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Der Weg ins nichts

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stehen wir vor einem neuen Krieg?

Beitrag  berton am So Apr 24, 2011 7:15 am

Ich habe mir schon öfters die Frage, wie auch gestern, gestellt, ob es einen Zusammenhang gibt das mir in meinem Leben immer diese ungewöhnlich vielen „Missgeschicke“ passieren.
Ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll, aber seit ich denken kann, scheint alles irgendwie schief zu Laufen.
Gestern war ich mit dem Traktor unterwegs um das Feld für die Maisaussaat zu bestellen. Ich hatte unser letzten paar Kröten in Diesel investiert. Als ich nach Hause kam, machte mich meine Frau darauf aufmerksam, dass irgendetwas aus dem Traktor läuft.
Die Dieselrückführleitung war abgerissen, so dass ich sehr viel Diesel verloren habe.
Man kann das natürlich mit Materialermüdung, Vibrationsschaden oder sonst wie erklären, aber schlüssig ist es nicht, da das teil ja direkt am Motor verbunden ist und somit keine Kräfte vom Chassis zum Motor wirken können, weil der Motor extra gelagert ist.
Auch unsere Bewässerungstrommel hat von heut auf Morgen ein Problem, so das ich aus dem reparieren nicht mehr heraus komme. Dies scheint ein Dauerzustand zu sein. Wenn mal nichts an den Maschinen ist, dann verlieren wir durch Sabotasche unsere schwer verdienten Kröten.
Es ist erstaunlich für mich mit welcher Kontinuität diese Vorfälle vorkommen. Es geht irgendwie nicht bergauf. Ich komme mir wie ein Sisyphus vor, der auf der Stelle tritt.
OK man lernt dadurch sehr viel. Alles wofür ich früher jemanden gebraucht habe, eil ich es noch nie gemacht hatte, mache ich mittlerweile selbst.
Auch die Sprachbarrieren sind nicht wirklich mehr mein Problem.
Seit Jahren stelle ich den Antrag auf Subventionen, mache unsere Steuererklärung, repariere die Maschinen, bewirtschafte die Flächen und bin eigentlich autark was unser Leben betrifft.
Trotzdem hätte ich gerne eine Erklärung für manche Phänomene.
Die von mir vor einiger Zeit geposteten, auf der Kamera sichtbaren, tanzenden Lichtflecken haben in ihrer Häufigkeit stark zugenommen.
Vor allem seit ich mich im Gedanken mit der Umstrukturierung unserer Welt beschäftige und mir immer mehr bewusst wird, was an mir verbrochen wird. Es ist ein schwieriges Unterfangen, denn eigentlich bin ich ja bereits zum größten Teil aus dem System ausgestiegen, sprich mache mein eigenes Ding, aber die politische Lage in Ungarn wird so langsam brenzlich. Es scheinen sich die Neonazis in Ungarn zu organisieren mit dem Ziel denn Ausländern den Krieg zu erklären. Ich hatte nicht vermutet, dass in einem europäischen Land, Mitglied in der EU, das möglich sein sollte. Ich dachte wirklich alle hätten aus dem 2. Weltkrieg gelernt. Scheinbar war dies eine Illusion. Wenn das so weiter geht kann das Ganze zum Bürgerkrieg ausarten. Gesetze scheinen nur noch auf dem Papier zu existieren, aber in der Realität nicht mehr angewendet zu werden. Gestern wurden vom roten Kreuz Frauen, Kinder und Alte aus einem Dorf evakuiert um einer Eskalation mit den Neonazis zu verhindern und das mitten in Europa, Mad. Ja das hat die Regierung nun davon, dass sie sich mit den Neonazis verbündet hat. Das schlimme daran ist, das immer mehr die Möglichkeiten des dagegen steuern außer Kraft gesetzt wird. Die Presse hat durch das neue Mediengesetz einen Maulkorb umgehängt bekommen. Wichtige Stellen wurden mit Regierungstreuen umbesetzt und jetzt sogar eine neue Verfassung verabschiedet, die der Regierung durch ihre 2/3 Mehrheit selbst bei einer Abwahl die wichtigen Brückenstellen sichert, die einer neuen Partei das regieren unmöglich macht. Alles läuft in Richtung Diktatur. Das was vorher kommunistisch geregelt war, wurde jetzt diktatorisch umgesattelt.
Tja, schwere Zeiten stehen bevor und ich glaube das erste Mal, dass ein Flächenbrand entstehen kann, der die Welt wieder in einen Krieg verwickelt.
Sollte tatsächlich was an 2012 dran sein? Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden um uns zu vernichten.

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Die Lage spitzt sich zu

Beitrag  berton am Fr Apr 29, 2011 9:59 pm

Ups jetzt wird’s richtig heftig. Mittlerweile scheint es immer gefährlicher für Ausländer in Ungar zu werden. Das verbrechen und Chaos hat offene Türen. Kriminelle rasieren sich die Köpfe und werden Parteimitglied von Jobbik und beuten dann unter ihrem Schutz Ausländer aus.
Geht’s noch, wir sind im 21 Jahrhundert?
Mein Ungar ist wieder sehr aktiv geworden. Er hat für die Felder, die er nicht bezahlt hat, ein Gerichtsverfahren läuft, von mir bereits alle gepfändet wurden einen Subventionsauszahlungsantrag gestellt.
Wie skrupellos kann man den eigentlich sein.
Das schlimme ist, das die nächste gerichtliche Auseinandersetzung damit auf dem Plan steht.
Dieses Subjekt nutzt jede Gelegenheit, um mir zu schaden und ich stehe dem machtglos gegen über. Das was ich erarbeite, macht er zunichte und ich sehe keinen Ausweg, da unser gesamtes Geld was uns noch geblieben ist hier in Ungarn steckt.
Wenn sich die innenpolitische Lage weiterhin in diese Richtung entwickelt, werden wir wohl den kürzeren ziehen.
Ich hoffe ja das da nicht mein Schicksal begraben liegt und ich hier mein Ende finden werde, als Opfer eines ehemaligen kommunistischen jetzt rechtextremen Staates, wo sich die Rechte als Ausländer in die Richtung entwickeln, das man keine mehr hat.
Erst jetzt wird für mich sichtbar, welchem Ende unsere Welt entgegen strebt und das Ende des Mayakalenders Ende 2012 eine ganz neue Bedeutung für mich nimmt.

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Jetzt reichts

Beitrag  berton am Sa Apr 30, 2011 10:51 pm

Kennt ihr das, wenn man so kaputt ist, das man selbst wenn man möchte nichts mehr auf die Reihe kriegt? Heute ist so ein Tag. Ich habe den ganzen Tag auf dem Feld verbracht, erst pflügen, dann eggen und eigentlich sollte dann der Mais gesät werden, aber leider ist mir die Maschine kaputt gegangen. Die Lager haben sich in Einzelteile aufgelöst und gerade jetzt, wo die Aussicht auf Regen besteht. Wird vor Montag wohl nichts mehr werden mit dem Säen.
Was mir aber noch mehr Probleme macht ist, dass ich mir wie Don Chichotte vorkomme, der gegen Windmühlen kämpft.
Ich kann es einfach nicht begreifen, das es Menschen gibt, die sich nur durch Andere identifizieren, indem sie sich an ihnen bereichern. Menschen, die nur durch kriminelle Eigenschaften glänz en und so sich durchs Leben schummeln.
Bin ich eigentlich zu naiv, habe kein Rückgrad um mich dagegen zu wehren? Die rechtlichen Mittel sind wirkungslos und so weiter gehen kann es auch nicht mehr. Was also tun?
Ich denke wieder verstärkt daran gleiche Mittel einzusetzen und mich dieser Last, die mir ständig aufgebürdet wird endgültig zu entledigen. Für mich ist es Notwehr und einen Schritt wieder zurück, von dahin vegetieren, ins Leben.
Ist das denn die Bedeutung von „No Risk, no Fun“?
Wenn ich nicht so Angst vor den Folgen hätte. Man muss sich das vorstellen, nur um sich vor weiteren Übergriffen zu schützen und weil alle rechtlichen Mittel scheinbar nicht eingesetzt werden, steht man vor einer Entscheidung um sich zu wehren selbst bestraft zu werden.
Ich werde noch einen letzten Versuch unternehmen. Ich habe am 13 Mai einen Termin bei der „Gleichstellungsbehörde“ in Budapest. Wenn ich da auch nichts erreiche und weiterhin von diesem Aasgeier durch Sabotage, Betrug und sonstige Handlungen finanziell in den Ruin getrieben werde, werde ich Gewalt anwenden und ihn in die Schranken weisen. Es reicht und es ist jetzt langsam mal die Grenze überschritten, wo ich mir alles gefallen lasse, egal welche Strafe auch dann immer auf mich zukommen wird. Auch ich habe ein Leben das gelebt werden will und ich habe weis Gott mir genügend gefallen lassen.

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Er läuft bald wieder

Beitrag  berton am Fr Mai 06, 2011 7:03 am

Puuh, eine echt anstrengende Woche geht zu Ende. Nachdem ich endlich diese Maissämaschine auf die Reihe bekommen und den Mais gesät habe ist mir zu aller Freude mein Traktor kaputt gegangen, Motorschaden.
Naja musste ja kommen, denn ein Leben ohne Probs ist ja nur halb so interessant.
Nach der ersten Diagnose sind wohl die Kolbenringe hinüber, da das Öl Literweise aus dem Auspuff drückt.
Ich habe dann diesen zerlegt und festgestellt, dass die Diagnose zutraf. Leider hat auch ein Kolben etwas abbekommen, so dass es jetzt wieder einmal richtig ins Geld ging. Es wäre ja auch zu schön es Mal für etwas auszugeben, was mir echt Freude bereiten würde. Scheinbar ist das in meinem Leben nicht angesagt.
Auf der anderen Seite bin ich erstaunt, welche Fähigkeiten ich mir in den Jahren angeeignet habe. Mein verstand und meine Kombinationsgabe hat sich sehr gut entwickelt und es scheint nicht mehr viel zu geben was ich nicht selbst ausführen kann.
Heute Morgen werde ich die letzten Teile anschrauben und zu einem Probelauf starten. Wenn alles richtig ausgeführt wurde, sollte er dann auch laufen.
In solchen Situationen erkennt man die wirklichen Freunde. Ich scheine keine zu haben und wenn nur die, die wenn sie was brauchen zur Stelle sind. Es ist traurig aber wahr, wie schnell Menschen vergessen können. Es war echt eine Plackerei, alleine diese Reparatur auszuführen.
Na ja wenigstens das Wetter hat mitgespielt und ich konnte durch viel Geschick und verhandeln günstige Ersatzteile besorgen. Ich habe so über 60 % zum normalen Preis sparen können. Leider hat mir diese Reparatur nicht nur ein großes finanzielles Loch gerissen, sondern die Woche fehlt mir auch in meinem Zeitplan.
Wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben auch Morgen an meinem Geburtstag durch zu arbeiten, wie halt jedes Jahr. Ich nahm mir das letzte Jahr vor es dieses Jahr mal anders zu gestalten. Ist mir halt nicht vergönnt. So wird wohl mein Geburtstagsgeschenk darauf hinauslaufen, das ich auf dem frisch reparierten Trecker meine Runden ziehe und mich freue dass er wieder läuft.

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Ich wünsche dir alles Gute Bernhard, auf das du alles das bekommst, was du dir wünscht, ;)

Beitrag  berton am Sa Mai 07, 2011 9:00 am

Heute Morgen war ich doch ein wenig überrascht, weil sich im Gegensatz zu sonst ein paar Leuten daran erinnert hat, dass ich Geburtstag habe.
Ich hatte in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, das dieses Kapitel wohl nicht zu meinem Leben gehört, wo man so wie ich es öfters bei Anderen beobachtete eine Party schmiss und man vor lauter Leute das Geburtstagskind nicht ausmachen konnte.
Ich habe mich oft gefragt, wie so eine Beliebtheit zustande kommt.
Hat es was mit der Familie zu tun, die im Außen einfach mehr Kontakte knüpft?
Ich muss sagen, dass es in meiner Familie dazu nie gekommen ist und Geburtstage eher unter die Rubrik vergessen gefallen ist.
Ich habe eine Zeitlang mich danach gesehnt auch dazu zu gehören, gefeiert, beachtet und auf gewisse Weise dazu zu gehören. Ich habe dafür früher einiges auf die Beine gestellt, in dem ich Partys organisierte. Ich stellte aber fest, dass diese zwar gut besucht waren, aber es im Prinzip nicht um mich ging, sondern das das Angebot, etwas umsonst geboten zu bekommen im Vordergrund stand. Dies war von mir aber nicht beabsichtigt, was dann auch dazu führte das ich es einfach lies.
So ist heute wieder ein Jahr vergangen, dass ich aus meiner Sicht unbefriedigt beschließe. Ich habe es immer noch nicht geschafft einen Schlussstrich unter das Kapitel „EX“ zu machen und auch mit dem „Ungarn“ bin ich noch im Clinch. Es wird aber definitiv das letzte Jahr sein, denn dann sind alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft worden, um doch noch zu meinem recht zu kommen.
Rückblickend betrachtet war es wohl das anstrengendste und entbehrungsreichste Jahr.
Auf der anderen Seite habe ich finanziell noch nie soviel gestemmt und mich behauptet. Ich kann auch sagen, dass ich mittlerweile alles selbst bewältigen kann, ob es Reparaturen der Maschinen oder Renovierungen der Häuser betrifft.
Erst gestern habe ich die Instandsetzung meines Traktors abschließen können, der einen Motorschaden hatte. Durch das selbst Hand anlegen konnte ich eine Menge sparen.
So wird mein Lebensweg also weiter in Richtung sich selbst vervollkommnen gehen und mein autarkes Leben vorantreiben.
Herzlichen Glückwunsch zu meinem Geburtstag sende ich mir. Wink

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... und der Weg wird steinig sein

Beitrag  berton am Mo Mai 09, 2011 8:25 am

Heute fühle ich mich, als wenn mich ein Zug überfahren hätte. Alles tut mir weh und die Durchfälle haben wieder einmal eingesetzt. Jetzt schmeiße ich schon seit Wochen Antibiotika ein und es wird und wird nicht besser. Da treibt irgendein Bakterienstamm sein Unwesen und scheint hartnäckiger zu sein als vorher vermutet.
Auf jeden Fall schwächt mich diese Angelegenheit sehr.
Der Traktor ist wieder zusammen gebaut, aber er will irgendwie nicht anspringen. Ich habe Kompression, der Motor lässt sich per Hand rund drehen und ich sehe auch an den Rauchwolken aus dem Auspuff, dass wohl Diesel eingespritzt wird. Mhh, nur anspringen will er nicht.
Gestern hatten wir starken Regen und ich zog es vor im Bett zu bleiben und den Sonntag mal zu relaxen. Heute werde ich dem Ganzen auf die Spur kommen, da bin ich mir relativ sicher.
Die ganze derzeitige Situation belastet mich mehr, als ich zugeben will. Ich merke dass es auf Dauer nicht mehr geht, ständig auf Hochtouren zu laufen. Mein Körper setzt mir unmissverständlich Grenzen, die ich ernst nehmen sollte. Durch die fehlende Nahrungsaufnahme, die durch die Durchfälle und des ständig schlecht seins gestört ist, fehlt mir die notwendige Energiezufuhr.
Außerdem sind diese ständig eintretenden finanziellen Engpässe Gift für mich, da sie mir erneut Kompromisse abverlangen, was letztendlich Verzicht von etwas bereits eingeplanten bedeutet.
Für unseren Hundenachwuchs, der sich zwar super entwickelt hat, haben wir noch keine Interessenten. Sie haben enorm zugelegt und wiegen zum Teil schon 15 kg, was sich aber auch in den Futterkosten niederschlägt, da sie jetzt mehr benötigen.
Ich bin erstaunt, welche Rolle meine Frau in all diesen Situationen einnimmt. Sie macht keine Vorwürfe, trägt alles mit und gibt mir durch ihre Art das Gefühl, das ich das alles im Griff habe. Sie ist da immer um ein bisschen mehr überzeugt als ich selbst und treibt mich so immer wieder zu Höchstleistungen an.
Ja, wir scheinen uns echt gefunden zu haben und ziehen an einem Strang. Echt erstaunlich, wenn ich meine davor gescheiterten Beziehungen ansehe. Sie scheint mich wirklich zu lieben. Jeden Falls bekomme ich seit Jahren von ihr alles was man sich als Mann so von einer Beziehung vorstellt. Zudem ist sie jung, attraktiv und intelligent, gepaart mit Sparsamkeit, häuslich und nicht aufs Außen fixiert. Sie hat einen festen Platz eingenommen und bewältigt den von ihr übernommenen Teil hervorragend. Echt ein Phänomen für mich, ganz anders als meine anderen Beziehungen, wo es ständig Machtkämpfe wegen irgendwelchen nebensächlichen unsinnigen Dinge gab.
So, ich werde jetzt Mal mein Körper wässern und reinigen, bevor ich mich in die Arbeit stürze und dem Geheimnis „Warum springt der Traktor nicht an?“ widme.

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Re: Der Weg ins nichts

Beitrag  berton am Do Mai 12, 2011 9:15 pm

Morgen starte ich den letzten Versuch um endlich eine Struktur mit meinen Widersachern rein zu bekommen. Ich habe einen Termin bei der Gleichstellungsbehörde in Budapest. Dieses Amt ist so was wie ein Antidiskriminatsionsstelle.
Bin ja Mal gespannt, ob ich dort etwas erreiche.
Es wird schwierig werden, denn schließlich sind ja einige Behörden darin verwickelt, die entgegen ihrer Bestimmung nicht neutral tätig geworden sind.
Ansonsten bin ich ziemlich geschafft. Der Traktor läuft wieder und gestern habe ich zur Probe ein Feld umgepflügt. Alles paletti. Wenn nicht durch die Reparatur jetzt ebbe im Geldbeutel herrschen würde, wäre alles gut.
Na ja Probleme ergeben sich ja hier über Nacht und ich denke Mal, das die nächsten schon auf dem Vormarsch sind.
Vielleicht sollte ich ja doch auf meine innere Stimme hören und alles hinter mir lassen.
So jetzt schnell in die Heija, um 5 Uhr ist die Nacht zu Ende und der Weg nach budapest angesagt. Vielleicht erreiche ich ja dann endlich, das man diesen Verbrechern das Handwerk legt.

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Ist das das Ende?

Beitrag  berton am Mi Mai 18, 2011 8:36 am

Was nützt es einem, wenn man den gesetzlichen Weg geht um sein Recht zu erhalten, wenn der Andere sich nicht daran hält.
Der Besuch in Budapest war scheinbar erfolgreich. Sie haben ein Protokoll aufgenommen und werden die Sachlage überprüfen. Weniger schön ist, dass wenn bei der Überprüfung festgestellt wird, die Verfehlungen begangen wurden, das die Behörden bestraft werden, nicht der Verursacher.
Es nimmt immer schlimmere Formen an. Meine Widersacher scheinen jetzt zum Endspurt aufzudrehen. Gestern stellte ich fest, dass die Sommerweide für meine Pferde von Kühen abgeweidet wird. Ich verstehe das nicht und muss wieder zur Gemeinde eine Überprüfung einleiten, wem die Kühe gehören. So wie es aussieht hat der Ungar mit dem ich wegen den Flächen vor Gericht bin, einem Anderen erlaubt die Weiden zu nutzen, obwohl er keinerlei Rechte dazu hat. Was bleibt? Geld hat er keines um den Schaden zu bezahlen, wenn ich ihn verklage ist außer Spesen nichts gewesen. Bei uns aber ist der Schaden groß. Nicht nur das die Weiden total abgerast sind, sondern auch durch den Kot, den die Kühe hinterlassen haben wird die Weide auf längere Zeit von den Pferden nicht angenommen.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter, wie ich mich gegen einen Menschen wehren kann, der es darauf angelegt hat uns Schaden zuzufügen und die staatlichen Stellen versagen.
Gibt es wirklich nur zwei Möglichkeiten, die eine es selbst in die hand zunehmen und dem Ungarn die Grenzen zeigen, die andere alles hier aufzugeben und weg zu ziehen?

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ich drehe mich im Kreis, es muss was geschehen

Beitrag  berton am Fr Mai 20, 2011 11:39 pm

Jetzt wird’s richtig schlimm. Der Ungar zieht sein mieses Spiel weiter durch. Nicht nur, das er mir einen Haufen Geld schuldet, die von mir bezahlten und durch das Gericht nachgewiesene Grundstücke bereits durch andere Gerichtsurteile gepfändet sind, obwohl ein Gerichtsverfahren läuft, indem geprüft wird ob ich die Eigentumsrechte statt dem Kaufpreis bekomme, er setzt noch einen drauf. Seit gestern habe ich keine Rechte mehr die Felder zu nutzen, da er noch als Eigentümer eingetragen ist und er ein Besitzstörungsverfahren bei der Gemeinde eingeleitet hat. Außerdem hat er die staatlichen Zuschüsse für die Flächen beantragt, die ich bereits angesät habe und die Weide und Grasflächen einem Anderen freigegeben.
Das bedeutet kein Futter für den Winter, keine Weideflächen mehr, durch den Wegfall der Ernte und der Subventionen kein Geld um die Unkosten zu bezahlen. Wie kriminell, skrupellos und mir fällt gar kein Wort dafür ein, kann man sein.
In mir kocht das Fass über und dennoch, ich stehe ohnmächtig da und weiß wieder einmal keinen Ausweg aus der Situation. In mir ist nur noch die blanke Wut.
Nach meinen durch den Betrug meiner Ex verlorenen Häusern, nimmt man mir jetzt auch die Felder und führt mich vor. Man demütigt mich, der rechtliche Weg zwingt mich zu warten. Warten auf was? Das ich das bekomme für das ich bereits vor 13 Jahren bezahlt habe? Das dieser Mensch verurteilt wird den Schaden den er erneut anrichtet zu bezahlen, wo er doch alles was ihm gehört hat auf seinen Sohn übertragen hat, sein Konto im Ausland irgendwo hat und sein Lohn den er im Ausland bekommt nicht pfändbar ist, weil ich seinen Arbeitgeber nicht ermitteln kann und selbst wenn es nicht gesagt ist, das er dort schwarz arbeitet?
Es ist schlimm wie Gesetze einen Verbrecher beschützen. Eigentlich hätte ich jetzt den Nachweis seiner Falschaussage, den gemeinschaftlichen Betrug zusammen meiner Ex, der ihn hinter Gitter bringen würde, aber es ist bereits dafür zu spät, verjährt.
Stattdessen spielt er mit seinen Kompanen ein perfides spiel. Er fügt mir unaufhörlich Schaden zu. Nach meinem Gerechtigkeitsempfinden ist der Punkt erreicht, wo es legitim sein muss, die Sache jetzt selbst in die Hände zu nehmen, weil ich sonst nicht nur mein Gesicht im Außen, sondern auch die Achtung vor mir selbst verliere. Die Frage die sich mir stellt ist, wie? Eine Tracht Prügel wäre zwar effektiv, aber würde den Dominoeffekt haben, denn er hat einige Freunde, die mir das dann heimzahlen würden. Es könnte auch sein, das dieses Subjekt es an meinen Tieren auslassen würde. Das Problem ist, das wenn es kein zurück mehr gibt. Er dürfte nicht mehr auftauchen, keine Möglichkeit der Revange was letztendlich nur seine Liquiditation bedeuten würde. Die anderen Möglichkeiten einer Bestrafung durch die Polizei und Gericht sind fehlgeschlagen, sei es durch Verjährung der Straftaten, aus Mangel an Beweisen oder dadurch, dass dieses Subjekt Schulfreunde bei der Polizei hat, die zudem auch noch Ausländerfeindlich eingestellt sind.
Ich weiß auch nicht ob ich mit einem Mord auf dem Gewissen leben kann, aber die Hemmschwelle sinkt und ich kann einfach diese ständigen Provokationen und finanziellen einbußen nicht mehr Händeln. Es frisst mich auf. Ich kann nicht mehr schlafen und essen. Einfach weggehen geht auch nicht. Mir fehlen die finanziellen Mittel, die Möglichkeit die Tiere unter zu bringen und was auch eine große Rolle spielt, ich könnte es nicht ertragen alles was ich mir zusammen gespart habe, das Erbe meines Vaters und die ganze Arbeit die ich hineingesteckt habe, aufzugeben, nur weil ein skrupelloser Mensch meine Ohnmacht ausnutzt und auf meine Kosten sein Leben gestaltet. Es kann nur zwischen meinem und seinem Leben entschieden werden. Ihm ist meins egal, folglich sollte seines mir ebenfalls egal sein. Ich habe alles versucht auf rechtlicher Basis ihn zu stoppen, das was er tut verstößt gegen jeglichen Anstand und gute Sitten. Es ist somit sein eigenes Urteil das er sich zuschreiben muss. „Der Krug geht solange zum Brunnen bis er Bricht“, der tag der Abrechnung ist nicht mehr weit.

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eine schlimme Woche....

Beitrag  berton am Sa Mai 28, 2011 7:47 am

Wieder geht ein katastrophale Woche zu Ende. Bin einfach nur total ausgebrannt. Man könnte fast meinen, das ich das Unglück magisch anziehe. Gleich mehrer Schäden sind diese Woche aufgetreten. Der Schlauch vom Traktorgetriebe war durchgescheuert, was zur Folge hatte, das mir 40l Getriebeöl ausgelaufen sind. Von den Kosten Mal abgesehen, habe ich das Öl beim Mähen auf der Weide verloren. Ich habe es einfach nicht gemerkt und somit die ganze Weide infiziert. Als nächstes hat der Motor unseres kleinen Traktors den Geist aufgegeben. Kolbenringe gebrochen und als wenn das nicht schon genug gewesen wäre, ist die Tachowelle vom Auto gebrochen. Ok, ich bin ja einiges mittlerweile gewöhnt, repariere vieles selbst und das erfolgreich, aber es geht mächtig auf die Psyche und Substanz. Von der finanziellen Seite mal ganz abgesehen.
Na ja wenigstens ein Hoffnungsschimmer am Horizont hat sich ergeben. Meine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft Stuttgart scheint Wirkung zu zeigen. Die Sache mit meiner Ex wird neu überprüft. Es ist also noch nicht endgültig vorbei.
Gegen den Ungarn werde ich erneut gerichtlich vorgehen. Ich habe außerdem einen Besuch bei dem Gerichtsvollzieher gemacht und den Antrag gestellt, dem Ungarn einen Besuch abzustatten. Er scheint im Moment ja richtig im Geld zu schwimmen, da er sich ein Motorrad mit Beiwagen gekauft hat. Vielleicht kann ich ihn so in die Knie zwingen.

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Ein schicksalhafter Tag, 4.7.?

Beitrag  berton am Do Jun 02, 2011 6:22 am

Ups, jetzt habe ich mich die ganze Zeit abgelenkt, mich mit Arbeit zugeschüttet, die Probleme ausgeblendet. Doch irgendwie holen sie mich ständig wieder ein.
Mir wird es wirklich nicht einfach gemacht. Ich kämpfe anscheinend wie Don Quichotte gegen Windmühlen.
Wie oft habe ich jetzt alles wieder aufbereitet, in kleinen Happen, verständnisringend um endlich Gerechtigkeit zu bekommen. Ich bin maßlos enttäuscht von dem Rechtssystem in Deutschland als auch in Ungarn. Ich glaube ich habe endlich die rosarote Brille abgenommen und sehe in den Abgrund unserer Gesellschaft. Alles scheint nur noch mit Lug und Betrug abzulaufen, wobei die dafür zuständigen Behörden reihenweise versagen. Das schlimme dabei ist, das man dem ohnmächtig gegenüber steht, wenn man sich an die Gesetze hält.
Meine Dienstaufsichtbeschwerde gegen die Stuttgarter Staatsanwälte wurde abgeschmettert, obwohl eindeutige Fehler in den Ermittlungen sowie in der Klageerstellung vorhanden sind.
Ich fand es einfach unglaublich, was ich als Inhalt meiner Beschwerde zurückbekam. Es scheint als wenn die 8 Seiten, die ich mit Hinweisen auf die von mir eingereichten und nicht verwerteten Beweise, nicht vorhanden gewesen sind. Es macht mich wütend, wenn ich sehe wie mit meinem Recht umgegangen wird. Vor allem weil ich selbst keine andere legale Möglichkeit der Verteidigung habe.
Ich glaube diesen Menschen ist gar nicht klar, was die Einzelnen durch machen. Ich habe 8 Tage Beschwerderecht, was ich erneut ausschöpfen werde.
Es gibt auch einen neuen Termin mit der Feldsache. Der 4. Juli, was äußerst ungünstig fällt, da es der Geburtstag meiner Frau ist. Vor 11 Jahren ist meine Frau an diesem Tag eingezogen und wenn man es genau nimmt, wurde an dem tag der Grundstein für den ganzen Stress gelegt. Ich will damit nicht ausdrücken, dass sie daran Schuld trägt, es war meine Entscheidung und ich habe sie trotz dem ganzen Stress nicht bereut. Doch ich habe einen hohen Preis dafür bezahlt.
Naja auf jeden Fall wird das Kapitel Felder an diesem Tag endgültig geschlossen. Ich gehe davon aus, dass das Urteil gesprochen wird.
Ich bin auch total überrascht was ich mir mittlerweile alles zutraue. Anfang der Woche habe ich den Motor unseres kleinen Traktors auseinander genommen, neue Kolbenringe aufgezogen und wieder zusammen gebaut. Es scheint alles zu funktionieren. Na das ist doch was, oder?
Auch in der Landwirtschaft scheint mir immer mehr zu gelingen. Das Korn hat mittlerweile fast 2m angenommen, auch die anderen Pflanzen gedeihen prächtig. Ich scheine auf dem richtigen Weg zu sein, wenn ich so die Horrormeldungen der letzten Tage betrachte. Ich kann sagen, dass ich biologisch beste Nahrungsmittel selbst anbaue.
Ja, wenn das finanzielle jetzt noch stimmen würde, einfach ein wenig mehr, das wir nicht immer an dem Existenzminimum vorbei schrammen müssen.


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... wie soll es weiter gehen

Beitrag  berton am Mo Jun 06, 2011 10:35 am

Irgendwie bin ich wieder einmal ins Loch der Untätigkeit abgerutscht. Ich stelle mir wieder einmal die Frage, wieso ich nach wie vor versuche ein Leben zu leben, das so eigentlich von mir nicht gewollt war. Ich habe mich steuern lassen, mich in Sachen verstrickt, die einzig und alleine dem Zweck dienen, das Leben von Generationen weiter zu führen, das auf Leistungen aufgebaut und nichts mit Spaß und Erfüllung des eigenen Lebenstraumes zu tun hat.
Ich dachte immer dass zu einem glücklichen Leben auch das notwendige Kapital gehört. Deshalb versuche ich das was mir „gestohlen“ wurde zurück zu bekommen. Mhh, aber für welchen Preis. Ich habe auf dieser Wegstrecke vieles gelernt, vor allem das ich ALLES kann, wenn ich es in Angriff nehme und das unabhängig vom Kapital.
Wenn ich genau überlege habe ich alles was einen Traummann ausmacht.
Ich bin intelligent, kann umsetzen was mir vorschwebt und das ganz alleine, bin weltoffen, kann in fast allen Themenbereichen mitreden, habe eine eigene Personalität, sehe für mein Alter sehr gut aus, was will ich den mehr.
Tja und da wären wir am Knackpunkt. Ich wäre gerne mehr unter Menschen, Menschen meines Schlages, die nicht nur labern, sondern wo auch Substanz dahinter steckt. Keine Blender oder Selbstdarsteller, die die richtige Einstellung zur Realität aber auch für verwirklichbare Luftschlösser haben.
Es kann doch irgendwie nicht sein, das mein Leben für mich nur den einsamen Wolf Weg vorgesehen hat.
Was nutzen den die ganzen Erkenntnisse, wenn sie nur einem selbst erschlossen sind.
In solchen Momenten wird mir erst bewusst, das das Ganze System in dem wir Leben für Menschen meines Schlages keinen Platz eingeräumt hat, eher eine Nische, die ich ständig verteidigen muss, wenn ich am allgemeinen Leben teilhaben will.

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erneuter Rückschlag

Beitrag  berton am Sa Jun 11, 2011 6:57 am

Irgendwie scheint wieder einmal alles sich in die verkehrte Richtung zu entwickeln. Nachdem ich ja erst den Motor des kleinen Traktors überholt hatte, ist jetzt zu allem Übel das Getriebe kaputt gegangen. Die Antriebswellenübersetzung aufs 1. Zahnrad greift nicht mehr. Ich habe bereits begonnen es auseinander zu nehmen, stehe aber vor einem großen Problem, da der Hebel, der die Zahnräder bewegt sich nicht lösen lässt. Zu allem Übel habe ich auch das Gehäuse beschädigt, weil ich eine Imbusschraube übersehen habe und durch das öffnen mit einem Wagenheber, einen Riss verursacht habe, bevor ich merkte, das es noch eine Schraube gibt. OK, kann man schweißen, das ist also nicht ganz so schlimm. Nur das mit dem Hebel bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich hoffe auch, dass ich das Ganze wieder zusammen bekomme, denn im Gegensatz zum Motor gibt es doch schon viele Teile mehr, die sich ähneln.
Das Wetter spielt hier weiter verrückt. Wir haben sehr viel Regen und einmal hat es sogar gehagelt. Gott sei Dank, waren die Körner nicht so groß und haben nur ein paar Löcher in die Blätter der Kürbisse gestanzt. Schlimmer ist, dass auf dem lehmhaltigen Feld das Wasser steht und somit die Pflanzen ertränkt werden. Im Gegensatz zu dem Sandboden ist eine Verzögerung im Wachstum feststellbar.
So, dann werde ich mal wieder.
Als Landwirt hat man ja keine Feiertage, sondern nur Arbeit, die mir Spaß machen sollte. Nur wenn man ständig nur am reparieren ist und dies auch noch finanziell verkraften muss ist es nicht mehr so spaßig.


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Unsere Kiddis sind flügge geworden und haben uns verlassen

Beitrag  berton am So Jun 12, 2011 5:45 pm

Ups, geschafft. Alle unsere 9 Hundekiddis sind untergebracht und haben ein gutes zuhause gefunden. Heute haben uns die letzten 2 verlassen, obwohl es am Anfang eher schlecht aussah. Es wird mir wieder einmal schwer ums Herz, es sind halt irgendwie meine Kinder.
Na ja es hätte auch anders ausgehen können und so bin ich eigentlich heilfroh.
Es war eine richtige Entscheidung die Kiddis aufzuziehen und sie nicht bei Geburt schon ihres Lebens berauben, wie es hier anscheinend gang und gebe ist.
Ja ja, stöhn es ist schon spannend mein Leben und niemals langweilig. Jeder Tag birgt unzählige Überraschungen. Gestern waren die Sorgen im Vordergrund, während heute die Aufmerksamkeit wieder einen anderen Schwerpunkt hat.
Das Leben rast, so das man mit dem älter fühlen überhaupt nicht hinterher kommt.
Vermutlich sehe ich deswegen noch wie 35 aus.
Heute und Morgen werde ich Mal einen ruhigen Tag einlegen und alles andere aussen vor lassen. Wie heißt es so schön, den Geist empfangen. Vielleicht bringt es mich ja auf andere Ideen und endlich kommt Mal etwas Ruhe und Konstanz in mein Leben.

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der Lauf der Welt .....

Beitrag  berton am Mo Jun 13, 2011 9:40 am

Heute ist wieder einmal Tag an dem ich so mechancholisch bin. Ich frage mich wieso mein Leben so verlaufen ist wie es ist und ob ich daran schuld bin.
Ich habe irgendwie immer alles falsch gemacht und bin so zu einem Außenseiter geworden. Ich war mein Leben lang ein Beobachter und ein das was ich gesehen habe in die Realität Umsetzer. Ich wollte erfahren ob das was die Leute mir sagten und vorlebten das ist, was ein erfülltes Leben ausmacht. Aber ich erfuhr, dass dem nicht so ist. Ich bin mein ganzes Leben auf Niemanden getroffen, der authentisch war. Jeder trug eine Maske die er verzweifelt vor sich her trug. Es ist schwierig durch die Welt zu gehen ohne einen Weg zu erkennen, der ein erfülltes Leben beinhaltet. Immer wieder stehe ich vor den Trümmern der Illusionen, die aus den Versprechungen der Anderen entstanden sind. Manchmal denke ich, dass es ein erfülltes Leben nicht in dem Sinne gibt, wie man es sich wünscht. Ein erfülltes Leben ist das, wenn man dem was man daraus macht die nötige Achtung gibt. Im Prinzip ist man sein ganzes Leben mit sich alleine. Alles andere ist Ablenkung von sich selbst. Vielleicht ist es die Erkenntnis um loslassen zu können von dem was Andere vorgeben.
Ich denke auch, dass es wichtig ist sein Leben so zu leben wie man es sich vorstellt. Ohne das man ständig eingeengt wird, bevormundet durch irgendwelche Gesetze, die nichts mit Gerechtigkeit zu tun haben, reglementiert, begrenzt in einem Menschen unwürdigen Leben.
Das was wir mit den Tieren tun, spiegelt das wieder, was mit uns selbst geschieht.
Welches Recht gibt einigen wenigen die Erlaubnis sich über alles hinweg zu setzen. Sich Gesetze zu erschaffen die ihnen ein unbeschwertes Leben garantieren, während Andere dadurch ins Unglück gestürzt werden.
Ich musste es erst am eigenen Leib erfahren, um es nachvollziehen zu können. Die Welt wird beherrscht von Neidischen, Gierigen und Bösartigen Kreaturen, die jegliches Gefühl für das natürlich schöne verloren haben. Für sie zählt nur noch die Ersatzbefriedigung, die sie durch ihre krankhafte Phantasie vom Allein herrschen wollen, umsetzen. Ich frage mich die ganze Zeit, wie sich Milliarden Menschen durch so wenige in ihrer Vielfalt begrenzen lassen. Wie man sich dem negativen Beispiel anschließen kann und es als Lebensinhalt an seine Nachkommen weitergibt. Ich denke, das erst wenn man aus dem Kreis ausgebrochen ist, die Augen wieder sehend durch die Welt gehend die unglaubliche Vielfalt wahrnehmen, die Sinne wieder neu entdeckt werden, erst dann erkennt man den Sumpf dem man versucht zu entfliehen.
Leider ist es nicht einfach, vielleicht auch unmöglich, weil sehr viele Abhängigkeiten, die so entstanden sind benötigt werden, um an den positiven Errungenschaften teilhaben zu können.
Das Geld als Zahlungsmittel ist das was uns abhängig hält und der Egoismus, dass man das was einen ausmacht darin versucht damit zu messen. Nur wer über Kapital verfügt hat sich die Legitimation erschaffen, an einem Leben teilzunehmen, das alle Annehmlichkeiten beinhaltet. Muss das tatsächlich so sein?
Heute ist der tag dem nachgesagt wird, das der Geist Gottes auf die Menschen hernieder ging.
Vielleicht ist irgendwann ja tatsächlich der tag, wo dies geschieht und die Menschen erkennen, das alle die gleichen Rechte und Pflichten haben und das es die Gemeinschaft aller ist, die den Fortschritt erst ermöglicht. Man sollte deshalb darüber entscheiden auch alle daran teilhaben zu lassen. Es ist an der Zeit, dem Treiben ein Ende zu setzen und der Welt und ihren Geschöpfen die Freiheit wieder zu geben, das was sie ausmacht auch zu leben.


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wieder einmal ein herber Rückschlag der unsere Existenz bedroht

Beitrag  berton am Sa Jun 18, 2011 6:38 am

Vorgestern Nacht haben sie uns unsere Bewässerungsschläuche gestohlen. Einfach abgeschnitten und mitgenommen. Die Antwort auf den Beschluss der Staatsanwaltschaft gegen 3 Ungarn wegen falscher Beschuldigung und Zeugenaussage gegen uns, ein Verfahren einzuleiten. Das bedeutet, das jegliche Verteidigung und Gegenwehr von uns sofort in weitere Straftaten mündet, nur das wir es wieder einmal nicht beweisen können, wer es war.
Der Schaden ist immens, nicht nur der Materialwert der Schläuche, sondern auch, das wir nicht mehr bewässern können. Wir stehen wieder einmal vor dem totalen Existenzverlust, weil wir auf die Ernte der von uns angepflanzten Produkte angewiesen sind, was aber ohne Bewässerung nicht erreichbar ist.
Es ist nervenaufreibend und das Gefühl des ausgeliefert sein verbunden durch das Ohnmachtsgefühl sich nicht wehren zu können. Ich weiß so langsam echt nicht mehr weiter.
Nach Deutschland zurück kann ich vergessen, da ich seit 13 Jahren aus dem Beruf bin und mich dort nur Hartz IV erwarten würde. Nach wie vor wäre selbst wenn das Problem mit der Unterbringung unserer Tiere, wobei die emotionale Bindung gar nicht mit berücksichtigt ist.
Die gesetzlichen Möglichkeiten sind stark eingeschränkt, vor dem Hintergrund, das Ungarn seit letztes Jahr extrem Ausländerfeindlich eingestellt ist und jetzt sogar die Gesetze in Willkür wandelt. In Ungarn darf die Polizei nun Verdächtigte 60 Stunden festhalten ohne die gründe nennen zu müssen und den Kontakt zu einem Anwalt zu ermöglichen. Das Ganze nimmt immer undurchsichtigere Formen an und es wird noch gefährlicher, wenn ich die Vorkommnisse der Vergangenheit berücksichtige, wo falsche Zeugen mehr als einmal auftraten. Es schlägt mir mächtig auf die Substanz. Ich habe die ganze Nacht wieder einmal nicht geschlafen. Wenn ich bloß wüsste, wie ich dem entgegentreten könnte.

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Manchmal ist es gar nicht schlecht einen großen Freundeskreis zu haben

Beitrag  berton am Sa Jun 25, 2011 10:16 am

Ich lebe ja gerne ein wenig zurück gezogen und mein eigenes Leben, aber wenn man in Not kommt ist man dann eben auch alleine und auf sich angewiesen.
Ich habe versucht, den Verlust der Bewässerungsanlage irgendwie auszugleichen, aber wir schaffen es mit der Finanzierung nicht. Zu allem Unglück ist jetzt auch noch das Mähwerk kaputt gegangen, die Ersatzteile vom kleinen Traktor gibt es nicht mehr, so das eine kostspielige Sonderanfertigung ansteht und auch sonst steht mir der Streß über beide Ohren.
Es wird immer extremer und schwieriger sich über Wasser zu halten.
Was mir auch sehr zu schaffen macht ist die für den 4.7. angesetzte Gerichtsverhandlung, von der abhängig ist, ob wir die Felder die wir bezahlt und seit 13 Jahren bewirtschaften als Eigentum zugesprochen bekommen und wenn nicht, dann wenigsten zu den bereits bestätigten Urteil, das uns den Kaufpreis und die Übertragungskosten zusicherte, auch die Unkosten und den Schadensersatz, der durch eine Errichtung des Sees und der Umzäunungen zu erkennt.
Es fällt mir schwer mich aufzuraffen und trotzdem weiter zu kämpfen, was sich auch auf mein Schreiben hier auswirkt. Es ist fast so, als wenn die Energie, die ich habe durch ein viel zu großes Loch abfließt und ich es im Moment nicht schaffe den Verlust auszugleichen.
Die Gefahr einer Depression schwebt wie ein Demoklesschwert über mir. Es wäre jetzt gut, einen großen Freundeskreis zu haben, der mich unterstütz, was aber nicht der Fall ist.
So werde ich wohl oder Übel alleine eine Lösung finden müssen, wie bisher eben auch.
Ich vertraue wieder einmal meiner Vorsehung und das ich nur das bekomme was ich anscheinend brauche um mich in die Richtung entwickeln zu können die es mir ermöglicht das Leben und den Sinn und Zweck in meinem Leben besser zu verstehen.

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Morgen, ein schicksalshafter Tag

Beitrag  berton am So Jul 03, 2011 10:34 pm

Je näher die Verhandlung rückt, desto unruhiger werde ich. Ich habe so lange darauf gewartet und trotzdem mir gleichzeitig gewünscht, das der Tag nie kommen wird.
Es ist eine endgültige Entscheidung, die das Urteil enthält. Ein entweder oder.
11 Jahre habe ich gekämpft und versucht meine Unschuld zu beweisen. So oft ist im Namen des Gesetzes Unrecht gesprochen worden. Morgen liegen endgültig die Fakten auf dem Tisch, die die Wende bringen könnten.
Selbst jetzt beim Schreiben pocht mein Herz wie verrückt, bleibt mir die Luft weg, gerate ich in Panik.
Ich hoffe das es der letzte Termin ist und das es zu meinen Gunsten ausgeht, alles andere wäre ein Schlag ins Gesicht jeden recht schaffenden Bürger und ein Erfolg für die Kriminellen, die auf Kosten Anderer sich bereichert und schuld sind an der Krise, die unsere Welt ins Unglück stürzt. Es würde heißen das sich Verbrechen auszahlt und das die Werte die das Gesetz schützen soll dem machtlos gegenüber steht.

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.... und die Tage vergehen

Beitrag  berton am So Jul 17, 2011 7:39 am

Es ist schon eine Weile her, seit ich mich dem Tagebuch anvertraut habe, aber es ist viel passiert was mich ununterbrochen im Atem hielt.
Die Gerichtsverhandlung wurde verschoben, weil sich die Dolmetscherin krank gemeldet hat. Das war eine herbe Enttäuschung, weil so die Aussicht auf ein Ende und einem klar definierten Ausgang nicht Rechnung getragen wurde. Die erneute Zeitverzögerung bringt ziemlich viele Probleme mit sich. Zum einen können die Felder nicht von mir bearbeitet werden, was dringend notwendig wäre, weil dieser Ungar seiner Pflicht der Unkrautbeseitigung nicht nachkommt, was zu einer drastischen Strafe führen wird. Weil er diese nicht bezahlt, werden diese Strafe auf die Felder umgelegt, was eine Zwangseintragung zu Gunsten des Staates und damit eine Versteigerung zur Folge haben könnte. Ein weiteres ist, das die Subventionen, die von mir und ihm beantragt wurden auf keiner rechtlichen Grundlage stehen, weil nicht entschieden wurde, welche Partei die Felder zugesprochen bekommt. Alles in allem eine verfahrene Situation.
Ein weiteres Problem sind die Symphatiesanten, die uns das Leben schwer machen. Erneut wurden wir Opfer einer heimtückischen Attacke, indem man auf unserer Zufahrt Schrauben verstreute, die die Reifen unseres Autos zerstörten. Diese ständigen Zerstörungen und die damit anfallenden Kosten sind auf die Dauer nicht mehr auszugleichen. Es ist eine Guerillataktik die da angewandt wird. Nachts und ohne das man beweisen kann wer es ist, obwohl offensichtlich nur immer wir das Opfer sind und wir nur mit dieser Gruppierung Streit haben. Ich habe mir des Öfteren schon überlegt, die gleiche Taktik anzuwenden, bin aber immer wieder davon abgerückt. Zum einen weil ich nicht auf so ein Niveau sinken wollte und zum anderen weil bei der hiesigen Polizei alles immer nur gegen uns angewendet wird. Die Neutralität schien nie gegeben zu sein.
So versuche ich also nach wie vor zu überleben. Eine langjährige Freundin hat uns wieder einmal gerettet. Wenn Sie uns nicht ein Geschenk in Höhe von 600 Euro gemacht hätte, wäre dies wohl das endgültige aus gewesen. So konnte ich die Reparaturen an den Traktoren, Mähwerk und Auto bezahlen. Außerdem den Mähdrescher, der gestern unser Getreide gedroschen hat.
Wenigstens da gab es eine positive Bilanz. Auf den uns verbliebenen Feldern konnten wir 4,5 to Getreide ernten und dazu 12 Strohrundballen pressen. Auch auf dem Luzernefeld haben wir erneut 10 Rundballen pressen können, was somit ausreicht, um die Pferde über den Winter zu bekommen.
Lucky unser Komondorrüde macht mir Sorgen. Er verliert teilweise sein Fell, außerdem hat er sich eine Risswunde zugezogen. Einen Tierarzt können wir im Moment nicht hinzuziehen, weil dazu einfach nicht die Mittel reichen. Er leckt sich die Wunde und so wie es aussieht hat sich noch keine Entzündung gebildet, was ein gutes Zeichen ist.
Noch 14 Tage müssen wir überbrücken, bis ich eine Auszahlung bekomme, die wieder Geld in die Kassen bringt.
Es ist schlimm ständig am Limit zu leben und so die Verantwortung für alle Lebewesen aufrecht zu erhalten.
Wenn sich doch Mal etwas tun würde, z.B. bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, die laut Generalstaatsanwaltschaft das verfahren gegen meine Ex erneut prüfen soll.
Ich merke seit einiger Zeit, das dieses sich ständig am oberen Limit zu bewegen seine Spuren hinterlässt. Ich bin zeitweise total ausgebrannt und würde am liebsten liegen bleiben. Nur die Liebe zu meinen Tieren und das nicht kapitulieren zu wollen spornt mich weiterhin an.
Heute werde ich mich wieder den Reparaturen widmen. Das Getriebe des kleinen Traktors muss wieder zusammen gebaut werden. Die Ersatzteile habe ich schon ausgetauscht und mit dem Wiederaufbau begonnen.
Wenn es doch nicht immer so heiß werden würde. Am tag bis 40 Grad, was extrem anstrengend ist.
So das war es vorerst Mal wieder liebes Tagebuch.

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Noch eine Woche .......

Beitrag  berton am So Jul 24, 2011 9:56 am

So langsam wird’s echt heftig. Es war ist diesmal eine enorm lange Durststrecke, die wir zu bewältigen haben. Wieder einmal ist es die finanzielle Situation, die uns zu schaffen macht. Es war nicht einfach, das Ganze am Laufen zu halten, denn durch die verursachten Schäden durch unsere Feinde, wurde uns ein großes Loch ins Budget gerissen. Zurzeit beschäftige ich mich mit den Reparaturen der Maschinen, vor allem mit denen, in die ich kein Geld investieren muss. So habe ich begonnen den Kettendozer zu reparieren. Ich habe dies schon seit über einem Jahr vor mich hingeschoben, denn eigentlich wird er nur spontan eingesetzt, aber dadurch dass ich sowieso nichts anderes machen kann habe ich mich jetzt dazu entschlossen. Es ist wieder einmal das was man Herausforderung nennt. Etwas reparieren zu wollen, dessen Funktionsweise sich erst beim auseinanderschrauben ergibt. Der Dozer ist Baujahr 1960. Im Netz gibt es leider keine Explosionszeichnungen aus denen man schließen könnte wie das Ding angetrieben wird. Tatsache ist, dass eine Kette keine Funktion aufweist. Ein weiterer Schwierigkeitsgrad ist, das alle Schrauben verrostet sind und sich die Schlüsselstarken zum lösen bis in die Schlüsselweite 50 bewegen, was bedeutet, das meine 2“ Wasserpumpenzange wieder einmal zum Einsatz kommt. Gestern habe ich die Kette entfernt. Man mag gar nicht denken, wie schwer diese ist. Ok, dadurch das der kleine Traktor wieder einsatzbereit ist, habe ich mir die Hydraulik der Ackerschiene zur Hilfe holen können, was das Ganze enorm vereinfachte. Danach habe ich begonnen die Schrauben zu lösen. Leider ist mir eine abgerissen, die ich aber dann nach dem demontieren des Lenkgetriebes ausbohren und mit einem neuen Gewinde versehen konnte. Kurz gesagt, ich habe gestern die Demontage beenden können und mir den Antrieb näher betrachten können. Es ist anders als ich vermutete nicht eine Kupplungsscheibe, die den Antrieb auf die Kette übertragen. Es sind mehrere parallele die durch ein Drucklager zusammengepresst werden. Der Grund der Fehlfunktion lag vermutlich daran, dass sie komplett verölt waren. Es war gestern schon spät, so dass ich mir heute vorgenommen habe mir das Ganze noch mal vor Augen zu führen um so die Funktion nach zu vollziehen.
Gestern Abend hatte ich noch eine Begegnung im Facebook, die mich forderte. Ich habe Grenzen setzen müssen, denn wieder einmal bin ich in eine Situation geraten, in der ich mich nicht ernst genommen und beleidigt gefühlt habe. Ich bin früher eher einfach darüber hinweg gegangen, was ein Fehler war. Ich war erstaunt, dass man es auch anders lösen kann. Durch meine Reaktion, die Freundschaft zu kündigen, kam im Nachhinein noch einmal ein Austausch zu Stande, der mich überraschte. Das Ergebnis war, das man sich darauf einigte in Zukunft mit mehr gegenseitigen Respekt aufeinander zuzugehen. Es war diesmal ein anderes Ergebnis wie bisher. Es scheint also doch eine Ebene zu geben, auf der man wenn man Grenzen setzt erfreuliche Ergebnisse erzielen kann. Kurzum, der Freundschaftsstatus ist wieder hergestellt.
So, dann werde ich Mal wieder. Mhh, jetzt son schönes Stück Torte zu meinem ungesüßten Kaffee, das wär´s. Leider ist der Zucker alle und aus geschilderten Gründen noch bis nächste Woche Montag nicht verfügbar.
Ich habe festgestellt, das man durch so ein Leben mit Entbehrungen die eigentlich für Selbstverständlich erachteten Dinge wieder zu schätzen lernt. Obwohl es eine Gradwanderung ist, liebe ich mein Leben. Es ist spannend, interessant und fordert mich. Ich habe in den Jahren hier mehr gelernt als alle Jahre zuvor und vor allem ich weiß das es nichts gibt, was man nicht selbst bewältigen kann, was den Satz bestätigt „ man bekommt nur soviel aufgeladen, wie man bewältigen kann“.
In diesem Sinne einen schönen Sonntag.

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... es geht weiter.

Beitrag  berton am Do Jul 28, 2011 9:47 pm

So, noch 3 Tage und es kehrt wieder der normale Alltag ein. Am 1. bekommen wir einen Teil der Rechnungen bezahlt und wir können dann das nötigste kaufen.
Auch das Wetter spielt gut mit, Regen und heißes Wetter wechseln sich befriedigend ab.
Am Montag werde ich die Ersatzteile für den Dozer bestellen und wenn diese dann eingetroffen sind, kann ich die Maschine wieder zusammen bauen und in Betrieb nehmen.
Es sollte dann ohne große Mühen möglich sein, aus Lehm ein Haus zu bauen, das wir die Lehmflächen dann vorbereitet durch Ackern und gemischt mit Stroh, das durch die Scheibenegge gleichzeitig zerkleinert wurde mit der großen Schaufel des Dozers in Schablonen eingefüllt werden kann. Es ist eine große Arbeitserleichterung.
Nächste Woche hat sich Nicole angemeldet, die uns besuchen wird. Sie hat ein Pferd von uns letztes Jahr gekauft und will für ihre Freundin eins ansehen. Wer weiß, vielleicht können wir so auch Fyn gut unterbringen, der unter Kiss Baba sehr zu leiden hat, da er keinen Nebenbuhler duldet und in öfters in den Hintern beißt. 
Na ja wir werden sehn. .

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Ausgebrannt

Beitrag  berton am So Sep 04, 2011 9:00 pm

Es ist viel passiert seit dem letzten Eintrag. Leider hat sich die Spirale weiter nach unten gedreht. Es scheint, dass sich alles gegen mich verschworen hat. Den Dozer habe ich bis heute nicht reparieren können, da zwar jetzt der Kettenantrieb repariert ist, aber der Motor Probleme macht. Er springt nicht an. Dazu kam, dass unser Traktor ebenfalls den Geist aufgegeben hat, Lagerschaden. So sind wir jetzt stillgelegt, das bedeutet wir können maschinell nichts mehr durchführen. Zu allem Unglück wurde mir auch noch die Zulassung für unseren Bulli entzogen, weil die Polizei einen Sprung in der Windschutzscheibe beanstandet hat. Total überzogen, aber wenn es dick kommt, dann ist es halt so.
Ich beschäftige mich gerade mit nichts tun, zwar zwangsweise, aber es ist im Moment keine Veränderung möglich. Es bekommt mir gar nicht gut, ich entgleite mir selbst und habe immer weniger Lust überhaupt noch etwas zu verändern. Es sind die Entbehrungen der letzten Jahre. Ständig am äußersten Limit, keine Möglichkeit einer wirklichen Veränderung. Nur immer auf irgendwelche Provokationen oder Schäden reagieren müssen.
Zurzeit beobachte ich die Berliner Bewegung „Demokratie jetzt“, auf dem Alex. Interessante Geschichte. Schade nur, dass das Ganze so chaotisch organisiert wird und Träumer die Statements abgeben ohne Lösungsvorschläge benennen zu können. Es lässt hoffen, dass sich vielleicht doch etwas ändert. Wünschenswert wäre es ja.
Hier in Ungarn wird es immer schwieriger. Die eingeschlagene Politik verschlimmert das Verhältnis zu den Ungarn. König Viktor Orban überspannt so langsam den Bogen.
Mal sehen ob ich den Weg aus der sich breitmachenden Depression finde und mein altes Leben wieder aufnehmen kann. Vielleicht entsteht ja auch was ganz anderes.

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Fortsetzung folgt ........

Beitrag  berton am Sa Dez 03, 2011 10:40 pm

So, wieder im Lande mit einem Rucksack an Erlebnissen. Ich denke es sind jetzt etwa 2 Monate vergangen, seit ich mich hier über mich und mein Leben ausgelassen habe. Ich dachte es wird Zeit sich ein bisschen einzumischen in der Welt da draußen und eventuell die Erfahrungen die ich hier gemacht habe einfließen zu lassen.
Es hat mich gepackt, als ich von den Ereignissen lass, die schilderten dass etwas Neues entstehen sollte.
Echte Demokratie jetzt!, Occupy waren die Schlagworte, öffentliche Flächen besetzen, Widerstand gegen die 1% von uns den 99%.
Ich war wie immer Feuer und Flamme, ich strömte förmlich über vor Ideen.
Endlich frei sein, keine Hierarchien mehr die mich unterdrücken, begrenzen und mich in meiner Entwicklung behindern.
Tja, wie so oft leider ein Traum, eine Ernüchterung durch die fehlinterpretierten Manifeste und deren Umsetzung.
Gebt jemanden Macht und er wird sie missbrauchen. Ich war zutiefst betroffen, welche Richtung sich da anbahnte.
Ich stieß wie so oft auf taube Ohren, meine Erfahrung wurde nicht gewünscht, man kann es viel besser.
Ich war sogar vor Ort in Berlin, in einem Camp am Bundespressestrand, habe 5 Nächte bei Minusgraden in einem Zelt geschlafen, war das erste Mal bei einer Demonstration, US und Schweitzer Botschaft und bin das erste Mal schwarz in einer S-Bahn gefahren um Flyer zu verteilen.
Na ja war eine schöne zeit, mit einigen neuen Eindrücken. Ich fand es auch sehr inspirierend sich mit anderen Leuten auseinander zu setzen, Ideen zu entwickeln, fast so als würde man eine neue Welt planen und sie auch umsetzen zu können.
Tja was ist passiert, das ich mich wieder davon distanziere. Es hat sich gegenüber den Anfängen sehr verändert. Ich erkenne die Leute gar nicht mehr. Auch erschreckt mich was in unserer Gesellschaft für Individuen leben, deren einziges Bedürfnis zu sein scheint andere durch ihre Postings zu dominieren, sei es beleidigend, Menschenverachtend, rassistisch, faschistisch ich weiß nicht was noch alles. Diese Ansammlung von Wut und hass ist selbst für mich zuviel. Es geht nicht mehr um Inhalte sondern alles was mühevoll ausgearbeitet und am umsetzen war wurde in den Dreck gezogen.
Es wurde Zeit für mich zu gehen und mich wieder meinem eigenen Umfeld zuzuwenden.
Ja wie sieht das eigentlich aus. Leider haben sich unsere Wünsche nicht erfüllt. Unsere Ernte 20 to Backkürbisse konnten bis heute nicht verkauft werden und sie gammeln so langsam vor sich hin. Das 4te Mal haben wir sie schon aussortieren müssen und aus den 20 to haben wir jetzt noch 7 to übrig. Eigentlich ist es paradox. Wir hatten dieses Jahr ein sehr gutes Jahr. Die Qualität ist um einiges besser wie letztes Jahr, wo sie uns die Ernte aus den Händen gerissen haben. Ungarn ist pleite, wir merken es weil man fast nichts mehr verkaufen kann. Die Leute stehen mit dem Rücken zur Wand.
In Deutschland scheint es ein Lichtblick zu geben. Ich habe eine Rechtsanwältin gefunden, die meine Belange vertreten will. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Fehler weiterhin verleugnet, was zur Folge hat, das ich jetzt ein Klageerzwingungsverfahren einleiten lasse. Die Rechtsanwältin hat die Unterlagen gesichtet und kann, wie ich auch, nicht verstehen warum es in dieser Weise gelaufen ist. Sie sieht ebenso die vielen Fehler, die dazu geführt haben, dass die Hauptverhandlung durch das Gericht abgelehnt wurde.
Na ja die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.
In Ungarn habe ich einen Teilerfolg. Ich habe zwar die Felder nicht zugesprochen bekommen, aber zumindest bekomme ich die Summe die ich eingesetzt habe. Außerdem war dies jetzt der letzte Beweis, den ich brauchte, um zu beweisen, das meine Ex mich betrogen hat und der mir die Möglichkeit geben sollte, das die Gerichtsverhandlungen, die mich ruinierten neu verhandeln zu können. Man wird sehen ob es eine Gerechtigkeit gibt oder das Geld entscheidet.

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Zurück in der Realität

Beitrag  berton am Fr Apr 13, 2012 10:26 pm

Auch dieser Weg war eine Sackgasse. Ich habe gemerkt, dass immer wieder alles auf eins heraus läuft. Gib jemanden Hoffnung sein Leben zu verändern und er wird diese Chance ergreifen und sie zu seinem Vorteil ausschlachten.
Ich dachte echt, das es eine historische Chance sein könnte, für alle ein lebenswertes Leben beginnen zu können, aber es sind wieder nur wenige, die diese Chance zu Lasten der Anderen missbrauchen.
Ich habe deshalb für mich entschlossen, dass ich wieder mein eigenes Ding mache, denn neue zusätzliche Probleme will ich mir nicht mehr aufhalsen.

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Zusammenfassung

Beitrag  berton am Sa Apr 14, 2012 8:23 am

Auch dieser Weg war eine Sackgasse. Ich habe gemerkt, dass immer wieder alles auf eins heraus läuft. Gib jemanden Hoffnung sein Leben zu verändern und er wird diese Chance ergreifen und sie zu seinem Vorteil ausschlachten.
Ich dachte echt, das es eine historische Chance sein könnte, für alle ein lebenswertes Leben beginnen zu können, aber es sind wieder nur wenige, die diese Chance zu Lasten der Anderen missbrauchen.
Ich habe deshalb für mich entschlossen, dass ich wieder mein eigenes Ding mache, denn neue zusätzliche Probleme will ich mir nicht mehr aufhalsen.

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