes Stück weiter gekommen.
Gestern habe ich den alten Lehmputz vom mittleren Zimmer abgeschlagen und die Wand ins Lot gesetzt, was vorher nicht ansatzweise stimmte.
Beim abschlagen habe ich auch festgestellt, das die Tragebalken der Decke nur mit alten Holzposten in den Lehmwänden unterstützt waren, die ich dann wohl auch gegen Ziegelstützen austausche sollte. Wenn schon, denn schon.
Ich denke es wird ein schönes Haus werden, in dem man sich wohlfühlen und alt werden kann, wenn es erstmal fertig ist.
Ich beabsichtige auch die Bäder zu verändern.
Im Moment ist Badewanne und Dusche in einem Raum, das WC in einem anderen.
Da ich Platz für den späteren Einbau einer Saune brauche, werde ich es so ändern, das Sauna, Wadewanne und Waschbecken in dem Einen und Dusche, WC und Waschbecken in dem Anderen installiert werden.
So können wir Beides benutzen in den vorhandenen Räumlichkeiten.
Aber bis dahin wird es wohl noch eine Weile dauern.
Zeit habe ich ja genügend und wenn meine Gesundheit und der Geldbeutel mitspielt dürfte das kein Problem sein, das in den bestmöglichen Zustand zu bringen. Die Fertigkeit dies durchzuführen scheine ich ja zu haben.
So, jetzt aber schnell die Pferde versorgen, so das ich die Zeit bis zum Schlechtwettereinbruch nutzen kann.

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Gemischte Gefühle

Beitrag  berton am Mi Jan 19, 2011 10:36 am

Was ich bei der Renovierung an guten Gefühlen aufgebaut habe, wird kurz danach wieder zerstört.
Leider hält die Phase nicht an.
Gestern habe ich im Haus die ersten Holzstützen der Deckentragebalken gegen Ziegelstützen ausgetauscht. Es ging zügig voran und ich konnte mit dem Erreichten sehr zufrieden sein.
Es nimmt allmählich Gestalt in meinen Vorstellungen an, wie das Haus in seiner Fertigstellung Mal aussehen soll.
Seit ich damit begonnen habe, nimmt mein Appetit ständig zu. Vorher hatte ich nie Hunger und musste mich quälen einen Bissen zu mir zu nehmen.
Eigentlich ist das der optimale Weg um aus meinem Allzeit -Stimmungstief heraus zu kommen.
Leider hat mich der Alltag sehr schnell wieder eingeholt.
Ich habe mich tierisch über die Staatsanwaltschaft in Stuttgart geärgert, vor allem, weil der Brief den ich geschrieben hatte, wohl ohne Nachprüfungen der Sachlage beantwortet wurde, nach dem Motto, "Schon wieder der, dem Schreiben wir Mal das alles nachgeprüft und ausgeschöpft wurde".
Ich habe mich dann ans Telefon gesetzt und mich mit dem Dienststellenleiter in Verbindung gesetzt.
Der versuchte mich abzuwimmeln mit den gleichen Worten, das seine Leute bestimmt alles getan hätten.
Ich bestand auf einen persönlichen Vorsprachetermin, in dem mir dort, anhand der von mir vorgelegten Beweise, die Sachlage erklärt wird.
Erst wollte er sich nicht darauf einlassen, aber als ich mit einer Dienstaufsichtsbescherde drohte, sagte er mir zu das er nochmal mit der Staatsanwältin sprechen will.
Es ist für mich immer noch nicht nachvollziehbar unter welchem Schutz meine Ex steht.
Vielleicht hat sie ja ihre Seele an den Teufel verkauft, der ihr jetzt dabei hilft, das alles, was sie da so abzieht, erfolgreich seinen Ausgang findet.
Ich kann es mir anders nicht erklären.
Morgen habe ich hier in Ungarn ein Gespräch mit einem guten Rechtsanwalt, von dem ich mich bezüglich der weiteren Vorgehensweise gegen den Ungarn beraten lassen will.
Obwohl er mir angeboten hat einen Vergleich schließen zu wollen und ich deshalb bei Gericht einer vorläufige Einstellung zugestimmt hatte, meldet er sich nicht mehr, um das von ihm angegebene Angabot auch in die Realität umsetzen zu können.
Es ist zum Haare ausreissen. Irgendwie scheint alles, was mit dieser Sache zu tun hat, schief zu laufen.
Heute ist deshalb Zusammensuchen der Papiere angesagt.
Auch mit meinem Laptop habe ich immer noch Ärger.
Microsoft und seine Intelligenzbestien. Jetzt habe ich mir schon eine Original XP zugelegt und dafür auch noch richtig Geld ausgegeben und dann das.
Weil das XP immer gehakt hat, beschloß ich das Setup und dann den darin enthaltenen Reparaturmodus zu starten, was zum Effekt hat, das es mir beim hochfahren jetzt zeigt, das in dem Registriermodus etwas nicht stimmt und dann der Lappi runtergefahren wird. Ich komme da nicht mehr rein und habe auf die Programme keinen Zugriff mehr.
Ich habe jetzt eine Kopie parallel dazu aufgespielt, so das ich die Grundfunktionen des XP wieder auf dem Rechner habe, doch wie verknüpfe ich jetzt den früheren Desktop und die bereits auf dem Lappi aufgespielten Programme mit dem neuen XP.
Immer dieser Ärger und auch nur weil ich mich von kriminellen Zeitgenossen schützen und mir deshalb ein Überwachungssystem installieren wollte.
Google hat mir auch keine Möglichkeit eröffnet, wie ich dieses Problem lösen könnte.
Zu was ich aber absolut keinen Bock habe ist, das ich jetzt alle Programme nochmals aufspiele, um dann letztendlich ein XP zu haben das nahezu identisch mit meinem früheren ist.
Ok, die Zeit rennt, ich habe noch viel zu tun heute. Es soll ja auch wieder schlechtes Wetter geben, was bedeutet, das ich den Stall noch ausmisten und Holz schneiden muß.
Außerdem warten die Pferde, damit ich sie herauslasse.
So wie es scheint habe ich in meinem Leben die "habe keine Zeit und alles was schieflaufen kann, läuft schief" Variante gezogen.
Wird Zeit, das es sich ändert, denn eigentlich war irgendwo ja mal geschrieben, das man nur 7 Jahre am Stück Unglück hat, bei mir sind es jetzt bereits über 7x7 Jahre.

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Re: Der Weg ins nichts

Beitrag  berton am Fr Jan 21, 2011 8:09 am

Heute werde ich den letzten Anlauf starten, um vielleicht doch noch an mein Geld zu kommen.
Nach langer Diskussion haben wir uns entschieden, einen dieser teuren Anwälte hier in Ungarn aufzusuchen und eine Beratung in Anspruch zu nehmen, wie die Chancen einer Wiederaufnahme, des damaligen Prozesses, durch den ich von meiner Firma ausgeschlossen wurde, stehen.
Diese Einschätzung soll entscheiden, ob wir jetzt, nach über 10 Jahre, das Ganze zu den Akten legen und endgültig abschließen. Es bringt irgendwie nichts immer wieder in der alten Scheiße rum zu stochern und weiter Geld zu versenken, auch wenn es eine bodenlose Ungerechtigkeit ist.
Ich habe mir hiezu nochmal alle relevanten Unterlagen herausgesucht.
Der Termin ist um 8:30 Uhr, so das ich heute, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, früh aufstehen muss, da wir noch 40 km fahren müssen.
Ich trinke gerade meinen Kaffee und versuche mich zu sammeln.
Gleich werde ich die Tiere versorgen und dann geht´s auf die reise.
Mal sehen, ob es das Geld wert ist, was uns der Anwalt heute raten wird.

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Tja das war es dann wohl

Beitrag  berton am Mo Jan 24, 2011 11:05 am

Ich musste am Freitag feststellen, dass wohl eine bedingungslose Kapitulation in meinem Leben angesagt ist, wenigstens was meine Möglichkeiten hier in Ungarn betrifft.
Meine Ex hat auf der ganzen Linie gewonnen und ich werde wohl damit leben müssen.
Nach Einschätzung des Anwaltes sind die Möglichkeiten die mir geblieben sind bereits verjährt. Es ist dabei unerheblich, das die Gerichte in Ungarn so langsam gearbeitet haben und somit die Fristen nicht eingehalten werden konnten, um zu beweisen das alles nur getürkt war.
Was bleibt ist der Rechtsanspruch gegen den Ungarn wegen der Felder und die Möglichkeit in Deutschland gegen sie vorzugehen, da es dort in bestimmten Fällen, die durch die Sachlage erfüllt sind, bis zu 10 Jahre dagegen vorzugehen.
Außerdem bleibt abzuwarten was die Staatsanwaltschaft noch unternehmen wird.
Das prekäre an der Situation ist, das meiner Ex damit Haus und Hof geöffnet sind und sie jetzt erst richtig loslegen kann, da wir hier nicht mehr dagegen vorgehen können.
Ich muss jetzt mit Hochdruck an unserem neuen zuhause arbeiten, nicht das wir von ihr, ohne eine Alternative zu haben, vor die Türe gesetzt werden.
Heute hat es wieder geschneit und somit Minusgrade, die ein arbeiten mit Sand und Zement unmöglich machen.
Ich sollte erst einmal im Haus einen Ofen installieren, sodass die Temperaturen über 0 bleiben und der Speis nicht gefriert.
Übers Wochenende habe ich mich mit den neuen Kameras herumgeärgert.
Ich habe sie jetzt ans laufen gebracht, aber leider nur im geschlossenen Netz mit Kabel. Die WLAN-Verbindung steht noch nicht.
Unsere Waschmaschine ist immer noch kaputt und ich weiß nicht, ob ich nicht selbst versuchen sollte sie zu reparieren.
Beim einschalten fliegt die Sicherung, was irgendwo auf einen Kurzschluss hinweist.
Ich gehe davon aus das es vermutlich der Motor ist, denn wenn ich die Verbindung zu Motor unterbreche, dann ist alles ok und die anderen Funktionen sind gewährleistet.
Vielleicht sollten wir nach einer anderen Waschmaschine Ausschau halten.
Der heutige Tag wird wohl damit gefüllt sein, das ich neues Brennholz mache. Es wird zusehends weniger und mir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als wieder einen Baum zu fällen. Ich tue dies mit Unwillen, da alles was lebt für mich eine andere Bedeutung bekommen hat wie früher.
Man kann sagen, das ich dem Leben anders gegenüber stehe und nur das absolut notwendigste dazu verwende, um mein eigenen Fortbestand zu sichern.
Es ist schon komisch, wie man hier im Außenbereich sein Leben ändert und welchen stellenwert die Natur plötzlich einnimmt.
Ich habe mir erst gestern wieder überlegt, als ich im TV sah, was für Belastungen im essen und dem Wasser sind, ob ich hier mit wenig Geld, aber dafür mit einer ganz anderen Lebensqualität, nicht der Glücklichere bin.
Jetzt sollte ich mich nur noch abnabeln können und somit autark. Dann wäre es wohl das was man sich unter einem gesunden und erfüllten Leben vorstellen kann.
Vielleicht ist es ja die große Wende in meinem Leben und der Zeitpunkt loszulassen.
Ich habe schon viel zulange an was festgehalten, wo bereits verloren war. Viel Energie, Geld und Herzblut ist in ein Fass ohne Boden geflossen.
Ich muss lernen, das es der normale Istzustand ist, das Menschen dazu neigen skrupellos und nur auf den eigenen Vorteil bedacht ihre Mitmenschen auszubeinen.
Gewissen gibt es anscheinend nicht mehr. Charakter, Kinderstube, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit …. Scheinen der Vergangenheit anzugehören.
Es ist hart ansehen zu müssen, dass wir den Zustand, der damals in Sodom und Gomorra geherrscht hat, erreicht haben und dass nur Gott die Möglichkeit hat dies zu verändern.
Die Mächtigen dieser Welt sind sonst nicht mehr zu stoppen und die Trittbrettfahrer, die es ihnen gleichtun werden immer mehr.
So wie ich das sehe ist die Zeit der Menschen gezählt, die versuchen den alten Werten nachzueifern. Der Rahmen hierfür existiert nicht mehr und wer dies dennoch versucht wird bitter scheitern.
Für mich stellt sich die Frage; was wird aus mir jetzt nachdem ich mich auf den „falschen“ Weg begeben habe. Ist mein Untergang somit vorprogrammiert und ich werde ein Spielball derer, die es sich zum Ziel gesetzt haben alles einzuverleiben?
Vielleicht hilft ja vergessen etwas. Vergessen das um einen herum noch etwas passiert und sich zurück zu ziehen in seine eigene Welt, in der das außen ausgeblendet wird.
So, nun wieder das Ritual, duschen und Pferde versorgen, denn die zeit rennt, wobei eigentlich die Zeit für mich keine Rolle spielt, vielmehr der Turnus, das die Pferde ihr Futter bekommen müssen und ich ihnen eine Gewisse Kontinuität nicht vorenthalten will.

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Zukunftsängste

Beitrag  berton am Di Jan 25, 2011 11:08 am

So ein Mist. Die Kälte hat uns wieder erreicht und somit ist es vorläufig nicht möglich am Haus weiter zu arbeiten, da die Gefahr besteht, das das Wasser einfriert.
Es ist leider wie es ist, unabänderbar, eben Winterzeit und somit warten angesagt.
Ich habe gestern erneut ein Problem an meinem Bulli festgestellt. Das Lenkgetriebe macht Probleme. Wenn ich bis zum Anschlag einschlage, springt das Lenkrad über. So wie es aussieht brauche ich ein Neues, was wieder einmal ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen wird.
Eigentlich hatte ich ja mir vorgenommen, das Alte hinter mir zu lassen und ohne Groll in die Zukunft zu sehen.
Wenn aber wieder einmal ein Loch in den Finanzen entsteht, überkommt mich meine Wut, denn eigentlich müssten wir nicht knausern und bei jedem finanziellen Engpass in Panik geraten, da es diesen nicht geben würde.
Es trifft mich nach wie vor stark und es ist schwierig mit diesem Wissen zu leben.
Ich denke mal, das es eine lange Zeit brauchen wird, bis ich damit umgehen lerne, vergessen werde ich es aber nie.
Gestern habe ich es auch mit den Überwachungskameras auf die Reihe bekommen. Sie funktionieren jetzt in unserem WLAN, leider konnte ich die Verbindung zu Dyndns.org nicht herstellen, so dass ich auch außerhalb unseres WLAN Zugriff auf die Kameras habe.
Aber dies wird wohl irgendwann auch funktionieren.
Am meisten macht mir zurzeit meine Gesundheit zu schaffen. Ich habe starke psychosomatische Symptome, die von der derzeit herrschenden Situation her kommen.
Ich habe ständig ein Brechreiz und Magenprobleme. Dazu gesellt sich Durchfall.
Außerdem habe ich so gut wie keinen Appetit. Ich denke dass dies auch unmittelbar mit meiner Zukunftsangst zusammen hängt, die nach wie vor ungewiss ist. Wir haben zwar einen neuen Weg eingeschlagen, aber es ist nicht gewährleistet, das meine Ex sich damit zufrieden gibt und nicht erneut etwas ausheckt wie sie uns auch dies zunichte machen kann. Angedroht hat sie es ja bereits mehrere Male.
Man wird sehen. Ich versuche auf jeden Fall diesen Weg weiter zu verfolgen.
So, es wird Zeit die Pferde warten.


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Kapitulation

Beitrag  berton am Fr Jan 28, 2011 9:47 am

Brrrr ist das kalt. Ich hatte schon vergessen dass wir ja noch Winter haben. Mit dem Ausbau komme ich im Moment nicht wirklich weiter. Die Temperaturen machen da nicht mit.
Heute werde ich wieder einmal die Werkstatt mit meinem Bulli aufsuchen müssen. Das Lenkgetriebe macht Probleme und muss schleunigst repariert werden, bevor die Lenkung komplett versagt.

Ich habe gestern einen endgültigen Entschluss getroffen und mit dem Anwalt des Ungarn Kontakt aufgenommen, um den Kompromissvorschlag der mir angeboten wurde, anzunehmen.
Das bedeutet das ich klein bei gebe und mich erneut über den Tisch ziehen lasse, um wenigstens etwas von meiner Investition hier in Ungarn zu retten.
Er wird mir laut seinen Aussagen die 20 ha Land überschreiben und ich verzichte im Gegenzug auf die Zahlungen aus den bisher ergangenen Urteilen und dem jetz noch anhängigen, was einen erneuten Verlust für uns von etwa 10.000 Euro bedeutet.
Auf der anderen Seite bin ich es leid, immer wieder zahlen zu müssen, für etwas was mir eigentlich sowieso gehört.
Ich mache Rechtsanwälte, Gerichte und Gerichtsvollzieher reich und komme nicht zur Ruhe.
Ich habe mir die Sache so überlegt, das die Grundstücke nicht auf meinen Namen übertragen werden, da sonst meine Ex sofort auf der Matte steht, sondern sie direkt an einen anderen Interessenten verkauft werden, der mich dann ausbezahlt.
Ich werde dann mit dem Kapitel Landwirtschaft im Großen abschließen, einen Traum begraben und nach etwas Neuem suchen.
Auch von meinen restlichen Pferden werde ich mich trennen, da die Futterversorgung ohne das Land schwierig wird.
Es fällt mir sehr schwer, das alles aufzugeben, aber ich denke Mal, das es der richtige Weg ist. Loslassen ist angesagt und nicht noch mehr Geld etwas verlorenem hinter her schmeißen. Ich vertraue da Mal auf das universelle Gesetz, dem angeblich jeder unterworfen ist und das einen ausgleich garantiert. Auge um Auge, Zahn um Zahn, wobei ich nicht den Rächer spielen muß, sondern es von ganz alleine geschieht und seinen Lauf nimmt.
Ich hoffe nur, dass der Ungar nicht wieder eine neue Variante aus dem Hut zieht, nachdem er sieht, dass ich bereit bin sein Angebot zu akzeptieren.
So, heute werde ich Mal früher aufbrechen und die Pferde versorgen, um dann in die Werkstatt zu fahren, das Auto reparieren zu lassen.


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Re: Der Weg ins nichts

Beitrag  berton am Sa Jan 29, 2011 11:05 am


Das Auto ist jetzt generalüberholt. Eigentlich dürfte ja jetzt nichts mehr kommen, da das, was ausgewechselt werden konnte, bereits ausgewechselt worden ist.
Irgendwie geht es mir heute total mies. Es scheint in meinem Leben alles darauf hinaus zu laufen das man mich wieder einmal versucht auszunutzen.
Ich habe einem "Freund" hier vor 2 Monaten Geld geliehen, da er angeblich mit dem Rücken zur Wand steht. Ich war wieder mal der hilfsbereite naive Mensch. Es tut weh, wenn man erkennt, das man ständig ausgenutzt wird. Habe ich vielleicht ein Schild auf der Stirn, das aussagt, das ich eine zinslose Bank bin. Er sich eine Micro gekauft hat und eine Dunstabzugshaube, deren Kosten über das, was er sich von mir geliehen hat, übersteigt.
Außerdem durchforstet er ständig Versteigerungsforen wie Ebay und hier bei Vatera.
Ich habe festgestellt, das mir das nein sagen schwer fällt, da ich hier ziemlich allein auf weiter Flur stehe und eigentlich froh bin, das ich mich mit jemanden austauschen kann.
Ist dies der Preis, den ich in meinem Leben ständig zahlen muß?
Ich kann mich nur an zwei Leute erinnern, die auch zu meinen einzigen Freunden gehören, die mich als Mensch und Freund akzeptieren.
Alle Anderen verknüpfen es mit irgendwelchen Diensten, die ich erfüllen muss.
Ich habe auch durch meine laut geäußerten Überlegungen vor ein paar Tagen, wieder einmal unbewußt eine folgenschwere Entscheidung auf den Weg gebracht.
Da unsere Truhe mittlerweile leer ist und meine Frau diese gerne wieder füllen würde, habe ich laut geäußert, das man sie dann halt wieder füllen müsste.
Ich habe nicht daran gedacht, das sie gleich Nägel mit Köpfen macht und gestern mit einem Metzger gesprochen hat, der unser Schwein ins Jenseits befördern soll.
Sie hat bereits einen Termin gemacht.
Es ist wie ein Schlag für mich, da ich zu unserem 2 1/2 jährigen Schwein eine emotionale Verbindung aufgebaut habe. Es kennt mich und legt sich sobald ich den Stall betrete auf die Seite um am Bauch gekrault zu werden. Es ist schon perfide, wenn dieses Vertrauen zu mir durch mich ausgenutzt wird, indem ich es zum Abschuss frei gebe.
Ich hatte bisher nicht im geringsten daran gedacht es zu schlachten.
Jetzt stehe ich zwischen zwei Stühlen.
Ich habe versucht das Ganze irgendwie abzuwenden, aber es gab Streß. Meine Frau fühlt sich verarscht von mir und lässt mich dies auch spüren.
Ich frage mich was ich jetzt tun soll. Wieder einmal habe ich eine Entscheidung durch mein Verhalten aus der Hand gegeben und damit Probleme auf den Weg gebracht.
Ich habe überlegt, ein Schwein von außerhalb zu zu kaufen, um das Schicksal von unserem Schwein nicht besiegeln zu müssen.
Bin ich zu emotional, wenn ich versuche meine "Familie" nicht kampflos aufzugeben?
Ach Menno, was bin ich nur für ein Mensch.
Bis nächsten Samstag habe ich eine Chance etwas alternatives zu finden. Ich hoffe Mal das es mir gelingt.

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übers Ziel heraus geschossen?

Beitrag  berton am So Jan 30, 2011 10:00 am

Scheint irgendwie nicht mein Monat zu sein.
Ich habe auf Facebook eine Freundschaftsanfrage bekommen und angenommen. Es sah fast so aus, als wenn es ein interessanter Austausch werden könnte, da einige Parallelen da waren.
Ich war um so erstaunter, als nachdem ich schrieb, das es eigentlich kein Positiv bzw. Negativ gibt, ich diese Antwort bekam: „denn wenn es für Dich weder Gut noch Böse gibt ... Deine Worte ohne Emotionen ist ja fast schon gleich zu setzen wie die von Vergewaltigern oder Killern. „.
Ich weiß zwar nicht was Sie erlebt hat, aber mich in dieser Ecke zu sehen ist doch schon höchst bedenklich.
Es überraschte mich deshalb nicht besonders, als ich sah, das sie mich vermutlich wieder als „Freund“ entsorgt hat, denn ich hatte plötzlich keinen Zugriff mehr auf ihr Profil, als ich eine Antwort verfassen wollte.
Sei´s drum, des Menschen Wille und Meinung ist sein Himmelreich und wer nicht bereit ist über den Tellerrand zu sehen, ist selber schuld.
So ist wieder eine Erfahrung gemacht worden, die mir zeigt, dass ich mich eben doch auf einer ganz andern Ebene bewege, was meine Gedanken und mein Handeln angeht.
Ich frage mich nur, ob ich meiner Zeit nachhinke oder weit voraus bin.
Tatsache ist, dass die Menschen in der Kommunikation mit mir irgendwie ausrasten und mir Fähigkeiten andichten, die ich so an mir nicht feststellen kann.
Gestern hatte ich endlich ein wenig Zeit die Kameras zu installieren, was mir auch so gelungen ist, das ich sie über das Netz auch empfangen konnte.
Als ich gegen Abend eine Kontrolle gemacht habe, bemerkte ich auf der einen Kamera ein anderes zusätzliches Netz. Ich versuchte es zu deaktivieren und als ich das so nicht schaffte, gab ich einen Code ein, was dazu führte, als ich den bestätigte, das meine Kamera total aus dem Netz geworfen wurde und ich keinen Zugriff mehr darauf hatte.
Manno Mann, das ist schon eine Kacke. Ich scheine der Sysiphussippe anzugehören.
Na ja ich werde nachher mal die Kamera übers Kabel connecten und sie wieder ins Netz holen.
Mit der Schweineproblematik bin ich immer noch nicht weiter gekommen. So wie es aussieht, muss ich mich entweder von unserem Schwein verabschieden oder ein Ersatzschwein organisieren, das nur zu diesem Zweck gezüchtet wurde.
Es ist zum heulen, wenn man sich Tiere anschafft, eine emotionale Bindung aufbaut und dann nur das Endprodukt sehen soll.
So nun wieder das Obligatorische. Die Pferde warten.

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Chaos pur

Beitrag  berton am Do Feb 03, 2011 12:12 pm

Irgendwie gerät Mal wieder alles aus den Fugen. Ich fühle mich einfach überfordert mit dem Ganzen. Dazu kommt noch, dass ich seit drei Tagen nur ein halber Mensch zu sein scheine. Die Grippe hat zugeschlagen und mit ihr alles was dazugehört, Hals-, Kopfschmerzen und einfach nur schlapp durch die Gegend laufen.
Ich werde wohl nicht verhindern können, dass sich unser Schwein auf die Reise ins Jenseits begeben wird. Am Samstag Morgen ist der Termin angesetzt und ich hasse mich dafür, das ich zu keinerlei sinnvollen Entscheidung fähig bin.
Ich habe einfach keine Argumente dagegen gefunden, um meine Frau zu überzeugen.
2 1/2 Jahre lebt es jetzt schon bei uns und somit hat es für Schweine bereits ein hohes Alter erreicht. Normalerweise überleben sie das erste Jahr nicht.
Es wiegt mittlerweile über 250 kg und schleppt so einiges an Masse mit sich herum.
Das einzige Argument, das ich hätte anbringen können, nämlich das sie ja uns noch Ferkel schenken könnte, ist nicht mehr möglich, da sie beim ersten Versuch eine Frühgeburt hatte und alle Ferkel tot zur Welt gekommen sind.
Der Tierarzt meinte damals, dass wir es nicht noch mal versuchen sollten, da die Möglichkeit, dass sie wieder eine hat, hoch wäre.
Ich finde mich so langsam damit ab, dass ich mich von meinen Tieren nach und nach verabschieden muss.
Es ist auch ein finanzielles Debakel, da meine Tiere einen großen Anteil unserer Einkünfte verschlingen.
Wir haben jetzt noch 3 Pferde, 3 Schafsböcke und zwei Jungsauen. Dazu 8 Hunde und jede Menge Geflügel.
Wenn das „neue“ Haus fertig ist, haben wir den Platz, geschweige denn die Weideflächen dafür nicht mehr.
Immer wieder komme ich an den Ausgangspunkt zurück, an dem ich erkenne, was für Auswirkungen der Betrug meiner Ex an mir hat.
Sie bestimmt immer noch mein Leben und zwingt mich zu Dingen, die ich so nie geplant hatte.
Wie kann man von etwas loslassen, wenn man jeden Tag die Nachwirkungen durch neue anstehende Entscheidungen ausgeliefert ist, deren Ursache jemand anderes zu verantworten hat.


Zuletzt von berton am So Feb 06, 2011 11:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Trauer um unser Schwein

Beitrag  berton am So Feb 06, 2011 11:10 am

Ich konnte es nicht verhindern. Gestern wurde unser Schein mit 4 Bolzenschüssen ins Jenseits befördert. Ich selbst war nicht dabei, denn alleine der Gedanke daran trieb mir die Tränen ins Gesicht. Meine Frau hat mir erzählt, das es sehr am Leben gehangen hat.
Ich weiß ja, das Schweine dafür gehalten werden um uns als Nahrung zu dienen und ich bin ja auch kein Vegetarier, trotzdem schürt es mir die Kehle zu, wenn ich daran denke, das aus einem lebenslustigen Tier nur noch ein Haufen Fleisch und Knochen übrig bleibt, der dann den Weg in unser Verdauungssystem nimmt.
Ich verstehe nicht, wie es mir so nahe gehen kann, wo ich doch vor noch gar nicht so langer Zeit selbst geschlachtet habe und ich nicht im geringsten über die Folgen für das Tier nach dachte.
Ich denke mal, das es daran liegt, das ich mich vom Wesen immer mehr verändere. Ich bin offener was die Gefühlswelt anbetrifft und ich mache mir mehr Gedanken darüber, was ich mache und welche Verantwortung ich übernehme.
Es wird immer schwieriger für mich weg zusehen und es einfach als gegeben hinzunehmen, weil es einer langwierigen Tradition entspricht und deshalb eben so sein muss.
Ich fühle mich schuldig, etwas zugelassen zu haben, bzw unterstützt durch Nichtstun und damit ein Leben ausgelöscht zu haben.
Ich weiß aber nicht, ob ich es mit logischen Argumenten hätte verhindern können. Unsere Welt entbehrt, durch das wie sie aufgebaut ist, jeglicher Logik.
Ich denke das die wirkliche Strafe der Vertreibung aus dem Paradies darin begründet liegt, das wir uns bewußt werden, wer wir sind und zu was fähig. Es gehört schon ein großer Umbruch in unseren Gedanken dazu, um zu erkennen, das wir auch nur ein Teil einer feindlichen Umwelt sind, um uns zu behaupten die natürliche Auslese ausgeschaltet haben und damit in da Gleichgewicht der Natur eingreifen.
Wir sterben dafür jeden Tag ein wenig mehr und sind vergleichbar mit Zombies, denen das Recht abgesprochen wurde, eines der Wunder zu erkennen, das uns geschenkt wurde. Wir dezimieren unsere Umwelt immer mehr. Durch unseren Machtanspruch rotten wir ganze Arten aus, erzeugen für uns schädliche dazu und wozu dies alles?
Nur um uns mit seelenlosen Dingen zu bereichern und um unseren Machtanspruch ein Gesicht zu verleihen.
Ich komme immer mehr zu der Erkenntnis, das es für mich kein Privileg ist zu der Gattung Mensch zu gehören, eher ein Fluch.
Mir entgeht das was man unbeschwertes Leben nennt. Ich werde zugedeckt mit Dingen, die mit mir nur soviel zu tun haben, als das ich mit integriert werde. Mich fragt keiner, ob ich diese Solidarität auch mittragen will.
Mir wird auf jeden Fall immer bewusster, wieso sich einige total abschotten und sich vergeistigt von der Welt abwenden, bzw. den anderen Weg wählen und ihrem sinnlosen Leben den Rücken kehren, indem sie sich dieses nehmen.
Wenn ich es genau betrachte, dann ist es doch in meinem Leben nicht anders. Angst, Panik, Unwillen, Fremdbestimmt werden, um nur einige zu nennen machen den größten Teil meines Lebens aus.
Ich kann natürlich, wie viele, das einfach verdrängen und so tun als ob es eine Lösung gäbe, aber es wäre Selbstbetrug.
Ich denke immer mehr darüber nach, mich ganz zurück zu ziehen und der Welt, wie ich sie kenne und erlebe den Rücken zu kehren, um mir die Auswirkungen zu ersparen.
Es ist notwendig einen Schnitt zu machen und das los zulassen, das mich in der Verantwortung hält. Ich will diese nicht mehr übernehmen, da ich mich unfähig fühle dem auch gerecht zu werden.
Es bedeutet für mich, mich immer mehr von dem zu trennen, was für mich in die Kategorie Besitz fällt, denn dort liegt die Ursache von der mein Leiden aus geht. Besitz verpflichtet, also ist die logische Konsequent daraus, kein Besitz macht frei. Leider wird diese Freiheit begrenzt, weil ich vermutlich alleine damit dastehen werde und somit mit dem Rücken zu denen, die ihren Besitz immer weiter ausdehnen und den Raum, den ich aufgebe sofort vereinnahmen. Es gibt keinen besitzlosen Raum in denen Menschen wie ich überleben können. Praktisch eine Freikarte, die man löst, wenn man aus diesem Denken aussteigen will und dafür alles aufgibt.
Früher flüchtete man sich ins Kloster, in ein Gefängnis des versorgt werdens, aber mit strengen Auflagen und Verzicht.
Vielleicht wäre es an der Zeit, einen Schutzraum neu zu gestalten, in denen die Menschen unter kommen, die aus der Gesellschaft von heute aussteigen wollen und unter einem Neuen Bewusstsein das Leben neu definieren.


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bedingungslose Kapitulation?

Beitrag  berton am So Feb 13, 2011 12:18 am

War ne echt heftige Woche für mich.
Man könnte sagen, dass ich mich verloren bzw. mich aufgegeben habe.
Man nennt das bedingungslose Kapitulation, weil ich festgestellt habe, dass der Kraftaufwand für mich zu groß geworden ist und das es ein ungleicher Kampf ist, den ich nicht gewinnen kann.
Meine Ziele sind unerreichbar unter den gegebenen Umständen.
Ich habe beschlossen alles auf 0 zurück zu fahren um der Zukunft eine Chance zu geben.
Gesundheitlich bin ich auf dem absoluten Tief. Ich habe Todesangst, die ich mir nicht erklären kann, begleitet von Herz und Lungenschmerzen, die mir das Atmen schwer machen.
Es passt auf jeden Fall zu der zurzeit herrschenden Stimmung und es sollte mich nicht wundern, dass mein Körper ebenfalls seinen Dienst einstellt.
Irgendwie komme ich immer wieder zu diesem Punkt zurück und so langsam wird’s echt langweilig.
Alles was ich unternehme scheint sich irgendwie im Negativen zu enden, leider nur für mich.
Ich habe den Glauben an eine Welt verloren, die ich früher als gerecht und lebenswert einstufte.
Vielleicht war es ja ein Gewinn für mich, das mein Gefühl endlich zu der erlebten Realität gefunden hat.
Es wird auf jeden Fall spannend. Mal sehen was die „Sieger“ jetzt mit mir und meinem Leben anstellen werden. Für mich ist hier Ende. Ich will und kann nicht mehr.

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wem das Leben schlägt

Beitrag  berton am So Feb 13, 2011 4:53 pm

Da sieht man es wieder einmal. Man kann seinem Schicksal nicht entkommen. Auf der einen Seite versuche ich die Tiere um mich herum zu reduzieren und auf der anderen bekomme ich gleich wieder einen Nachschlag, was von meiner Blauäugigkeit und dem sich vorher nicht erkundigen herrührt.
Mir war es nicht klar, dass eine dreiviertel Jahr alte Hündin trächtig werden kann, vor allem, weil es keiner mitbekommen hat. Als ich mit unserem Ovcharkamädchen heute herum bubbelte, war sie sehr schmerzempfindlich, was ich mir gar nicht erklären konnte, da sie sonst eigentlich ein Raufbold ist. Ich legte sie auf die Seite um die Ursache heraus zu finden und musste feststellen, dass die Zitzen sich bereits entwickelten. Es ist also unumgänglich wir bekommen Hundezuwachs.
Die Väter sind schnell ausgemacht, es ist einer unserer beiden Komondore.
Schuschi ist ja schon ein Kawenzmann von 60 kg und auch unsere beiden Komondore stehen ihr da in nichts nach. Es wird wohl eine Meute großer Hunde werden, die uns dann die Haare vom Kopf fressen.
Na ja Platz haben wir ja und ich denke Mal das auch sehr schnell ein gutes Zuhause gefunden ist, da wir im Außenbereich wohnen und ebenso wie wir sich die Leute große Hunde anschaffen um ihr Eigentum zu bewachen.
Ich muss nur jetzt Gas geben, da ich nicht weiß, wann es bei Schuschi soweit ist. Ich brauche noch einen Unterstand, wo sie von den anderen in Ruhe ihre Welpen gebären und aufziehen kann.
Für heute ist aber erst Mal Ruhe angesagt. Ich muss die kommenden Wochen noch die Altlasten abarbeiten, d.h. 1 Gerichtsverhandlung, eine Ordnungswidrigkeit, zu der ich als Zeuge aussagen muss und einen Rechtsanwaltstermin, der die weitere Vorgehensweise beinhaltet.
Holz habe ich gerade Gesägt, so dass wir einen Vorrat von mindestens 1 Monat haben.
Jaja es kommt halt immer 1. anders, wie man 2. denkt.

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Ein Phänomen?

Beitrag  berton am Mi Feb 16, 2011 11:16 pm

Ich habe heute versucht dem nächtlichem Gebell unserer Hunde auf die Spur zu kommen und eine Kamera aufgestellt, an der Seite wo sie ständig angeschlagen haben.
Ich konnte etwas aufzeichnen, das ich mir nicht erklären konnte.
Da ich leider hier kein Video veröffentlichen kann, habe ich es ins You Tube unter
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] gestellt.
Ich bin ja kein Freund von irgendwelchen übersinnlichen Dingen, da sich aber hier vor einiger Zeit Jemand erhängt hat und ich bisher nicht ergründen konnte, wieso die Hunde jede Nacht anschlagen, machte mich das Video ein wenig nachdenklich.
Vielleicht ist es ja wirklich der Typ der hier noch rum geistert und was dagegen hat das wir uns hier aufhalten.
Vielleicht lässt sich ja dann auch das erklären, wieso mein Leben den Bach runter gegangen ist.
Vielleicht hat ja einer eine Idee. Kann auch sein, dass ich mir irgendwas einbilde, aber komisch ist es schon, welches Licht da in der Gegend herumtanzt mitten in der Nacht.

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Überlegungen

Beitrag  berton am Fr Feb 18, 2011 12:56 am

Ich habe mich heute gefragt, was es eigentlich ist, was mich immer weiter treibt, das mir die Stärke gibt mich weiter meinem Schicksal zu stellen.
Ich denke ich weiß es jetzt. Es ist mein Stolz auf mich selbst, das was ich erreicht habe, das wie ich immer wieder von neuem eine Lösung finde, einen letzten Ausweg.
Es scheint die Erfahrung zu sein, die ich gemacht habe, das Ziel, das ich zu erreichen suche, auch wenn es nicht klar erkennbar ist.
Ich befinde mich im Blindflug, höre, spüre meine Sinne und folge einer inneren Stimme, die mich immer weiter treibt.
Ich weiß, dass ich diesen Weg nicht alleine gehe, auch wenn meine Weggefährten nicht erkennbar sind.
Es scheinen zu wenige zu sein, die erkannt haben, dass wir uns an einem gefährlichen Abgrund befinden, der wenn es uns nicht gelingt umzukehren verschlingen wird.
Wird es wieder eine Sinnflut geben, eine Eiszeit oder rotten wir uns mit biologischen Waffen selbst aus.
Ich beobachte schon seit längerem das sich das rad immer schneller dreht. Es gibt sie nicht mehr, die Kultur, das was man das Gute im Menschen nennt. Selbst die Kirchen sind unterwandert von Machtansprüchen und Geldgier.
An was sollen wir uns orientieren? Es gibt keine Vorbilder, an denen wir uns noch orientieren können.
Ich dachte immer dass ich ein bestimmtes Ziel verfolge und dass wenn ich es selbst in die Hand nehme ich eine Lösung finde.
Mir wird erst jetzt klar, dass es nur eine Lösung geben kann, nämlich bedingungslos zu kapitulieren.
Alle anderen Lösungsmöglichkeiten führen immer weiter in den Abgrund, da wir nur das was uns vorgegeben wird benutzen können.
Bedingungslose Kapitulation bedeutet auch Ablehnung von Gegenwehr, es einer höheren Bestimmung zu überlassen was mit einem geschieht, mehr hören und beobachten als handeln.
Ich kann mir vorstellen, dass auf diese Weise eine neue Sichtweise entstehen kann, eine die der jetzigen fremd ist.

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Umdenken

Beitrag  berton am Mo Feb 21, 2011 10:57 am

Eine weitere Überlegung kam mir heute Morgen, als ich Facebook aufrief.
Hier wurde mir klar, dass ein Hauptproblem zu sein scheint, das wir alle eine Idealvorstellung haben, die wir versuchen zu verwirklichen.
Es wird etwas vorgegeben, das alle anstreben und für „cool“ empfinden.
Ich habe festgestellt dass das Problem ist, das wir den Blick für die Schöpfung und der gegebenen Vielfalt auf der Erde immer mehr verlieren.
Es ist natürlich, das wir unterschiedlich sind, sprich im Aussehen, im Charakter und in der Umsetzung in unserem Leben.
Wenn die Schöpfung dies nicht gewollt hätte, würden wir alle gleich sein und somit der Friede auf Erden gewährleistet sein.
Ich denke dass man sich viel zu wenig Gedanken darüber macht und einfach als gegeben ansieht und einer an sich unnatürlichen Vorgabe festhält.
Die Frage die sich mir stellt ist auch, welche Gehirnwäsche man uns verpasst hat, das wir alles andere um uns nicht mehr wahrnehmen, es sogar als Bedrohung wahrnehmen.
Wir bekämpfen unsere Mitmenschen, setzen Mittel ein, die Menschenverachtend sind.
In alle Bevölkerungsschichten ist dieser Virus „Machtbesessenheit“ vorhanden.
Geld ist das Benzin um diesen Wahnsinn aufrecht zu erhalten und für was?
Was macht man letztendlich mit den „Milliarden“, die man erzielt indem man andere gekonnt über den Tisch zieht?
Welche Befriedigung erzielt dieses „ich bin erfolgreich um jeden Preis“?
Denkt man nur darüber nach, wenn man auf der „anderen Seite“, also der, die notwendig ist um diesen Wahnsinn zu ermöglichen, steht?
Eigentlich haben wir es in der Hand, den Teufelskreis zu unterbrechen. Wir unterbrechen den Konsumwahnsinn, indem wir uns auf das Wesentliche konzentrieren. Das Kaufverhalten entscheidet letztendlich über das was produziert wird und somit über die Ausrichtung unseres Lebens.
Oder wir machen weiter wie bisher und lassen uns vorführen, indem man Lebensmittel manipuliert und uns krank macht, die Arbeit vieler dazu missbraucht wird um wenigen das Leben angenehm zu gestalten. Ich denke es wird Zeit sich dies einmal genauer anzusehen und Nägel mit Köpfen zu machen.
Ich habe es unbewusst bereits begonnen. Ich lebe in einem natürlichen Umfeld, baue meine Nahrung selbst an und weiß somit was ich zu mir nehme. Leider ist dieses Nischendasein sehr nervenaufreibend, da die Machtansprüche der Mitmenschen Außenseitern das Leben schwer macht.

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Beitrag  berton am Do Feb 24, 2011 12:05 am

Ich komme mit der Renovierung unseres neuen Heims gut voran. Ich habe mich entgegen meiner bisherigen Vorgehensweise entschieden, die Winkel und absolut perfekt Renovierung abzulegen und mich darauf zu kontrollieren bedarfgerecht zu handeln.
Ich habe für mich festgestellt, das es hier um ein Wohnobjekt geht, das uns ein dach über den Kopf gewährt und das wir ja hier in Ungarn nicht aus einem Alt einen Neubau machen müssen.
Die Menschen hier leben hier in diesen Hütten ihr Leben lang und das nicht schlecht. Die Substanz der Lehmhäuser ist ok und wenn dann nicht alles Winkelgerecht ist, was soll´s.
Morgen werde ich mich an den Kachelofenbau machen. Bin ja mal gespannt, da es mein erster ist, den ich aufbauen werde.
Wenn jetzt noch das Wetter mitspielen würde, wäre dies echt ok. Leider sind die Temperaturen nicht gerade dazu gemacht, zu arbeiten, aber dadurch dass ich den Brenneinsatz bereits installiert habe, können wir eine gewisse Temperatur über 0 Grad einhalten, so das wir arbeiten können.
Letzte Woche gab es wieder einmal Übergriffe auf ein hier ansässiges Ehepaar. Sie wurden in ihrem eigenen Haus überfallen.
Die Leute hier werden immer dreister. Ich denke dass hier die neue Marschrichtung durch die neue Regierung vorgegeben wurde und man Ausländer mittlerweile, wenigstens hier in unserer Gegend für die perfekten Opfer hält. Es ist auch verwunderlich wie die Polizei hier reagiert hat. Ich wurde mitten in der Nacht von dem Ehepaar angerufen und wenn ich nicht vor Ort gewesen wäre, wer weiß ob es dann überhaupt zu einer Strafverfolgung gekommen wäre. Die Polizisten nahmen nur widerwillig die Anzeige auf.
Na ja, jeder wie er es verdient und ich habe mich bereits mehrfach gefragt an welcher Stelle ich mir dieses Leben hier gewünscht habe.
Ich denke ich könnte ganz gut ohne diese Eskapaden leben.
So jetzt noch geschwind eine Runde ums Haus kontrollieren. Unsere Hündin sollte irgendwann in den nächsten Tagen werfen. Die Zitzen sind bereits stark angeschwollen, so dass es nicht mehr lange dauern dürfte, bis eine neue Generation hier bei uns ins Leben tritt.
Gespannt bin ich ja darauf, wenn auch nicht gerade erfreut, da 8 Hunde eigentlich genug waren.
Ich vermute Mal, das wir Abnehmer für den Nachwuchs finden, denn es sind mit der Mischung aus Zentralasiatischer Ovtcharka und Komondor eigentlich zwei Schäferhundrassen vereint, die für ihre Eignung als Hütehunde bekannt sind.
Wir werden sehen was sich daraus entwickelt. So jetzt aber raus in die Kälte, muss morgen früh wieder raus zu unserem Haus.


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Unser Nachwuchs ist da

Beitrag  berton am Sa Feb 26, 2011 12:05 pm

Heute Morgen habe ich das Ergebnis gesehen was sich bereits gestern angekündigt hat. Unsere Hündin hat geworfen und nicht nur 5 oder sechs, es müssen etwa 10 sein, was ich aber noch nicht genau bestimmen kann, da sie eifersüchtig über ihren Nachwuchs wacht und jede Störung mit einem unmissverständlichen Knurren unterbindet.
Die meisten sind überwiegend schwarz mit weißen Flecken, ein braungeschecktes scheint auch dabei zu sein.
Ist interessant, das sich kein ganz weißes durchgesetzt hat, da der Vater ja ein weißer Komondor ist.
Na ja ich lasse sie für die nächste Zeit mal machen, sie wird schon wissen, was gut für die Kleinen ist. Wir werden uns auf die Nahrungsversorgung unserer Hündin konzentrieren, damit alle auch genügend Milch bekommen. Very Happy

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Die Vergangenheit holt mich ein

Beitrag  berton am So Feb 27, 2011 11:21 am

Ich habe wieder einmal eine Alptraumnacht hinter mir. Auslöser war bestimmt mein Fund in einem alten Fotoalbum in dem ich Kindheitsbilder von mir gefunden habe.
Ich fand auch eins, das einen Weihnachtsbaum darstellt, wo mein Stiefvater, meine Halbschwester und ich abgebildet sind.
Erst jetzt fielen mir die dunklen Verfärbungen in meinem Gesicht auf. Deutet dies auf eine Misshandlung hin, die mir in meinen Träumen zu schaffen macht?
Es ist komisch, das seit einiger Zeit wieder vermehrt diese Träume auftreten.
Ich habe das Bild eingescannt und mein Konterfei ausgeschnitten und vergrößert.
Ist echt unheimlich für mich, welche Ausstrahlung das Bild plötzlich bekommen hat.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Meine Frau fragte, wieso ich nicht einfach bei meiner Mutter nachfrage was damals passiert ist.
Wäre ja eigentlich eine leichtes, aber soll ich jetzt nachdem ich wieder ein einigermaßen normales Verhältnis mit ihr habe, es erneut zerstören.
Ich denke Mal, das auch ein Grund dafür, das sie mir Jahre aus dem Weg gegangen ist, unsere Vergangenheit ist. Ich habe es ihr nicht einfach gemacht, vielleicht etwas wieder gut zu machen, bei dem sie aktiv oder passiv mitgewirkt hat.
Ich habe bis heute keinerlei Geldgeschenke von ihr angenommen, nach ihrem Motto, "damit du auch Mal was bekommst".
Es ist heftig für mich, das ich selbst jetzt nach 52 Jahren immer noch ein Fremdkörper zu sein scheine, der im Gegensatz zu meinen Geschwistern totgeschwiegen wird.
Wenn es biologisch gehen würde, dann bekäme ich Zweifel ob es sich tatsächlich um meine Mutter handelt.
Ich habe beschlossen irgendwann ihren Geschwistern einen Besuch abzustatten um Licht in die Angelegenheit zu bringen. Meine Oma kann ich leider nicht mehr fragen, da sie bereits verstorben ist.
Wenn nicht ständig diese Alpträume wären, die mich zutiefst erschrecken würde ich alles auf sich beruhen lassen und ad Akta legen. Aber so wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als nach einer Lösung zu suchen, damit ich es abschließen kann.

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Der Blick in die Zukunft

Beitrag  berton am Fr März 04, 2011 10:45 pm

Es sieht so aus, als wenn ich doch etwas von dem ernten kann was vor langer Zeit angesät worden ist.
Meine Feinde scheinen den Kürzeren zu ziehen und stellen wohl gerade fest, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben.
Auf jeden Fall sind sie jetzt mit sich selbst beschäftigt und kämpfen darum, das die Grube die sie für mich gegraben haben nicht ihr Verhängnis wird.
Auch ansonsten scheint es vorwärts zu gehen. Ich mache gute Fortschritte bei der Hausrenovierung.
Gesundheitlich stehe ich leider nicht so gut da. Ich habe einen Ganzkörpercheck gemacht und meine Blutwerte sind katastrophal. Von 14 Werten weichen 10 gravierend ab. Der Arzt meinte, dass es einen Entzündungsherd in meinem Körper gibt. Es ist wohl der Magen oder der Darm, da ich seit einiger Zeit starke Schmerzen hin und wieder habe.
Am Dienstag bekomme ich die Ergebnisse der Stuhluntersuchung, vielleicht komme ich dann dahinter.
Bin ja mal gespannt was jetzt noch auf mich zukommt.
Ich habe eventuell eine Möglichkeit gefunden doch noch die Felder von dem Ungarn zu bekommen. Auch das wird sich in Kürze entscheiden. Mal sehen, vielleicht gestaltet sich die Zukunft doch noch anders, als es im Moment scheint.

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Analyse

Beitrag  berton am Mo März 07, 2011 11:46 am

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Erkenntnisse man in seinem Leben macht. Sei es auf emotionaler Ebene oder auf der Realen.
Wie ich ja schon geschrieben hatte, hat unsere Hündin 10 Junge bekommen. Im Gegensatz zu meiner Frau lässt mich die Hündin zu ihren Jungen. Sie scheint mich als ein Teil ihrer Familie akzeptiert zu haben. Was mich wundert ist, dass wenn ich in das Gehege hinein gehe, sie ihre Jungen zurück lässt und stattdessen mit mir intensiv schmust.
Mir viel das auch schon bei anderen Tieren, die wir haben auf, das wir in kurzer Zeit ein sehr intensives Verhältnis pflegen.
Ist es tatsächlich eine Ebene, wo man miteinander kommuniziert, über die entschieden wird über Freund und Feind? Wenn dem so ist, wieso habe ich im Gegensatz dazu mit den Menschen immer Stress. Sind Tiere feinfühliger und kommunizieren anders?
Kalt ist es bei uns und der Wind macht die Kälte unerträglich. Das Holz geht wieder zur Neige und so wie es aussieht muss ich zum wiederholten Male Bäume fällen und in Brennholz zersägen. Ich fälle nur Bäume, die zu dicht beieinander stehen und somit sich gegenseitig den Platz streitig machen. Auf dem neuen Gelände ist seit Jahrzehnten nichts mehr gemacht worden und somit viel Arbeit, die Bäume auszulichten, was bedeutet, das wir einiges an Brennholz machen können.
Irgendwie scheine ich in einer Hinsicht meiner Zeit hinterher zu hinken, während ich in Anderer meiner Zeit weit voraus bin.
Diese Gegensätze sprechen für sich. Es ist schade, das wir durch unser Streben nach Macht und Reichtum es nicht verstehen, eine Ebene zu schaffen, wo wir ein neues Zeitalter einläuten können.
Wieder einmal habe ich die Erfahrung gemacht, dass kritisches Nachfragen nicht erwünscht ist. Diesmal im Facebook, als ich einer „Freundin“ die Frage stellte, wieso sie eigentlich zu Hetzjagden aufruft und dies nicht nur bei Guttenberg, aber auf der anderen Seite selbst Fehler produziert. Die Folge dieses Kommentars war, dass sie sich meinem Blick entzogen, durch das sie mich als Freund gelöscht hat.
Viele Labern, um sich selbst zu beweihräuchern und / oder um sich selbst immer wieder von neuem zu produzieren.
Es scheint eine Endlosschleife zu sein, die einmal begonnen immer wieder aufgefrischt werden muss.
Ich frage mich, was eigentlich die Motivation dazu ist. Eigentlich müsste doch, nach dem was sie schreiben, sie eine heile Welt zu Hause haben und nur im Außenbereich das Chaos herrschen. Wieso bleiben sie dann nicht in ihrer heilen Welt und lassen die Anderen das tun, was ihnen für richtig erscheint. Meistens aber ist die Toleranzgrenze nicht vorhanden und jede Kritik wird als Angriff gewertet und hat Krieg zur Folge oder man wird ignoriert.
Das zu dem was sie unter sich auseinandersetzen verstehen.
Na ja, ich für mich tausche seit einiger Zeit nur mit mir selbst aus. Die Aktivitäten, die ich früher pflegte, sprich Forenbesuche, habe ich eingestellt, da das Muster das dort sichtbar wird eigentlich immer nur Wiederholungen mit anderer Besetzung sind, als man kann nicht wirklich was daraus lernen.
Ab und zu bekomme ich, wenn ich mal was schreibe, Kommentare dazu und wenn es dann ans Eingemachte geht, ist der Kontakt wieder entfleucht. Man scheint lieber oberflächlich und unverbindlich zu kommunizieren. Gespräche mit Tiefe sind nicht erwünscht und solche, in denen man sich selbst wirklich begegnet und erkennt schon zweimal nicht.
So werde ich immer wieder auf mich selbst zurück geworfen und kümmere mich um meinen eigenen Kram.
Dieser Monat scheint geeignet zu sein, das in die Wege zu leiten, was sein muss, nächster Monat ist dagegen was die Rauhnachtslegungen anbetrifft als Heftig einzustufen.


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Überlegungen

Beitrag  berton am Mi März 09, 2011 7:26 pm


Wieso überrascht mich das jetzt nicht wirklich. Ich habe eine Mail bekommen, die eigentlich von mir hätte sein können. Der Inhalt kam mir jedenfalls sehr bekannt vor. Der Witz daran ist, das wenn man selbst außen vor ist, der Verstand über den Emotionen steht. Wenn man selbst drin ist sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Ich habe festgestellt, das Menschen nun mal nicht für in Ewigkeit zusammen bleiben geschaffen sind. Mit Macht irgendetwas zusammen halten, wo doch bereits klar ist, das es vorbei ist, das ist wohl das verkehrteste was man machen kann.
Wie oft bin ich diesen Weg gegangen, um im Endeffekt vor einem Trümmerhaufen zu stehen.
Ich habe schon seit geraumer Zeit mich der „nichts als die Wahrheit“ Methode verschrieben. Nicht jeder kann damit umgehen und so bekomme ich auf Klartext immer öfters nichts mehr zurück.
Bin ja Mal gespannt wie es diesmal endet. Wäre schade, wenn es bei dieser Begegnung auch so ablaufen, da wir eigentlich sehr viele Gemeinsamkeiten.
Bin ja Mal gespannt wie es weiter geht.

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Zweifel

Beitrag  berton am Fr März 11, 2011 8:01 am

Kennt ihr das? Man weiß genau dass man im Recht ist, Hat auch eine Idee wie man dies erreichen kann, aber es fehlt an der Möglichkeit dies auch im Realen umzusetzen.
Dieses Dilemma scheint mir immer wieder in meinem Leben zu begegnen und scheint was mit meiner Ausstrahlung oder Auftreten zu tun zu haben.
Obwohl ich anhand von Dokumenten, Fotos und Zeugenaussagen beweisen kann, dass ich zu Unrecht beschuldigt werde, ja im Gegenteil, das der Andere rechtswidrig gehandelt hat, versucht man mich zu übertölpeln.
Was nützen die ganzen Gesetze, wenn die die sie anwenden sollen nicht neutral der Sache gegenüber stehen.
Es ist schon traurig, das auch hier das Geld regiert und man sich durch einen Anwalt geschickt aus der Affäre ziehen und dem Anderen auch noch die Kosten seiner Verfehlung aufdrücken kann. Die Frage die sich mir stellt ist, bis zu welcher Instanz muss man gehen, damit Recht und Gerechtigkeit im Einklang sind. Leider scheitert es spätestens nach der zweiten Instanz am Geld, so dass man kapitulieren muss. Nicht weil man sich schuldig gemacht hat, sondern weil man keine Privilegien hat.
Eine andere Sache die mir zurzeit sehr zu schaffen macht. Ich bin jetzt seit 11 Jahren mit meiner Frau zusammen und wir haben eigentlich eine sehr gute Partnerschaft. Gut, nicht immer herrscht Sonnenschein, aber ich denke Mal das ist normal.
In den meisten Fällen sind wir uns einig und ein Herz und eine Seele.
Leider ist etwas passiert, das mir sehr zu denken gibt.
Wenn ich mit meiner Frau schlafe empfinde ich nichts mehr dabei. Ich weiß auch nicht, was es ist. Sie ist eine attraktive Frau, trotzdem macht sie mich sexuell überhaupt nicht mehr an.
Es ist nicht das Problem, das ich unter Errektionsstörungen leide, im Gegenteil, wir könnten stundenlang miteinander schlafen, ohne dass ich komme. Ich versuche es immer öfters dass ich einen Orgasmus vortäusche, um es nicht unendlich in die Länge ziehen zu müssen.
Was ist das? Ich kenne es so in der Form nicht von mir.
Ich habe es mir in letzter Zeit öfters durch den Kopf gehen lassen, es mit einer Anderen einfach nur mal zu versuchen, um festzustellen, ob mit mir noch alles in Ordnung ist.
Doch genau da liegt der Hund begraben. Es ist fremdgehen und ein Vertrauensbruch, der im Normalfall ein scheitern der Beziehung als Ergebnis liefern kann. Ist es dies wert oder muss ich mich für den Rest meines Lebens damit abfinden, dass Sex eher eine Last für mich darstellen wird?
Ach menno, wieso kann in meinem Leben nicht einfach Mal etwas normal verlaufen. Ständig dieses auf und ab und diese neuen Erkenntnisse und Erfahrungen machen mich ganz krank.
Naja es gibt ja Gott sei Dank noch andere Möglichkeiten. Selbst ist der Mann sage ich da nur und dies scheint immer noch zu klappen wie seit Urzeiten.
Ausgerechnet jetzt ist Fasching und die Palette zum ausprobieren bietet sich geradezu an. Ob dies ein wink des Schicksals ist und ob ich ihn annehmen sollte, auch auf die Gefahr hin meine Beziehung zu ruinieren?

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Trauer

Beitrag  berton am Fr März 11, 2011 11:50 pm

Ich habe gerade festgestellt, dass in diesem Tragebuch bereits 200 Episoden aus meinem Leben niedergeschrieben stehen.
Ganz schön heftig. Es scheint also immer wieder Neues zu geben, das sich für mich lohnt aufzuschreiben.
Heute hat es mir wieder einmal die Tränen in die Augen getrieben, als ich erfuhr was in Japan passierte.
Komische Sache, dass es mich emotional so trifft, fast so als wenn es meine Angehörigen gewesen wären. Das Gleiche hatte ich bereits am 11 September, als das in die USA passierte und dem Tsunami in Asien.
Immer wieder frage ich mich, ob eine alte Seele in mir wohnt, die mit Schrecken zurück sieht und erahnt was auf uns zukommt.
Ich weiß, dass jetzt viele denken, was hat der den schon wieder, aber es ist ein Gefühl, das eine Erinnerung in mir wach ruft, obwohl ich es nicht beweisen kann.
Ist aber auch gar nicht weiter wichtig, denn es sind ja meine Gedanken und sie lösen ja bei mir etwas aus.
Ich habe heute begonnen den Kachelofen aufzubauen, den ich letztes Jahr für 1 Euro in Österreich ersteigert habe. Bin ja Mal gespannt, ob ich dazu in der Lage bin.
Bisher hatte ich noch nie das Problem an meine Grenzen zu stoßen, aber es ist ja alles im Wandel und scheinbar erreiche ich jetzt auch Grenzgebiete, wenn bisher auch nur gesundheitlich.
Ich werde jetzt wieder vermehrt am Haus arbeiten, um endlich einen sicheren Platz zu haben. Ich hoffe ja dass dies das letzte Mal sein wird und ich endlich mich zur Ruhe setzen kann. Es ist anstrengend ständig etwas Neues aufbauen zu müssen.
Mit den noch ausstehenden Entscheidungen ist wohl warten angesagt. Es gibt keine Neuigkeiten, die eine Richtung erkennen lassen. Alles ist möglich. Ich habe jedoch im Gegensatz zu früher die Initiative ergriffen und steuere es nach meinem Dafürhalten. Mir etwas aufzwängen zu lassen wie in der Vergangenheit hat sich nicht bewährt.
Mal sehen ob dies der richtige Weg ist.

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und wenn man sie nicht umgebracht hat leben sie heute noch
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berton
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