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Der Weg ins nichts

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und wieder einmal kommt der Tod zu uns

Beitrag  berton am Fr Jul 09, 2010 7:56 am

Aus unerklärlichen Gründen ist unser Schafsbock gestorben. Es gab keinerlei Anzeichen dafür, das ihm irgend etwas fehlt. Als er heute Morgen nicht wie sonst sein Futter abholte suchten wir ihn und fanden ihn tot vor.
Mittlerweile scheint es mich nicht mehr so zu treffen, da der Tod schon öfters unser Gast war.
Vielleicht bin ich ja verrückt, aber bisher starb immer ein Tier um mich vor schlimmeren zu bewahren, was sich immer erst später herausgestellt hat.
Kann es wirklich sein, das dies der Tribut ist der für uns entrichtet wird von unseren Freunden oder entspringt dieses Gefühl meiner Fantasie.
Ich werde es wohl nie beweisen können und vielleicht ist es ja auch nur eine Selbsttäuschung die den Tod eines Freundes rechtfertigen soll.
Manchmal denke ich, das ich mittlerweile vertierischt bin, da ich Tiere nicht mehr als das sehe was sie sind, sondern sie als gleichwertige Freunde akzeptiere.
Ob Pferd, Schaf, Schwein, Hund, Katze, Gans, Ente Huhn, alle haben bei uns einen sicheren Platz, bis das der natürliche Tod sie ereilt.
Irgendwie stellt sich bei mir seit einiger Zeit ein Gefühl der "Gerechten" ein. Es ist erstaunlich für mich, wie sich seit meiner Ankunft hier, mein Weg und damit auch ich mich selbst verändert habe.
Aber wem erzähle ich das. Meine Erfahrung lehrt mich, das es wohl weiterhin ein einsamer Weg sein wird, den ich gehen muß. Zu viele trachten danach mich zu bekämpfen und meinen Untergang zu besiegeln. Ich verstehe es nicht obwohl ich mich ernsthaft bemühe. Es wird wohl ein ewiges Geheimnis bleiben, wieso es mich getroffen hat und wieso ich seit meiner Ankunft in dieser Welt, um meine Existenz und das Recht gleichberechtigt zu leben, kämpfen muß.
Ich wünsche mir endlich in Frieden leben zu dürfen und meine Kräfte sinnvoller nutzen zu können, aber dies wird wohl ein Wunsch bleiben. So werde ich meinen Weg der Erfahrung weiter gehen und hoffentlich
noch ein Weilchen überleben, um irgendwann das mir vorbestimmte Ziel zu erreichen und zu verstehen, wieso ich diesen Weg gehen musste.

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Generalstreik

Beitrag  berton am So Jul 11, 2010 7:06 am

Tja da kann man wohl wenig machen. Mein Körper hat wohl die Grenzen des Möglichen erreicht. Ich scheine alt zu werden. Die Luft ist raus , ich habe wohl in den letzten Tagen den Bogen überspannt und bekomme jetzt die Quittung.
Mein Rücken schmerzt, der das linke Schultergelenk scheint was abbekommen zu haben, da ich meinen Arm nicht mehr richtig bewegen kann und das gerade jetzt, wo alle Hände voll zu tun sind.
Aber was solls, ich muß wohl eine Zwangspause einlegen.
Ich werde mal was mit unseren Hunden unternehmen, die mittlerweile sehr gewachsen sind.
Das mit den Hühnern habe ich regeln können, so das es ein friedliches Miteinander gibt. Es hat sich bewährt, wie auch bei allen anderen Tieren die Erziehung über den Ton zu regeln.
Ja irgendwie scheine ich zum Allroundfarmer geworden zu sein. Tierarzt, Tierflüsterer, Mechaniker für alle Geräte, Pflanzenexperte, Improvisateur und das alles in Vollzeit ohne Übergänge.
Ich frage mich wie ich mein früheres Leben, in einer Fa. zu geregelten Zeiten arbeiten, ausgehalten habe.
Tja mein Leben ist schon ein Abenteuer und Langeweile ist für mich ein Fremdwort.
Ich bin, obwohl alles um mich herum im Chaos ist, innerlich ein ruhiger überlegender Mensch geworden, der jede Situation bisher gemeistert hat. Ganz im Gegensatz zu früher habe ich nicht nur Probleme sondern mittlerweile auch die Lösungen dazu. Die Erfahrungen der letzten 13 Jahre haben mich stark gemacht und Panik in gewissen Situation gehören der Vergangenheit an.
Wenn doch bloß mein Körper mitmachen würde, dann wäre alles in Ordnung.
Eigentlich bräuchten wir mal Urlaub, um auszuspannen.
Jaja das Leben des Landwirts ist nicht Jedermanns Sache, aber ich würde mit Niemanden tauschen wollen.
Seit das Hauptforum keine Besucher mehr hat, ist es ziemlich einsam in Bezug auf Meinungsaustausch geworden. Ich biete halt nicht den alltäglichen Tratsch, sondern eine Abwechslungsreiche Lebenserfahrung hier auf dem Land.
Ist wohl nicht jedermanns Sache sich über Realitäten auszutauschen. Den meisten geht es wohl mehr um Selbstbetrug und mehr scheinen als zu sein.
Dinge die nicht der Realität entsprechen und mit denen man Andere hinters Licht führen kann. Magie die auf Zufall beruht, anstatt die Magie der Natur zu erkennen.
Rottenbildung, ohne die Bereitschaft auch eine andere Meinung zuzulassen.
Naja halt die allgemeine Inbeschlagnahme des Territoriums in der nur geduldet wird der auch die gleiche Meinung vertritt oder Fan dieser Personengruppe ist.
Ist schon komosch wie aus eigenständigen Personen mit der Zeit Trittbrettfahrer werden, um auch dazu zu gehören, beraubt ihrer eigenen Sichtweise.

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Die Angst geht wieder um

Beitrag  berton am Mo Jul 12, 2010 1:56 am

Es scheint wieder einmal so weit zu sein, das der Mob sein Unwesen bei uns treibt.
Gestern sind uns die Regner aus unserem Bewässerungssystem gestohlen worden und an den bereits gepressten Rundballen auf den Feldern die gesamten Ballenschnüre durch geschnitten worden.
Wie so oft scheinen sich diese Feiglingen zu verstecken und auf die linke Art zu arbeiten.
Beispiele gibt es ja in meinem Leben genügend.
Die Frage die ich mir erneut stellen muß ist, wie gehe ich damit um.
Ich stelle fest, das ich machtlos dieser Situation ausgeliefert bin.
Es ist was es ist, ein Akt geprägt von Feigheit. Ich weiß genau wer dahintersteckt, kann es aber nicht beweisen und solange ihnen nichts passiert werden sie dieses Spiel wohl weiter treiben.
Ich habe mir schon so oft überlegt die Zelte hier abzubrechen, aber die Erfahrungen der Vergangenheit haben mir gezeigt das mir solche linken Vögel wohl überall begegnen werden.
So werde ich wohl weiterhin den kürzeren ziehen. Gerechtigkeit scheint in unserer Welt zum Fremdwort geworden sein.

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Eine neue Grenze wird überschritten

Beitrag  berton am Do Jul 15, 2010 10:12 pm

Tja jetzt sind wir also bei körperlicher Gewalt angekommen.
Ich stellte mir vor, das ich irgend mal jemanden auf frischer Tat erwischen würde und was denkt erfüllt sich ja bekanntlicher Weise.
Ich konnte noch meine Kamera draufhalten, als es heftig wurde. Er war nicht alleine, was ich kurz später feststellte. Im Würgegriff ging ich zu Boden und meine Kamera bekam leider Beine. Das waren dann mal wieder die Beweise, die mich leider jetzt auf immer verlassen haben.
Auf jeden Fall ist damit eine Grenze überschritten worden, durch die das ganze eine ganz neue Dimension erreicht hat, aber der Vorteil ist ich bin mir jetzt sicher wer dahinter steckt.

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und ich dachte es wäre keine Steigerung mehr möglich........

Beitrag  berton am Fr Jul 16, 2010 12:10 pm

Und wieder eine Hiobsbotschaft. Unsere Kaninchen haben Myxomatose.
3 Jahre haben wir sie jetzt und sie haben uns viel Freude bereitet. Vor zwei Tagen haben wir ein Kaninchen mit geschwollenen Augen bemerkt und waren heute beim Tierarzt, weil die anderen die gleichen Symptome zeigten. Das wars dann wohl für unsere 30 Kaninchen. Laut Tierarzt werden sie alle an der Seuche eingehen.
Ich habe mal nachgeforscht und mußte feststellen, das diese Seuche ein Produkt ist, das von Menschenhand erzeugt wurde um die Kaninchenplage in Australien einzudämmen.
Diese Seuche hat dann ein Franzose hier eingeschleppt.
Es gibt keinerlei Behandlungsmöglichkeit. Die Kaninchen werden also sterben.
Naja, ich habe es mir ausgesucht als Landwirt und Selbstversorger meine Erfahrungen zu machen und somit muß ich wohl damit klarkommen.

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und wie jetzt weiter?

Beitrag  berton am So Jul 18, 2010 1:08 pm

Das Roulett dreht sich weiter, doch die Einsätze bin ich nicht mehr bereit zu riskieren.
Ich werde wohl den Spuk beenden müssen, wenn ich auch noch nicht weiß wie.
Man will uns offensichtlich fertig machen und das mit linkem Verhalten.
Gestern Nacht hat man uns bei der Rundballenpresse alle Laufbänder durch geschnitten und damit ein pressen unmöglich gemacht.
Neue Bänder 8 an der Zahl kosten ein halbes Vermögen.
Wir haben wie so oft in den letzten Tagen eine Anzeige gegen Unbekannt gemacht, da wir immer Zeugenlos sind.
Ich weiß aber genau wer es ist, nur fehlen die Hieb und Stichfesten Beweise.
Eigentlich sollte ich Nägel mit Köpfen machen und diejenigen aus dem Verkehr ziehen, damit dies endlich mal aufhört.
Ich frage mich, wie lange Andere sich dies gefallen lassen würden, bevor Ihnen die Sicherung durchbrennt.
Heute war ich fast soweit mir eine Waffe zu kaufen. Nur die Sichtweise, das ich sie auch dann benutzen muß hielt mich noch davon ab. Wer weiß wie lange diese Sperre in mir noch aufrecht gehalten werden kann.

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Psychoterror und wie geht man damit um

Beitrag  berton am Mo Jul 26, 2010 8:08 am

Ich hielt es nicht für möglich, das ich irgend wann in die Situation komme, wo ich nicht mehr fähig bin, die Situation zu kontrollieren.
Es ist ziemlich schwierig geworden für uns. Jede Nacht bellen nonstop die Hunde, die ihr bellen nur unterbrechen wenn man vor die Tür geht und nach dem rechten schaut.
Ist es Einbildung, mache ich mir was vor? Wieso schlagen die Hunde jetzt an, wo wir in der Vergangenheit ruhige Nächte hatten. Dieser Schlafentzug macht sich bemerkbar. Ich bin total gerädert und nicht mehr leistungsfähig. Das komische ist, das seit dem Überfall auf mich. die Angst mitfährt, wenn ich meine Arbeit mit dem Traktor verrichte.
Ich habe die Flucht angetreten und massiv reagiert, sprich alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft, die mir geblieben sind.
Die Polizei war vor 3 Tagen bei uns und wollte unser Getreide beschlagnahmen. Der Grund war, das der Ungar, auf dem die Grundstücke eingetragen sind, Strafanzeige wegen Diebstahl gegen uns gestellt hat und dies, obwohl laut Urteil nachgewiesen wurde, das ich die Felder bezahlt habe, eine Einstweilige Verfügung beim Feldamt eingetragen ist, durch die bis zur endgültigen Entscheidung das Eigentumsrecht außer Kraft gesetzt ist.
Ich habe versucht den Polizisten aus Morahalom dies anhand der mir vorliegenden Papiere zu erklären. Ich wusste aber bereits nach dem ersten Satz, das dies ein vergeblicher Versuch ist, da der Polizist mir entgegnete wieso ich nicht endlich nach Deutschland ausreise. Die Polizisten in Morahalom ermitteln einseitig und sind mit dem Ungarn gemeinsam zum Teil auf die Schule gegangen.
Ich habe deshalb einen Antrag in Szeged auf Ausschluß dieser Polizisten aus den laufenden Anzeigen gestellt und gegen den Ungarn eine Anzeige wegen Nötigung, Irreführung der Behörden und falscher Beschuldigung gestellt.
Nichts desto trotz bleibt dieses mulmige Gefühl, was als nächste Aktion auf uns zukommt.
Es ist schon heftig, an allen Rundballen wurden auf dem Feld, die Schnürre durchgeschnitten, Teile unseres Bewässerungssystems gestohlen, ich wurde überfallen und meine Kamera entwendet. Dabei habe ich mich am linken Schultergelenk verletzt. Ganz zu schweigen von der Angst die sich seitdem breit macht. Dann der Versuch unser Futter zu beschlagnahmen, so das wir die Tiere nicht mehr versorgen können. Viele unserer Freunde schrieben das wir aus der Gegend verschwinden sollen, bevor noch etwas schlimmeres geschieht.
Ist die die einzige Möglichkeit?
Ich wohne hier seit 13 Jahren, habe mir ein soziales und persönliches Umfeld aufgebaut. Soll ich mich erpressen lassen etwas zu tun, was ich nicht will?
Ich denke immer noch, das sich Recht einklagbar ist und irgendwann zu einem Ergebnis führt, der die Menschen, die dagegen verstoßen zur Rechenschaft zieht.
Ich bin in meinem Leben so oft geflüchtet, weil andere mir ihre Grenzen aufgezwängt haben. Ich denke das es wichtig ist, sich dem Prozeß zu stellen und ihn zu durchleben, um festzustellen das es Gerechtigkeit noch gibt.
Tja da es ja ein Tagebuch ist, werde ich wohl darauf wenig Antworten von außen bekommen.
Auf jeden Fall habe ich mal den Antrag gestellt, das dem einen Ungarn der Waffenschein entzogen wird, so das die Gefahr auf Fäuste beschränkt wird.

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Depri oder Born out

Beitrag  berton am Di Jul 27, 2010 7:49 am

Irgendwie ist meine Kraft die mich bisher aufrecht erhalten hat abhanden gekommen. Selbst kleinere Arbeiten erschöpfen mich und zwingen mich Pausen einzulegen.
Es ist als wenn ein riesiger Haufen auf meiner Brust lastet, der mir die Luft zum atmen nimmt.
Ich weiß ernsthaft nicht mehr wie es weiter gehen soll.
Ich fühle mich von meiner Umwelt im Stich gelassen, ausgesetzt der Welt des Betruges, Gewalt und der Zerstörung.
So oft habe ich mich gefragt, was ich daraus lernen soll, welche Bewandtnis es damit hat, denn eigentlich ist ja die Auswirkung ein Produkt aus mir heraus, sprich ich habe die Ursache erzeugt.
Es ist schwierig ohne Stimmen von außen diese Situation aufzuarbeiten. Ist es ein Zeichen, das ich nicht in diese Welt gehöre, der Zeit entweder voraus oder hinterher hinke?
Mir treibt es die Tränen in die Augen, wenn ich sehe was aus meinem Traum, ein spirituelles Dorf zu gründen, geworden ist.
Meine Ex hat mich um meine Firmenanteile betrogen, mit dem Ergebnis, das ihr jetzt zwar alles gehört, aber sie sich nicht mehr darum kümmert.
Die Häuser zerfallen, weil niemand sich darum kümmert. Zuerst ein paar Ziegel, die sich aus dem Dach gelöst haben, dann der eintretende Regen, der die Decken zerstört und am Ende der Einsturz der Häuser. Andere Gebäude wurden ausgebeint, indem man alle Fenster und Türen gestohlen hat, Dächer abgedeckt und Holzbalken entwendet hat. Es ist sinnlos darüber nach zu denken was in der Frau vorgeht, die so alles zerstört, was ich damals aufgebaut habe. Ich verstehe auch das deutsche Rechtssystem nicht. Ich habe 2007 Anzeige gegen meine Ex wegen Betrug bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart gestellt. War mehrfach in Deutschland und habe die aktuellen Urteile, die die Anzeige stützen eingereicht, mit dem Ergebnis, das immer noch ermittelt wird. Bei meinem letzten Besuch vor 2 Monaten wurde mir zugesichert, das demnächst eine Entscheidung getroffen wird.
Es hat sich aber nichts getan.
Es ist auf der anderen Seite erstaunlich, welche Gegensätze hier sich gegenüber stehen.
Da ist der innere Bereich, meine Frau und meine Tiere, die mir den Halt geben weiterzumachen und dann der äußere, der mit aller Macht versucht mich in die Knie zu zwingen.
Liegt es daran, das ich ein falsches Bild von mir im außen spiegele?
Eigentlich bin ich ein umgänglicher, hilfsbereiter, ehrlicher Typ, mit dem man sprichwörtlich Pferde stehlen könnte.
Wieso also die ständige Konfrontation und der einsame Lebensweg?
Solange ich mich zurück erinnern kann, war ich immer auf mich alleine gestellt. Diese Freundesanhäufung, die einem in allen Situationen beistehen gab es bei mir nicht.
Vielleicht lag es daran, das ich nach den negativen Erfahrungen mich eher zurück gehalten habe und so das Bild genährt habe, das es mir nicht recht ist oder das ich durch meine eigenständige Art den Eindruck vermittelt habe, das ich keine Freunde brauche.
Sei es wie es will. Ich habe Angst vor diesem Lebensabschnitt und in welche Richtung er sich zu entwickeln scheint. Ich würde mir wünschen es nicht alleine mit mir ausmachen zu müssen, aber es führt wohl kein Weg daran vorbei.

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So nah liegen die Emotionen zusammen

Beitrag  berton am Mi Jul 28, 2010 8:01 am

Gestern hatten wir Besuch aus Deutschland. Eine Interessentin für unseren Jüngsten Hengst.
Es ist schon erstaunlich, wie Die Interessenten, wenn sie erstmal da sind, auf unsere Pferde reagieren. Sie war überrascht darüber, welches soziales Verhalten in der Herde herrscht und wie unkompliziert die Pferde auf sie reagierten. Scheinbar habe ich alles richtig gemacht indem wie ich meine Pferde behandele.
Eigentlich ist sie begeistert und auch vom Preis haben wir eine Einigung erzielt, was mich aber nicht davon abgehalten hat sie nochmals auf eine weitere Woche zu vertrösten, damit sie die spontane Entscheidung nochmals überschläft. Der Hengst soll nach Köln gehen und wir sollen ihn transportieren, was wieder einmal eine Mammuttour für das Pferd wird, da er wohl mindestens 20 Stunden in einem Pferdeanhänger verbringen wird. Ich habe Freunde, so das wir wohl eine Übernachtung auf der Hälfte der Strecke einlegen werden.
Ich bin aber auch überrascht über meine Frau, die durchaus Verständnis für meine Entscheidung hat, den Verkauf um eine Woche zu verschieben, da wir eigentlich das Geld bräuchten, um die Schäden die uns in der letzten Zeit zugefügt wurden, auszugleichen.
Die Interessentin kann es sich ja jetzt auch noch mal überlegen, da der Preis, durch die Enthaltenen Transportkosten für ein einjährigen Hengst ohne Stammbaum doch recht hoch sind. Aber besser so, als wenn unser Kleiner dies später ausbaden muß.
Ein Lichtblick ist auch die Zwiebelernte, die wider erwarten recht üppich ausgefallen ist. Es scheint so, als wenn wir auch da einen Gewinn erzielen, so das wir dadurch auch hier die Kosten auffangen können. Habe ich also alles richtig gemacht?
Ich habe heute einen Date mit der Polizei wegen der Beschlagnahmung unseres Futters. Bin ja mal gespannt, ob ich was erreichen kann.
Außerdem sollte ich wohl mal im Krankenhaus vorbei schauen, da mein Schultergelenk nicht wirklich besser wird.
Tja ich sollte wohl mal aus den Federn kommen, da ich nur noch 1 Stunde Zeit habe bis zum Termin. Nicht das sie mich in Handschellen vorführen, denn schließlich bin ich ja der Beschuldigte
Dann werde ich mal in die Höhle der Löwen gehen.

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Die Rauhnachtslegung

Beitrag  berton am Mo Aug 02, 2010 10:53 pm

Es ist schon erstaunlich, was in Vergessenheit gerät, sobald man in Psychischen Streß kommt. Eigentlich wurde ich auf mich selbst zturück geworfen, als ich wieder Mal analytisch meine derzeitige Situation betrachtet habe. Es scheint so zu sein, das ich einer unsichtbaren roten Linie Folge, wo eins das andere ergibt.
So auch heute, als ich mir die Ergebnisse der Rauhnachtslegung angesehen habe und den vergangenen Juli.
Der Teufel und Königin der Scheiben.
Ich wurde daran erinnert, welchen Weg ich gehe und welchen ich gerne gehen würde und mir wurde klar, das die Macht der Gewohnheit mich wieder Mal eingeholt hat.
Gegenüber früher erkenne ich es ab und zu und kann reagieren, wohin ich dagegen wie fremdgesteuert ohne zu sehen und zu hören, wie ein Tier zur Schlachtbank in Trance in mein Verderben lief.
Auf jeden Fall habe ich von "ich weiß nichts" in "Aha so funkts" gewechselt.
Ich erkenne gegenüber früher gute Fortschritte und erkenne besonders die Muster, die mir immer wieder als Köder zugeworfen werden, damit ich mich mit Dingen beschäftige, die eigentlich gar nicht meins ist.
Der August mit Prinzessin der Schwerter und Umsicht scheint für Klarheit zu sorgen.
Eigentlich ganz einfach, wenn man sich an das hält was man selbst für das Jahr angefragt hat.
Naja, mit dem Hauptforum scheint es ja immer noch nicht wieder ins Lot zu kommen. Immer noch diese Trittbrettfahrer, die meinen etwas zu wissen und etwas posten zu müssen, obwohl sie Unwissend sind.
Zur Zeit gehen mir wieder Mal tausend Geschäftsideen durch den Kopf und ich frage mich, ob ich meinen Impulsen folgen soll und mich wieder mal von der macht des Geldes leiten lassen soll, oder ob ich mich endgültig davon abwenden soll. Schließlich hat dieses "Business" mir immer nur Ärger gebracht und Andere dadurch reich gemacht.
Wieso sollte es also diesmal anders laufen.
Eigentlich ist es ja ein Fluch für mich, die Wege des Geldes zu sehen und mich deren zu bedienen.
Erstaunlich ist auch, das ich bisher noch nie in den Genuß der Früchte zu kommen, die ich gesät habe.
Liegt es vielleicht daran, das ich es mir selbst nicht zugestehe?
Woher kommt denn diese Kenntnis über die Zusammenhänge und der Sichtweise wie man sich bedient.
Mir fällt gerade auf, das ich mich nicht mal irgendwelchen Täuschungen und Betrügereien bedienen musste, wie viele Menschen, die meinen Weg gekreuzt haben.
Ich glaube ich sollte mir über verschiedenes erstmal klar werden und es in mein Leben integrieren und akzeptieren, das es zu mir gehört und ich deshalb niemals so werden kann wie Andere mich sehen wollen.
Mein Weg ist der des einsamen Wanderers, der dem Bekannten den Rücken kehrt auf der Suche nach ständigen Herausforderungen mit der Erkenntnis, das nur wer in Bewegung bleibt aktiv ist und Neues den Horizont erweitert.

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Sorgen, nichts als Sorgen

Beitrag  berton am Sa Aug 07, 2010 7:29 am

Wieder einmal fühle ich mich mit dem Rücken zur Wand stehend.
Meine Frau ,macht Streß wegen ihrer Familie.
Die Schwiegereltern sind wie jedes Jahr bei uns untergekommen um beim Nachbar zu arbeiten, damit sie über den Winter kommen. Durch die schlechte Witterung gab es dieses Jahr wenig Arbeit für die Schwiegermutter. Den Schwiegervater wollte keiner haben, da er ein aufbrausender Typ ist, der immer alles besser weiß und zudem noch Alkoholiker, der jeden Tag seine 2 Liter Wein brauch.
Aufgrund des geringen Verdienstes von Ihnen kam wieder das leidige Thema auf den Tisch. Ich soll die Eltern von ihr bezahlen, für die Mithilfe in unserem Betrieb.
Sie wohnen bei uns, sie werden verpflegt, wir bezahlen den Zigaretten und Alkoholkonsum vom Schwiegervater und letztendlich soll ich auch noch für die Mithilfe bezahlen, was mir aufstößt, da so wie es aussieht meine Frau an Summen denkt, die das was wir erwirtschaften auf Null reduziert. Ich verstehe meine Frau nicht, wieso sie jedes Jahr den Familienfrieden aufs Spiel setzt.
Wann habe ich das letzte Mal mir was gegönnt, sprich an Kleidung oder irgend eine Sache, die ich persönlich für mich haben wollte?
Eine andere Sache ist, das ich ein neues zuhause gefunden habe, was finanziell eigentlich erreichbar sein müßte, wenn ich den Gürtel enger schnalle.
Das würde bedeuten, das wir in einen anderen Teilbereich umziehen könnten. Wir würden aus dem Chaosbereich in dem uns die Ungarn das Leben schwer machen, durch das sie uns ständig sabotieren weg ziehen. Es wäre ein Haus mit angrenzendem Grundstück von einem ha umzäunten Land.
Das würde auch bedeuten das die Pferde eine Möglichkeit hätten, weiterhin draußen zu weiden.
Auch da hat sich was getan. Wir haben wieder ein Pferd so gut wie verkauft und für weitere 2 haben wir Interessenten.
Ich wußte ja immer welches Potential in unseren Pferden steckt und genieße es, wenn jemand kommt sie anzusehen und schwärmt, wie gut unsere Pferde aussehen, wie sozial verträglich und zutraulich sie doch sind. Es hat sich ausgezahlt, das ich viel Liebe in der Aufzucht verwendet habe und sie ein ungebrochenes Vertrauensverhältnis zu mir haben.
Wenn das klappen würde mit dem Verkauf, wären wir aus dem gröbsten raus und könnten für das neue zuhause einen Teil anzahlen.
Ich finde es auf der einen Seite spannend, wie sich die Wege öffnen und welche Optionen mir zur Verfügung stehen. Ich lerne auf jeden Fall eigenverantwortlich den Weg durch den dicksten Sturm zu finden und die Entscheidungen für ein gelingen zu treffen, auch wenn ich dabei nicht alle glücklich machen kann.
Ich entscheide für meine Familie, Frau und Tiere, und versuche andere außen vor zu lassen, was nicht immer leicht ist, weil eine Reaktion immer eine Gegenreaktion auslöst.
Der neue Bauernhof verspricht eine neue Episode in meinem Leben. Er liegt mitten im Wald, noch einsamer wie bereits hier. Im Winter wird es dann wohl heftig, da dort keiner die Wege räumen wird.
Wenigstens ist dort bereits alles vorhanden, sprich fließend Wasser, ein Bad und Stromversorgung.
Ich werde also das mal klar machen und die Weichen für einen neuen Anfang setzen.
Wenn doch nur das nötige Kleingeld zur Verfügung wäre, das er sofort in bar bezahlt werden könnte. So aber ist wieder einmal ein Ziel vorgegeben und eine Bindung des Kapitals sprich der Zwang Gewinn zu erwirtschaften und die damit verbundene Arbeit von Nöten.
Bisher hat dies immer funktioniert, wenn ich was erreichen wollte, deshalb verlasse ich mich auch diesmal auf meine Intuition, mein können und die nötige Portion Selbstsicherheit, das ich auch dies schaffen werde. Es wäre ja auch zu einfach, wenn man nicht immer diesen Risikofaktor hätte, der den Wunsch in die Realität umzusetzen, zerstören könnte.
Irgendwie bin ich ja schon stolz auf mich, wie ich mich im Laufe der Zeit von einem Stadtmenschen in ein universal denkenden und arbeiten Menschen mit der nötigen Portion Krisenmanagement, Zukunftsplanung und Umsetzung entwickelt habe.
Ich bekomme halt keine Geschenke, sondern ich erschaffe aktiv mein Leben selbst.

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Die Entscheidung ist gefallen.

Beitrag  berton am So Aug 08, 2010 7:14 pm

Ich werde den neuen Bauernhof kaufen, wenn ich auch noch nicht genau weiß wie ich ihn finanzieren werde. Fakt ist, das ich zugesagt habe und mich verpflichtet habe den Kaufpreis bis März 2011 zu bezahlen. Ganz schön mutig, nicht Smile?
Es ist eigentlich eine Konsequenz die ich aus den letzten Jahrzehnten gewonnen habe. Bisher habe ich immer nach meinem Bauchgefühl entschieden und das sagt mir, das das mit der Finanzierung das kleinste Problem ist. Ich vertraue da ganz auf mein Überich, das wie ein Fischer bereits das Netz ausgeworfen hat um mir die notwendigen Infos zukommen zu lassen.
Stimmt, ich fordere mein Schicksal ständig heraus oder anders gesagt ich lebe meinen Traum.Am 1.9 wird der Kaufvertrag unterschrieben und die Anzahlung ist schon auf dem Weg zu mir, da wir Mistral unseren 1 jährigen Hengst verkaufen konnten. Er bekommt wie Sori ein guten Platz bei einer jungen Frau, die sich total in ihn verliebt hat.
Ich freue mich schon auf den neuen Bauernhof, vielleicht hören dann die Übergriffe gegen uns endlich auf.
Ich werde den Ort hier mit einem lachenden und weinenden Auge verlassen. 13 Jahre ist kein Pappenstil und 1/4 meines Lebens.
Ist es letztendlich die Zufluchtsstätte indem der Magier in mir neue Aufgabengebiete hat?
Ich träumte schon eine Zeitlang davon, das sich mein Leben schlagartig verändern wird. Mhh, könnte dies die Realisierung sein?
Auf jeden Fall spüre ich eine starken Energiefluss, der sich seit der Besichtigung eingestellt hat.
Auch mit dem Forum werde ich eine neue Richtung einschlagen.
Zulange habe ich mich von theoretischen Floskeln beeindrucken lassen, es wird Zeit die Praxis näher zu beleuchten. Mal sehen ob noch Andere diese Sichtweise teilen. Very Happy

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und wieder führt mich mein Weg nach Deutschland

Beitrag  berton am Mo Aug 09, 2010 10:21 pm

Heute wurde der Kaufvertrag für Mistral unter Dach und Fach gebracht. Er wird am Samstag mit mir auf die Reise nach Köln gehen. Es wird ein Kraftakt für beide, da wir 1400 km überbrücken müssen. Aller Voraussicht werden wir Station bei Sori in Österreich machen, so das Mistral keine 20 Stunden am Stück im Hänger sein muß. Wir werden tagsüber fahren und ihn Nachts dort auf die Weide lassen. Die Besitzerin von Sori hat uns diese Option angeboten. Ich werde dim doppelhänger mir ein Strohbett bereiten, so das auch ich eine Mütze voll Schlaf finde.
Also ich bin ja eigentlich überrascht, wie mir das Leben immer wieder Geschenke bescherrt, die ich so eigentlich nicht erwartet habe.
Auf jeden Fall lebe ich mein Leben in vollen Zügen und die Spannung in Form von ständiger Veränderung säumt den Weg.
Mit dem neuen Ort wird sich auf jedenfall eine neue Ära entwickeln. Mir schweben bereits einige Visionen vor, die ich da verwirklichen möchte.
Die Badewanne, wird wohl ein Highlight, da wir bisher nur eine Dusche hatten. Endlich mal entspannt sich vom Wasser umspülen lassen und die wohlige Wärme genießen, die sich bei so einem Bad ergibt.
Heute haben sich im Netz ein neuer Interessent gemeldet, der Interesse an Artos und Schappka hat. Wer weiß, vielleicht klappt dies ja auch und so könnten die finanziellen Sorgen, wie wir das finanzieren bald der Vergangenheit angehören.
Eine Gelddruckmaschine oder einen Gönner sollte man haben, hahaaa.
Doch dies wird wohl auf ewig ein unerfüllbarer Wunsch bleiben. In meinem Leben heißt es "Mach es selbst, dann weißt du das es gemacht ist".
Unsere jungen Wachhunde, Komondor Diego, Kommondor Lucky und Susi unserer Mittelasiatischer Owtschaka Susika sind zu einer beachtlichen Größe herangewachsen und haben sich gut bei uns eingelebt, wobei Susi ein Leckermäulchen ist und den Geschmack gefunden hat an unseren Hühnereiern. Auch die Neugier und ihr Spieltrieb ist bei ihr sehr ausgeprägt.
Unseren andern Tieren geht es auch gut, bis auf eines unserer Schafe, das durch eine Verletzung mit Maden befallen wurde. Ein Glück das ich es gleich bemerkt habe und das Schaf gleich verarzten konnte.
Ok, ich werde auf jeden Fall meinem Bauchgefühl weiter folgen und sehen wie es weitergeht.

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Zwei Seiten der Medaillie oder wer sich verlässt ist verlassen

Beitrag  berton am Mi Aug 11, 2010 9:50 pm

Tja, wenn man sich auf etwas verlässt ist man verlassen. Eigentlich wollte ich am Wochenende Mistral zu ihrer neuen Besitzerin bringen. Also Hänger reserviert, meinen Kumpel angerufen und zu guter letzt noch schnell im Internet geschaut, ob ich was auf der Rückfahrt mitnehmen kann, damit ich nicht leer fahren muss.
Doch erstens kommt es meistens anders als man zweitens denkt. Gestern Abend erreichte mich ein Anruf, das der Transport um eine Woche verschoben ist. Puh, das gab Ärger für mich, da der Hängervermieter bereits damit gerechnet hatte und einem anderen abgesagt hatte. Ein Glück das dies mit der gebrauchten Küche nicht geklappt hat, denn die hätte ich am WE abholen müssen, sprich 1400 km nach Köln. Man kann sich halt nicht immer auf das verlassen was vereinbart wurde.
Aber Schwamm drüber, fahren wir halt nächste Woche.

Ich bin zur Zeit echt kaputt. Der Schlaf fehlt, da jeden Abend die Hunde anschlagen und bellen wie verrückt. Auch eine Art einem das Leben unangenehm zu gestalten. Man fährt einfach am Grundstück vorbei, womöglich so um 2:00 Uhr Morgens und sorgt somit dafür, das ein Einschlafen danach nicht mehr möglich ist.
Man kann nichts dagegen machen, denn schließlich ist es ein öffentlicher Zufahrtsweg und die Hunde tun nur ihre Arbeit und warnen mich durch ihr Gebell.
Als wir die Hunde nicht hatten, zerstörten oder stahlen sie unser Eigentum, aber wir konnten ruhig schlafen. Jedes hat also zwei Seiten, auch wenn beide für uns schlecht sind.


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Das liebe Geld und wo es uns hinführt

Beitrag  berton am Do Aug 12, 2010 10:34 pm

Ich weiß auch nicht, aber irgendwie scheinen wir unruhigen Zeiten entgegen zu steuern.
Vermehrt stelle ich fest, das sehr viele Menschen unzufrieden sind und keine Lösungswege sehen.
Das Ganze ist Augenwischerei.
Da wird mit Geld manipuliert und dies dann verschoben, wo doch gar kein Gegenwert mehr vorhanden ist.
Wir jonglieren mit Luft, denn was anderes ist es nicht mehr.
Was früher als Gegenwert zu Gold gedacht war, hat nur noch den Papierwert, da jeder seine Scheine zu drucken scheint wie es ihnen beliebt.
Ich sehe in der Zukunft einen Crash, gegen den das bisherige nur ein Strohfeuer gewesen ist.
Ich weiß nicht wer skrupelloser ist, die Banken oder die sich das Geld beschaffen.
Es scheint eine andere Mentalität die Überhand gewonnen zu haben.
Man macht Schulden und wenn man die nicht mehr zurückbezahlen kann, meldet man Privatinsolvenz an.
Bei den Firmen verhält es sich ähnlich. Was ist den schon ein Konkurs, man kann dieses doch durch die ganze Familie durchpraktizieren und vor allem man lebt dabei scheinbar nicht schlecht.
Die armen Banken dachte ich einmal bei mir, aber heute sehe ich das von einer anderen Sichtweise. Das Ganze ist ein Spiel, das uns in einer Abhängigkeit halten soll.
Was machen den da ein paar Verluste aus, wenn man auf der anderen Seite einen Menschen der Privatinsolvenz anmeldet 7 Jahre unter Kontrolle hat.
Was für Verluste eigentlich, wenn man einem Bauherrn einen Kredit gibt, von dem man doch von vorneherein weiß das er ihn nicht zurück zahlen kann. Die Immobilie wird versteigert, ein Haufen Schulden bleibt und im Idealfall kauft die Bank das Objekt um es kurze Zeit später mit einem satten Gewinn zu verkaufen.
Für den normalen Bürger ist das eine Sysiphusarbeit, denn sie kommen niemals ans Ziel.
Ich frage mich auch immer wieder, wie es sein kann, dass die Banken so große Gewinne einfahren. Das kann irgendwie doch nicht mit rechten Dingen zugehen.
Also ich würde mich freuen, wenn das ganze Finanzsystem zusammenbricht und es eine Chance gebe zu den ursprünglichen Fakten zurück zu finden.
Leider sind die Europäer die Dummen, da die überwiegenden Goldvorräte in den USA gebunkert sind, das was in den einzelnen Ländern etwas wert ist von großen Konzernen aufgekauft wurde und der Heuschreckentrend alles was etwas wert ist zu vertilgen das Ziel dieser Menschen ist.
Wer halbwegs intelligent ist, sichert sich ein Stück Land um in schwierigen Zeiten sich über Wasser halten zu können und wenn es in Deutschland nicht möglich ist, weil man die Preise nicht bezahlen kann, dann geht man eben ins Ausland.
Dies scheint der einzige Weg zu sein um sich vor der drohenden Gefahr zu schützen.
Ich bin kein Weltuntergangsprediger, aber so wie es im Moment sich darstellt, weißt alles darauf hin, das unsere Zahlungsmittel nur das Wert sind aus dem sie bestehen.


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Natur und Esoterik etwas wie Wasser und Feuer

Beitrag  berton am Sa Aug 14, 2010 8:09 pm

Ich bin nachdenklich geworden, da ich mittlerweile gar nicht mehr weiß, wo Esoterikanhänger eigentlich stehen, was sie vertreten und erreichen wollen.
Ist es das auf Liebe machen oder etwa fernab jeglicher Realität irgendwelchen nicht nachweisbaren Theorien nachzuhängen?
Für mich ist Esoterik ein Lebensinhalt. Ich verstehe darunter mit der Natur im Einklang zu sein, ein sich Findungsprozeß, sich bewusst zu werden.
Scheinbar teilen diese Sichtweise einige nicht und ziehen es stattdessen vor, sich über mich lustig zu machen.
Ob die sich eigentlich darüber im Klaren sind, welche Richtung sie vertreten?
Ich habe eigentlich festgestellt, dass seit ich diesen Weg beschreite, mir die Geheimnisse der Natur jeden Tag aufs Neue offenbart werden.
Ich habe ein Gefühl entwickelt, was nötig ist um bestimmte Ergebnisse zu erzielen und bin den Geheimnissen sozusagen auf der Spur.
Also an meine Kritiker, die meinen das ich wohl auf dem verkehrten Weg bin, was ist den einfacher als das zu artikulieren was man tut.
Es genügt wohl nicht, nur zu Kritisieren, wenn man selbst kein Konzept zur Hand hat, das etwas aussagt.
Ach stimmt ja, das brauchen sie ja nicht, denn in der Masse schwimmt man ja bekanntlich gut. Da fällt ein anonymer Einzelner nicht so leicht auf, der keine eigene Vorstellung vom Leben hat.


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Die Kunst der Energieerhöhung mit der Wunscherfüllung als Ergebnis

Beitrag  berton am So Aug 15, 2010 9:05 am

Da fiebert man den ganzen Abend im Ebay um einen Artikel zu ergattern, geht zum Teil über das selbst gesteckte Limit und am Ende bekommt man ihn dann nicht.
Was folgt ist eine Phase des Ärgers, warum man nicht noch 5 Euro mehr geboten hat,
So ging es auf jeden Fall mir vorgestern.
Da ich am Wochenende nach Köln fahre um Mistral abzuliefern, nachdem der Termin dahin verschoben werden musste, wollte ich auf dem Rückweg nicht leer fahren.
Wir entschlossen uns deshalb eine Küche aus dem Internet zu ersteigern.
Die Entscheidung fiel auf eine Küche im Landhausstil, L-Form und insgesamt 5,30 m lang mit allen Elektrogeräten, die wir trotz 350 Euro Gebot nicht bekamen. So ein Ärger.
Na ja ich suchte erneut nach einer brauchbaren Küche und man glaubt es kaum, da stand doch eine fast identische Küche mit 0 Geboten, einem Startpreis von 1 Euro und einer Restdauer von 1 Tag und 5 Stunden im Netz. Ich glaubte es kaum. Ich trug mein Maximalgebot von 101 Euro ein. Eigentlich war ich mir nach der Pleite vom ersten Mal sicher, das diese Küche einen ähnlichen Preis wie die erste erzielen würde, aber wer weiß?
Umso erstaunter war ich, als ich heute Morgen den PC anschmiss und feststellte, das ich den Zuschlag bekommen habe und man glaubt es kaum für 1 Euro.
Lag es an meinem Wunsch, der den Energielevel so hochgefahren hat, dass er so zur Verwirklichung kam?
Ich fragte mich ernsthaft, wie es dem Besitzer wohl ging, der jetzt 1 Euro für eine komplett ausgestattete Küche bekommt.
Komisch nicht? Anstatt mich zu freuen dass es geklappt hat, versuche ich sofort mich in mein Gegenüber hinein zu versetzen. Mir ist dies bereits öfters aufgefallen, dass wenn es um die Verwirklichung meiner Wünsche geht, ich meine Mitmenschen nicht aus den Augen verliere. Vielleicht ist dies ja ein Manko. Wenigstens in der Vergangenheit wurde mir dies öfters zum Verhängnis, weil meine Anteilnahme, Gutmütigkeit und Mitfühlen schäbig ausgenutzt wurde.
Die Frage ist für mich, ob es eine Stärke ist, wenn man „sozial“ denkt und handelt, oder ob es eine Schwäche ist, die anderen, weniger mitfühlenden Menschen, Tor und Tür öffnet um so doch noch ihre Vorteile daraus ziehen zu können. Nicht nur einmal hat es sich ins Gegenteil für mich verkehrt und einen Trümmerhaufen zur Folge gehabt.
Auf jeden Fall ist es ein nachdenkenswerter Vorfall für mich. Man wird sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Im Moment bin ich froh, das ich das Glück auf meiner Seite hatte.
Wer weiß, vielleicht beruht es ja auf Gegenseitigkeit, weil die Wohnung geräumt werden muss und der frühere Besitzer keine andere Möglichkeit der Entsorgung gesehen hat, was aber aufgrund der Fotos und der enthaltenen Komponenten schwer für mich nachvollziehbar ist.
Also versuche ich mal den Sonntag zu genießen mit dem Gefühl ein echtes Schnäppchen gemacht zu haben.

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Sucht, Arterhaltung oder Lebensinhalt oder wohin führt das Ganze

Beitrag  berton am Di Aug 17, 2010 8:51 am

Ich habe mir Gedanken gemacht, was eigentlich mein Antrieb ist, das ich trotz der vielen Rückschläge nicht verzweifele und das Rad immer weiter in Bewegung halte.
Was treibt mich an?
Es ist vergleichbar mit einer Sucht, Überleben zu wollen im Alltag und der Gier am Ende des Tages sich selbst belohnen zu können.
Ich war mehrfach kurz vor dem Absturz in die Depression, dem Rückzug, der Selbstaufgabe. Diese Aussicht hat mich dazu bewogen alle Sinne zu aktivieren, sie aufs Maximum hochzufahren, um wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen.
Die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Mit Fortschreitender Zeit, habe ich mir Strategien angeeignet, die sehr effektiv gegen meine Feinde und ebenso das Aktivieren von Mitstreitern eingesetzt werden können.
Was mich am meisten beschäftigt ist das ständige leben am Limit.
Finanziell, Kraftmässig und gesundheitlich.
Man kann sagen, dass ich immer alles auf eine Karte gesetzt habe und eigentlich jede falsche Entscheidung das absolute Aus bedeutet.
Es ist Kräfte zehrend auf der einen Seite, aber genauso die Droge, die mich weiter vorantreibt.
Im Gedanken hatte ich bereits mehrfach den Wunsch nach einem ruhigeren Leben, in dem ich mich zurück lehnen, in dem ich die Früchte ernten und genießen kann.
Das neue Heim, das wir im Moment anstreben zu kaufen könnte diese Gedanken Realität werden lassen, wobei ich aber immer noch skeptisch bin, ob das wirklich der Platz ist, den ich mir wünsche.
Es fällt mir unendlich schwer, hier weg zu gehen, von dem Platz an dem ich die letzten 13 Jahre meines Lebens verbracht habe.
Ich weiß auch noch nicht, wie wir das mit den restlichen Pferden lösen, da an dem Neuen kein Stall vorhanden ist und auch die Weideflächen fehlen. Vermutlich werde ich wohl nichts anders machen können, als sie hier im Stall zu lassen, was aber aufgrund der Situation, dass man uns sabotiert ein großes Risiko ist.
Wir haben zwar einige Anfragen, die Pferde kaufen wollen, aber im Endeffekt scheitert es an der Entfernung, sowohl für den Erstkontakt, als auch beim Transport.
Die Ungarn selber stehen bis zum Hals in Problemen und jeden Tag kann man neue Hiobsbotschaften lesen. Sie entwickeln sich in Richtung Griechenland was die Finanzen angeht.
Natürlich bekommen wir Ausländer dies auch zu spüren, da der Kurs der neuen Regierung ausländerfeindlich ist.
Es wird wieder Mal ein Schuldiger gesucht und im Prinzip ist dafür Jeder Recht. Das Fatale ist aber, das sich die Regierung selbst bereichern möchte und dies auf Kosten ihrer eigenen Bürger und mit der Absicht den Ausländern den schwarzen Peter zuzuspielen.
Diese globale Geschichte eignet sich hervorragend dazu abzusahnen, da jede Unregelmäßigkeit eines EU Landes sofort auf die Währung durchschlägt und somit auch den Anderen zum Verhängnis wird.
Ich denke öfters darüber nach, ob es wirklich sinnvoll ist, so eine Gemeinschaft als Ziel zu haben.
Ich denke, dass eine Zersplitterung größere Vorteile für die Menschen mit sich bringt. Die Individualität des Einzelnen sollte wieder gefördert werden und die Lust etwas selbst entstehen zu lassen. Wenn man sich so umschaut ist ein Großteil der Menschen bereits aus dem aktiven Leben ausgestiegen und zu Versorgten geworden. Die Last, auf die noch aktiven ist unerträglich groß geworden und es ist nur eine Frage der Zeit, wie lange dies sich noch trägt.
Die Wirtschaft als solches floriert deshalb noch, weil es die Konzerne verstehen, die letzten Nischen, erzeugt von dem neu in den Kapitalismus und seiner Bedürfnisbefriedigung eingetretenen, auszufüllen. Dies wird aber wohl nur ein kurzes Gastspiel werden, da das rasante Tempo, in der die Märkte bestückt werden vorausahnen lässt, das diese in kürzester Zeit befriedigt werden und dann?
Vor allen Dingen entsteht auch durch die Konsum und Wegwerfgesellschaft eine enorme Nachfrage an Rohstoffe, die ja bereits sehr knapp sind, von dem erzeugten Müll gar nicht zu reden.
Vielleicht sollte man sich ja mal Gedanken machen, ob die Entwicklungen die wir durchmachen wirklich in die richtige Richtung gehen und ob für die auf uns zukommenden Probleme bereits Lösungsansätze zur Verfügung stehen.




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Gottes Mühlen mahlen langsam oder wer dem anderen eine Grube....

Beitrag  berton am Di Aug 17, 2010 3:18 pm

Jetzt wird´s echt heftig. Heute Morgen kam mir mein größter Widersacher mit gefühlten 100 km Geschwindigkeit auf dem Feldweg entgegen, gefolgt von dem Notar von Asotthalom, die mit Zeitverzögerung langsam nach folgte.
Der Grund ist mir bekannt.
Dieser Ungar, Gemeindemitglied, hatte versucht mir einen Strick zu drehen, indem er mich anzeigte, dass unsere Zaunpfosten auf Gemeindeeigentum errichtet wurden. Bis zu diesem Zeitpunkt war mir dies nicht bewusst. Ich habe daraufhin beim zuständigen Feldamt die Breite der Wege eingesehen und die Fläche, die dazugehört und musste feststellen, das dieser Vorwurf zurecht bestand.
Der Effekt war, dass wir auf eine Gesamtlänge von 200 m die Pfosten nach hinten versetzen mussten.
Es fiel mir aber nicht nur auf, das unsere Pfosten auf Gemeindeeigentum erstellt wurden, sondern im Verlauf der Straße auch die Zäune, die dem Anzeiger gehörten. Außerdem hat er im letzten Herbst am Straßenrand sämtliche Bäume gefällt, die an seine Grundstücke angrenzen. Bei 300 ha kommt da einiges zusammen. Ich habe deshalb eine Eingabe bei der Gemeinde gemacht und darauf hingewiesen. Dies führte dazu, dass er sich jetzt wegen Holzdiebstahl verantworten, seine Zäune zurück versetzen muss und somit immense Kosten hat.
Eigentlich sollte ich ja schadenfroh sein, aber ich denke eher an die Folgen, die dadurch für uns entstehen.
Wer weiß welche Maschine, Tier, Zaun oder sonst was ihm als Blitzableiter dient, denn schuld sind ja bekanntlich immer die Anderen.

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Ein sehr turbulenter Tag geht zu Ende

Beitrag  berton am Di Aug 17, 2010 10:57 pm

Heute scheint ja einiges Benzin ins Feuer gegossen worden zu sein, aber Feuer reinigt ja bekanntlich und so habe ich heute Abend erneut ein Band gekappt.
Es scheint in zu sein, hinter dem Rücken Anderer über einen her zu ziehen.
Ich bin mittlerweile im Umgang und im kappen solcher Bande geübt.
Noch vor ein paar Jahren hätte ich vermutlich nicht den Mut gehabt, das zu sagen was mir auf dem Herzen liegt. Mittlerweile aber habe ich erkannt, das es wichtig ist, solche Nattern zu entsorgen, da die Energien die sie in Umlauf bringen Ganze Freundschaften zerstören können. Viele Leute lassen sich vom Hörensagen beeinflussen und so versteht man die Welt plötzlich nicht mehr, weil sich die Freunde irgendwie komisch verhalten.
Ich denke es ist auch ehrlich sich selbst gegenüber. Wer möchte schon die ganze Zeit im Hinterkopf haben, dass das was einem gesagt wird, nicht so gemeint ist.
Na ja auf jeden Fall geht es mit damit gut und ich habe lieber Qualität auf die ich mich verlassen kann als Quantität mit ungewissen Ausgang.
Mhh, mir fällt gerade auf, das ich vor Selbstbewusstsein strotze, scheint ja dann der richtige Weg zu sein, oder Smile.

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Der Countdown läuft.

Beitrag  berton am Mi Aug 18, 2010 12:05 pm

Morgen um diese Zeit werde ich schon auf dem Weg nach Köln sein, um unseren Mistral an die neue Besitzerin zu übergeben. Es ist immer eine schwierige Phase, Abschied von einen meiner Pferde zu nehmen, denn schließlich zählen sie ja zur Familie bei uns.
Ich habe ein flaues Gefühl im Magen und mir graust es schon vor der Fahrt. Die Fahrt wird in zwei Abschnitten durchgeführt um die Belastung für das Pferd so gering wie möglich zu halten. Wir werden den ersten Abschnitt bis zu der neuen Besitzerin von Sori durchführen, wo Mistral sich dann erholen kann und dann den zweiten Abschnitt bis nach Köln in Angriff nehmen.
Ich wundere mich, wie gut ich doch in alles hinein gewachsen bin. Fast wie selbstverständlich spule ich verschiedene Programme ab, in den unterschiedlichen Situationen, die mir begegnen.
Irgendwie mutet es wie „ich bin Erwachsen geworden“ an.
Für jede Frage eine Lösung parat und wenn es sein muss, dann wird auch improvisiert.
Gesundheitlich geht es mir so Ohlala, der ständige Schlafentzug durch das Bellen der Hunde in jeder Nacht und die Angst vor dem, das wieder etwas unvorhergesehenes passiert, lassen einen tiefen Schlaf nicht zu.
Im Moment ist wohl auch, hervorgerufen durch den Wunsch das andere Grundstück zu kaufen und durch die damit verbundene Geldknappheit, der Hunger maßgeblich daran schuld.
Nicht das wir nichts zu Essen hätten, aber es hält halt nicht so lange an. Seit einiger Zeit stehen hauptsächlich Gemüse, Kartoffeln und Früchte auf dem Plan.
Fleisch ist nur noch ganz selten auf der Speisekarte und wer mein Essverhalten kennt, weiß dass ich nicht die Unmengen in mich reinstopfe.
Unser Freundes und Bekanntenkreis ist ja auch nicht so üppich und vor allen Dingen spendabel ausgelegt, so dass wir auf zusätzliche finanzielle Mittel zugreifen könnten.
Aber wir werden es schon schaffen, wie bereits die Erfahrungen in der Vergangenheit bewiesen haben.
Ich hoffe nur dass nichts Unvorhergesehenes vorkommt, denn viel Spielraum bleibt bei dieser Hauruckaktion nicht.

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Vorurteile

Beitrag  berton am So Aug 22, 2010 11:08 pm

Nach langer Fahrt bin ich endlich wieder zuhause angekommen. Mistral ist wohlbehalten in seinem neuen Stall angekommen.
Ich muss zugeben dass es eine Mammuttour war für den Kleinen, aber er hat sich wacker geschlagen. Beide Teilabschnitte hat er gut verkraftet und die Zeit im Hänger damit verbracht, alles Futter was zur Verfügung stand in sich hinein zu stopfen.
Ich bin ein wenig skeptisch was die Vermieterin des Stalls angeht. Ich denke Mal, das sie Nicole über den Tisch ziehen will, rein so vom Gefühl her.
Sie gehört zu den „wichtigen“ Menschen, die anscheinend Ahnung haben von Pferden, aber scheinbar nicht von meinem, hihi.
Sie meinte, sie müsste am Strick ziehen und Mistral ihren Willen aufzwängen. Mistral kann eins nicht ab, wenn man ohne ihn anzusprechen einfach einer ihn wie ein Stück Vieh hinter her zieht. Mir machte es sichtlich Spaß, wie diese Perdeflüsterin sich abmühte und Mistral sich keinen Schritt bewegte. Erst als ich sie informierte und fragte, wieso sie den Mistral nicht einfach auffordert ihr zu folgen und ich ihr die Leine aus der Hand nahm, sie locker lies und zu Mistral sagte, komm und er mir anstandslos folgte, musste sie wohl einsehen, das mit ihrer Erfahrung wohl nicht weit her ist.
Ich habe schon vielmals beobachtet, das viele Besitzer von Tieren, einen Untergebenen suchen, der dann keinerlei eigenes Profil mehr hat. Man sieht es in den Augen. Sie sind dann stumpf, haben den Glanz und die Lebendigkeit verloren.
Mir wurde erst da wieder bewusst, das dies wohl Gang und Gebe ist. Diese Menschen haben den Wolf in sich getötet. Was bleibt ist ein schwächliches Etwas, das nur in der Herde überlebt, wenn es geduldet wird.
Ich habe da auch verstanden, Wieso ich mich so gravierend von den meisten Menschen unterscheide. Ich habe mich nicht unterwerfen lassen, vertrete eine eigene Meinung und lebe danach.
Dies spiegelt sich auch in meinen Tieren wieder, die ich nicht als Gegenstände herab qualifiziere, sondern als gleichberechtigte Partner, ohne Ausnahme, behandele.
Der Effekt ist ungebrochenes Vertrauen und Freundschaft.

Ich habe noch eine Erfahrung machen dürfen, dass man anscheinend immer mehr dazu übergeht Menschen in Schubladen zu stecken. Ich war wirklich baff. Ich fuhr auf eine Straßenverengung zu, eine, die Durch das Vorfahrtsberechtigungzeichen, rot und weißer Pfeil, gekennzeichnet ist.
Ich hatte den weißen Pfeil, war bereits halb durch die Verengung, als von der anderen Seite ein Cabrio auf mich zukam. Der Fahrer machte keine Anstalten anzuhalten. Es kam unweigerlich zu einem Stopp, der dazu führte, dass er über den Gehweg ausweichen musste. Beim vorbei quetschen fragte ich höflich, ob er den das Schild nicht registriert hatte, worauf er mir antwortete, „Halt dich Fresse, Pole“ und dann weiterfuhr.
Ich war sichtlich verdutzt, wo ich doch Deutscher bin und ein ungarisches Kennzeichen habe. Ich dachte nur in Ungarn stehen sie nicht so besonders auf Ausländer, wobei dies in dieser Situation nicht Mal zutraf.
Ein Paar hundert Kilometer weiter musste ich Tanken. Als ich aus der Tanke rausfuhr, hatte ich plötzlich die Polizei hinter mir mit „Bitte folgen“.
Na ja also folgte ich. Ich war mir sicher, das alles i.O. war und mir nicht vorstellen konnte, welcher Grund vorlag, das man mich anhielt, noch dazu unmittelbar bei der Tankstellenausfahrt.
Ich stieg also aus, bewegte mich Richtung Polizei und fragte die Beamtin, was den nicht stimmt. Mit weit aufgerissenen Augen sagte sie “Sie sprechen ja deutsch“, worauf ich entgegnete, das ich Deutscher bin, was ihr sichtlich unangenehm war.
Es folgte eine Verkehrskontrolle der extra Klasse, Nicht nur meine Papiere, nein auch die Ladung wurde akribisch unter die Lupe genommen. Ich war ja bereits auf dem Rückweg und hatte so verschiedene Sachen in Ebay ersteigert um nicht leer zurück fahren zu müssen. Aus meiner Zeit als Trucker habe ich mir angewöhnt, meine Ladung auch optimal zu sichern. Sie fand also nichts was sie beanstanden hätte können. Die fragen die dann kamen waren schon ein wenig unverschämt.
Ich habe ja einen ungarischen EU Führerschein, da bei uns es vorgeschrieben ist, bei einem Wohnort in Ungarn auch die Papiere dementsprechend abzuändern, sprich meinen deutschen Führerschein abzugeben und dafür einen EU Ungarischen zu bekommen. Die Frage warum ich einen ungarischen habe und der Schluss dass mir mein deutscher abgenommen wurde, waren schon seltsam. Auch ob ich vorbestraft wäre und in diesem Wortfolge nach meinem Grund zu fragen weshalb ich in Ungarn lebe war schon seltsam.
Aber es ist halt mal so, das sich Manche nicht vorstellen können, dass man just for fun sein Land verlässt.
Es hat mir auf jeden Fall gezeigt, das Deutschland gegenüber Ungarn nicht besser ist, was ich bisher annahm.
Ich finde es interessant nach langen Abständen, immer wieder feststellen zu müssen, das ich mich wohl weg entwickelt habe, von der allgemein gültigen Struktur und eigentlich meine eigene Welt aufgebaut habe, worüber ich ganz froh bin.




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Zweifel

Beitrag  berton am Di Aug 24, 2010 7:26 am

Noch 7 Tage bis zur Vertragsunterzeichnung des neuen Bauernhofs. Mich plagen Zweifel, ob ich die richtige Entscheidung treffe. Irgendwie hat sich ein komisches Gefühl in mir breit.
Eigentlich ist der neue Hof ideal, großes Grundstück, mitten im Wald, keine Nachbarn und komplett umzäunt, so das wir den Hunden freien Auslauf lassen können.
Vielleicht liegt es ja daran, das ich an dem jetzigen Ort bereits 13 Jahre verbracht habe und es für mich der Ideale Platz war. Vielleicht steckt aber auch mehr dahinter. Ich hatte in der Vergangenheit immer das Gefühl, das mich dieser Platz hier einnimmt, mich fesselt, nicht mehr loslässt.
Die Energien hier sind sehr intensiv, wobei sie mir bisher immer Schaden zugefügt haben. Ich spreche meistens von einem Platz, wo ein kleiner Teufel an der Ecke steht und wartet, wie er mir schaden kann. Wie ich auf diese Idee komme?
Weil sehr viele Dinge passieren, die ich mir nicht erklären kann und die eigentlich nicht alltäglich sein können.
Doch wie herausfinden, ob ich die richtige Entscheidung treffe.
Ein weiterer Aspekt ist, dass ich mich finanziell über Monate binde mit ungewissem Ausgang. Gut, ich habe bisher immer alles so verwirklichen können wie ich es voraus geplant habe, aber es wird eine Zeit ohne jegliche Rücklagen.
Ich verlasse mich dabei auf Erfahrungswerte. Die Heuernte ist abgeschlossen, das Futter für die Pferde ist also gesichert. Was noch zu ernten ist, wäre der Mais und die Kürbisse. Es bleibt nur noch die Vorbereitung und ansäen der Felder mit neuen Getreide im Oktober.
Das bedeutet, dass die Kostenintensive Zeit fast vorüber ist. Die landwirtschaftlichen Subventionen sind somit auch gesichert, da dieses Jahr landwirtschaftlich gesehen Ende September abgeschlossen ist.
Die erwartete Summe würde 2/3 des Kaufpreises decken.
Bei meinem Besuch in Deutschland letzte Woche konnte ich zudem wichtige Sachen für ein paar Euro ersteigern und nach Ungarn bringen.
Eigentlich ist alles bereits auf das neue Zuhause abgestimmt.
Trotzdem bleibt dieses Gefühl, das mir abrät diesen Schritt zu machen.
Wie kann ich mir eine Entscheidungshilfe holen.
Na ja früher, als es das aktive Forum noch gab, konnte ich auf Antworten hoffen, die meine Entscheidung erleichtert hätten, so bin ich wieder einmal auf mich alleine gestellt.
Ich habe heute vor, mir noch ein zweites Grundstück anzusehen, das viel billiger, dafür aber arbeitsintensiver zum renovieren ist.
Der Besitzer ist gestorben und hat keine Erben hinterlassen, so das es an die Gemeinde gefallen ist. Mal sehen was die dafür haben wollen.
Das Grundstück selbst ist direkt an einer befestigten Straße, wenn auch ohne Nachbarn, was den Vorteil im Winter hat, dass die Wege von der Gemeinde geräumt werden. Auch zur nächsten Bushaltestelle und Lebensmittelgeschäft ist es nicht weit. Mal sehen welches Gefühl sich einstellt, wenn ich mir dieses Grundstück ansehe und welchen Preis es letztendlich haben wird.
Auf jeden Fall werde ich meinem Gefühl nachgehen bevor ich eine weit reichende Entscheidung treffe.
Es scheinen weitere Interessenten für unsere Pferde zu geben. Auf jeden Fall habe ich mehrere Emails bekommen. Mal sehen was sich daraus entwickelt. Es wäre auf jeden Fall leichter zu entscheiden, wenn der Kaufpreis für ein neues Objekt bereits in bar, ohne sich zu verschulden, vorhanden wäre.

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Re: Der Weg ins nichts

Beitrag  berton am Mi Aug 25, 2010 3:24 pm

Ups, jetzt geht mir die Kraft zur Neige. Heute habe ich zum wiederholten Male einen Schwächeanfall bekommen.
Es war ja auch sehr viel die letzte Zeit, was auf mich zugekommen ist und was ich bewältigen musste.
Eigentlich sollte ich mich auf die Gerichtsverhandlung am 30. vorbereiten, aber irgendwie habe ich keinen Nerv dazu, auch sollte ich die Papiere einordnen, die Steuer machen, die restliche Luzerne abmähen ........
Mein Körper aber signalisiert mir, das ein Punkt erreicht ist, an dem nichts mehr geht, eine Grenze erreicht ist.
Ich werde deshalb einen Stop einlegen und mich ausruhen. Es sind ja noch ein paar Tage bis dahin und wer weiß für was das gut ist, gähn.

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Selbstreflexion

Beitrag  berton am Do Aug 26, 2010 8:01 am

Heute geht es mir schon wieder besser. Ich habe gut geschlafen und werde mich heute an die Papiere machen.
Wir haben bewölktes Wetter, passend zu meiner Stimmung. Es ist schon erstaunlich, das man was am kochen hält was man denkt zu brauchen, sehr viel Energie hineinsteckt um zum Schluss selbst fest zu stellen, das es eine Fata Morgana ist.
Ich habe heute nach Monaten mal wieder im Esoterikforum.de und Heiler.net rein gelesen und festgestellt, dass dies wohl der Vergangenheit angehört. Ich scheine aus dem Metier herausgewachsen zu sein, meine Helferphase überwunden und auf mich selbst zurückgeworfen zu sein.
Ich fühlte mich in den auf mich zuströmenden Energien sehr unwohl.
Man redet über…. nicht von sich in überwiegenden Thread´s. Ja es ist ein großer Unterschied zu mir, da ich ja seit Monaten auf mich selbst zurück geworfen bin und selbst reflektieren mein Leben gestalte.
Ob das der richtige Weg ist kann ich nicht sagen, aber es fühlt sich sehr authentisch an .
Ich habe mir nach dem Besuch in die Foren die Frage gestellt, ob mir was fehlt. Die Frage hat mich auf dem falschen Fuß erwischt, denn ich weiß im Moment wirklich nicht wo ich stehe. Der Abbruch sämtlicher Kommunikation im Netz hat dazu geführt, das mir ein Spiegel fehlt, um den momentanen Istzustand einordnen zu können.
Ab und zu sehe ich im Notizblock ein paar nichts sagende Sätze von Anonymus ansonsten bleibt es ein Geisterforum, hihi, mit mir als Obereinziggeist.
Na ja wenigstens lesen Einige meine Zeilen und das regelmäßig. Sollte dies meinem Ego schmeicheln?
Ich habe auf jeden Fall eine erstaunliche Entwicklung hinter mir. Seit ich mein Schicksal selbst in die Hand genommen habe und mich weit gehenst von Anwälten fernhalte, scheine ich auf dem Erfolgskurs zu sein. Ich habe verschiedene Prozesse gewonnen, Unheil von mir abwenden und auf die Verursacher zurückwerfen können.
Das erste Mal habe ich das Gefühl, das es tatsächlich noch so was wie Recht gibt, wenn das auch davon abhängig ist, wie viel Energie man selbst zur Umsetzung hineinsteckt.

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