Neueste Themen
» Der Weg ins nichts
So Jul 22, 2012 8:19 am von berton

» Überlegungen aus dem Bauch
Do Feb 24, 2011 10:50 pm von berton

» Die richtige Entscheidung
Mo Jan 10, 2011 2:18 am von berton

» Was bisher geschah.......
Di Dez 14, 2010 9:33 pm von berton

» Austausch zu aktuellen zu Themen die einen bewegen
Mo Mai 17, 2010 9:27 am von berton

» Wunschzettel für den heutigen Tag
Mo Mai 17, 2010 8:47 am von berton

» Spiritueller Werdegang von Berton
Di Feb 23, 2010 9:46 am von berton

» Warum ein zweites Forum?
Mo Jan 25, 2010 11:36 am von Admin

Notizblock

Gratis Forum installieren
Counter
Oktober 2018
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Kalender Kalender


Spiritueller Werdegang von Berton

Nach unten

Spiritueller Werdegang von Berton

Beitrag  berton am Di Feb 23, 2010 9:46 am

Hallo Freunde
Ja wie bin ich eigentlich zu meiner Suche nach Sprirituallität gekommen.
Ich denke die Anfänge waren schon bei meiner Geburt vorhanden.
Ich hatte mir einen schwierigen Weg gewählt, da ich als unehelicher Sohn zur Welt gekommen bin.
Meine Mutter hatte versucht durch meine Geburt eine Fahrkarte in den Wohlstand zu bekommen, indem sie sich von meinem reichen Vater schwängern ließ.
Durch diese Tatsache ausgelöst, war ich von Kindesbeinen ein Außenseiter.
Ich wurde als schwarzes Schaf der Familie erzogen und verhielt mich auch so.
Meine beiden Halbschwestern , mein Stiefvater und meine Mutter ließen mich bei jeder Gelegenheit spüren, das ich nicht dazu gehörte, eigentlich nur geduldet war.
Mein Stiefvater war ein sehr jähzorniger Typ, der gerne mal einen über den Durst trank.
Er war von Beruf Polizeibeamter. Meine Mutter war die Älteste aus einer Kinderreichen Familie.
Den ersten Kontakt mit Spiritualität dürfte so als 2 jähriger statt gefunden haben. Mein Stiefvater hatte in einem Alkoholrausch meine Mutter verprügelt und ich wollte dazwischen gehen.
Mein Stiefvater schlug auf mich ein und versetzte mir einen Stoß, der an der Heizung endete. Ich hatte mir nur ein paar Rippen gebrochen, was ich meinen Schutzengeln zu verdanken habe.
Ab diesem Zeitpunkt wurde mein Leben durch sie beschützt.
Ich hatte mit 18 einen Motorradunfall, der nur deshalb für mich glimpflich abgelaufen ist, weil ich in ein frisch gepflügte Feld flog und später einen, bei dem ich mich in einem Geländewagen mehrfach überschlug.
Hier hatte ich Sekunden davor die Eingebung, mich entgegen meiner Gewohnheit, anzuschnallen
In beiden Fällen ist mir bis auf blaue Flecke nichts passiert.
Ich hatte auch immer ein Gefühl, das ich was besonderes bin, ja das ich eine Aufgabe zu meistern hätte, von der Andere profitieren könnten.
Meine Herangehensweise war da wohl eher unbeholfen und chaotisch, denn ich lies nichts aus, um auf die Nase zu fallen.
Vielleicht stammt das daher, das ich schon immer unter einem enormen Erfolgsdruck stand, da ich die Botschaft meiner Eltern „ Du bist nichts, du wirst niemals was erreichen“, entkräften wollte.
Ich heiratete mit 18 Jahren.
Man kann nicht sagen, das es Liebe war, sondern ich hatte die Aussicht in eine Familie hinein zu kommen, in der ich akzeptiert wurde. Im Nachhinein betrchtet, wählte ich den weg meiner Mutter.
Meine 1. Frau stammte aus einer landwirtschafts Familie. Ich lernte sie in einer Diskothek kennen
Zu dieser Zeit habe ich meinen Wehrdienst abgeleistet. Im Rahmen von Erntehilfe Projekten, konnte man einen Teil der Wehrzeit auf einem Bauernhof ableisten.
Ich wurde in den Betrieb meiner späteren Schwiegereltern voll integriert, was mir das Gefühl gab dazu zu gehören. Deswegen heiratete ich meine Frau.
Das Verhältnis zu mein Schwiegereltern verschlechterte sich aber danach.
Beide tranken gerne mal einen über den Durst und die Arbeit blieb dann komplett an mir hängen.
Die Entlohnung aber behielt sich mein Schwiegervater vor.
Meine Frau wurde dann auch recht schnell schwanger. Innerhalb 3 Jahren, wurde ich dreifacher Vater.
Das Verhältnis zu meinen Schwiegereltern aufgrund des Alkoholkonsums verschlechterte sich stark, so das wir auszogen.
Meine Frau stammte aus einem kleinen Ort in der Rhön.
Dort eine Arbeit zu finden war fast unmöglich, so das wir nach Baden Württemberg zogen.
Meine Frau und ich arbeiteten im Schichtbetrieb, so das die Versorgung der Kinder gewährleistet war.
Kurze Zeit später konnte ich ein billiges Haus erwerben, das wir renovierten.
Aber wir hatten uns finanziell total übernommen. Die Löhne reichten nicht mehr aus, ich habe zusätzlich einen Autohandel und Verleih aufgemacht, der zwar gut lief, aber mich von meiner Familie trennte.
Ich war total überarbeitet und hatte keine Zeit mehr für sie. Wir lebten uns total auseinander. Nach 10 Jahren Ehe gab ich auf. Ich schaffte es einfach nicht mehr. Ich trennte mich von ihnen und reichte die Scheidung ein.
Ich wollte wenigstens das apital, das wir in das Haus gesteckt haben noch retten, aber meine Frau verweigerte ihre Zustimmung zum Verkauf.
Die finanzielle Belastung, durch den Unterhalt an meine Kinder und die Weigerung meiner Frau, die Zustimmung für den Verkauf des Hauses zu geben, zog eine Katastrophe nach sich.
Das Haus wurde zwangsversteigert und wir blieben danach auf 340.000 DM Schulden sitzen.
Danach war alles gelaufen. Finanziell immer mit dem Rücken zur Wand, versuchte ich mein Leben zu meistern.
Wieder kamen mir meine Schutzengel in Form von Fügungen zur Hilfe.
Nachdem wieder einmal der Gerichtsvollzieher bei mir vorsprach, mit dem ich mittlerweile per Du war und der wie jedesmal feststellen mußte das nichts pfändbares vorhanden war, setzen wir uns zu einem Kaffee zusammen.
Ich hatte einen gut bezahlten Job als Hardware Spezialist bei HP. Mein gesamtes Einkommen würde teils für den Unterhalt meiner Kids und der Rest von der Bank gepfändet. Mir blieb lediglich das Minimum.
Ich beklagte mich nicht darüber, denn die Arbeit machte mir Spaß und ich benötigte nicht viel für mich.
Trotzdem sagte der Gerichtsvollzieher, das wenn ich nicht andere Wege einschlage, mein Leben lang zahlen müßte, da die Summe die ich abzahle, nicht mal die Zinsen decken würden.
Er schlug mir vor, meinen Job zu kündigen und mich selbständig zu machen. Es sollte so aussehen, das die Gläubiger keinen Pfennig mehr bekommen, ich versuchte Schwarzgeld zu Bunkern, um dann später von einem Dritten pro Forma ein „Darlehen“ zu bekommen, das ich den Gläubigern als Entschädigung anbieten könnte. Er sagte mir, das die Banken rück versichert wären und bei der Versteigerung meistens noch Gewinn machen, da sie das Haus selbst ersteigern und später gewinnbringend verkaufen, so wie es auch in meinem Fall war.
Naja was hatte ich schon zu verlieren. Den Unterhalt für die Kids übernimmt das Jugendamt, ich lebte sowieso am Lebensminimum, also kurz gesagt konnte ich mich nicht verschlechtern.
Ich machte es also so.
Ich hatte am Anfang ziemlich Probleme etwas zu finden, mit was ich mich Selbständig machen konnte. Zuerst dachte ich in Richtung Computer, mußte aber feststellen, das mir das Startkapital dazu fehlte.
Wiederkam mir eine Fügung zugute.
Eines abends beschloß ich eine Disco zu besuchen.
Es war gerade ein Tanzwettbewerb angekündigt worden, bei dem man sich eine Partnerin suchen und auf die Tanzfläche gehen sollte.
Ich war schon immer ein begeisterter Tänzer, so das ich diese Chance ergriff.
Mit der fremden, frei gewählten Tanzpartnerin gewann ich den ersten Preis, ein Candlelight Dinner.
Ich hatte einen Glücksgriff gemacht.
Nicht nur, das es eine sehr attraktive Frau war, sondern sie auch den Schlüssel für mich hatte, um aus meiner Situation heraus zu kommen. Es stellte sich heraus, dassie mit ihrem Freund auf Märkte fuhr und dort synthetische Parfums verkaufte . Die Preisspanne war enorm. EK 3,95 DM, VK 25 DM, steuerfrei.
Also man konnte sich nur sanieren. Ich schilderte ihr mein Problem und bekam das Angebot auf Kommission selbst zu verkaufen. Es war echt unglaublich welche Summe, selbst auf Kommission zu verdienen waren.
Wir wurden sozusagen Geschäftspartner, was später dazu führte, das wir nach der Trennung von ihrem Freund als eine WG zusammenzogen.
Ich hatte dann meine eigene „Firma“, konnte somit einen größeren Gewinn einfahren. Nach 2 Jahren ebbte der anfänglich Erfolg ab. Es waren zuviel Leute mit dem gleichen Produkt unterwegs. Ich verkaufte alle Lagerbestände und konzentrierte mich auf Schmuck und andere Waren, wie Klangschalen, Buddha, Steine.
Dazu war ich oft in Asien, hauptsächlich in Thailand, Indien, Nepal, um zum Teil nach eigenem Design, Schmuck herstellen zu lassen.
Dadurch hatte ich mittlerweile das Geld zusammen bekommen um einen Versuch zu starten, mich und meine Frau aus den Schulden heraus zu kaufen.
Ein guter Freund und Geschäftsmann verhandelte mit den Banken. Nach Bezahlung der ausgehandelten Summe, war ich pleite, aber meine Weste war wieder weiß. Keine Schufa mehr, wieder Kreditwürdig was bedeutete auch wieder eine Scheckkarte zu besitzen, die gerade im Ausland sehr hilfreich ist.
Eigentlich wäre ja alles OK gewesen.
Leider habe ich die Rechnung ohne meine Exfrau gemacht. Sie wurde informiert, das sämtliche Schulden abgelöst wurden und bei einem Treffen sagte ich ihr, wie ich dies gemacht hatte.
Ich dachte nicht im entferntesten, das sie das gegen mich verwenden würde. Aber so täuscht man sich. Sie ging vor Gericht, behauptete ich hätte Schwarzgeld als Selbständiger gebunkert und die Schulden abgelöst.
Sie bekam recht und ich ne dicke Forderung an Unterhaltsnachzahlung für die Kids.
Tja und so war ich wieder in den miesen. Ein Glück war das mein Erzeuger gestorben ist und ich so wieder aus den Schulden raus kam.
Ich hatte echt die Faxen dicke, egal was ich auch anstellte ich landete immer wieder im Aus.
Dies veranlaßte mich mal anzusehen woran es eigentlich liegt Ich besuchte verschiedene Selbsthilfegruppen und landete über CoDa bei Al-Anon, Kinder aus alkoholkranken Familien.
Das war für mich der einstieg in eine 4 Jahre Dauernde Therapie, bei der ich mehrfach in stationärer Behandlung, mich meinen Problemen und ihren Auswirkungen stellte.
Schwerpunkte waren in Einzel und Gruppentherapie:
Suchttherapie angelehnt an das 12 Schritteprogramm der anonymen Alkoholikern, Musik-, Bewegungs-, Körper und Gestaltungstherapie, sowohl malen als Bildhauerei, Familienstellen und natürlich Einblicke in die Verhaltensweisen und Lösungsmöglichkeiten einzelner Problematiken.
1995 bekam ich dann das Buch „Die Prophezeiung von Celestine“ geschenkt. Was für mich wieder eine Fügung war. Der Inhalt dieses Buches löste in mir eine starke Sehnsucht aus, die mich veranlaßte den Versuch zu wagen ihn umzusetzen.
Seit 1997 lebe ich in Ungarn, als selbstversorgender Landwirt.
Ich habe in dieser Zeit sehr viel über mich in Erfahrung bringen können und lebe zum größten Teil die Erkenntnisse aus dem Buch.
Eine Herausforderung für mich war noch, eine Plattform zu haben, auf der ich mich austauschen kann. Zuerst als Mitglied eines Esoterikforums , aber da es dort zu viele Reglementierungen gab, beschloß ich ein eigene Plattform in Form eines Forums ins Leben zu rufen.
So entstanden diese Foren „Banned“, "Banned Blog", "Banned - Fantasy", das ich als Admin betreue.

_________________
und wenn man sie nicht umgebracht hat leben sie heute noch
avatar
berton
Admin

Anzahl der Beiträge : 269
Punkte : 287
Anmeldedatum : 20.02.10

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten