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Der Weg ins nichts

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Abschlußresümee

Beitrag  berton am Fr März 26, 2010 11:21 am

So um das Thema abzuschließen:
Ist schon erstaunlich, das sich ein Teil der im Außen zu beobachtenden Realität sich in einem Forum widerspiegelt.
Da brüsten sich Anhänger einer Person doch tatsächlich damit, das sie fair über etwas objektiv berichten, indem sie eigentlich Rufmord begehen.
Na ja, ich bin Gott sei Dank auch ein neutraler Beobachter und muß mir diese Phantasiegeschichten nicht reinziehen, sondern kann sie als das sehen was sie sind. Eine nachträgliche Abrechnung für ein Fehlverhalten mit Konsequenzen, die sie selbst zu verantworten hatten.
Es ist auch interessant, das mir mit rechtlichen Konsequenzen gedroht wird.
Aus diesem Grund habe ich meinen Anwalt vorsorglich konsultiert, man kann ja nie wissen, auf welche Abenteuerlichen Ideen die Leute kommen.
Ich denke das der Schuß nach hinten losgehen wird, vielleicht sogar mit einer erheblichen Schadensersatzforderung gegen ein ehemaliges Mitglied, aber man wird sehen, ich lasse es beruhigt auf mich zukommen.
Jetzt wird wohl ein Aufschrei des Entsetzens über meine Dreistigkeit durch den Raum gehen.
Na ja für außen Vorstehende wird sich das wohl so darstellen, aber für mich selbst, die Konsequenzen und das was noch vielleicht noch kommt, die einzige Chance mich gegen diese verleumderischen Vorwürfe zu wehren.
Ich habe was gegen Vergewaltiger, Erpresser und andere, die meinen das Recht so zu biegen, wie sie es gerne hätten.
Ich habe mich in allen Bereichen korrekt, gemäß den Forenstatuten, die vom Team gemeinschaftlich beschlossen wurden, gehalten. Also total korrekte Handlungsweise.
Ich habe keinerlei Lügenmärchen erzählt, sondern das geschildert, was in der Realität abgelaufen ist.
Ich habe angeboten meine Behauptungen mit Beweisen zu unterlegen, was aus verständlichen Gründen abgelehnt wird, bzw. man darauf nicht eingeht, weil sich dann ein anderes Bild zeigen würde.
Ich muß mich nicht in eine Emotionale Sichtweise verstricken lassen und ich habe das Recht mich zu verteidigen, was mir wohl abgesprochen werden soll, indem man mir vorschreiben will, wie das zu geschehen hat.
Also ich habe die Mitglieder von dem Vorfall informiert und Stellung genommen wieso gebanned wurde, weil einige Threads nicht mehr vorhanden waren.
Ein ganz normaler Vorgang,
Ich verstehe deshalb den Aufriß nur aus der Sichtweise, das ein frustrierter User, der übers Ziel hinaus geschossen ist, versucht nachträglich etwas zu verdrehen, indem er Leute um sich scharrt die noch eine Rechnung mit mir auf haben..
Aber das kenne ich ja zur Genüge aus meiner Geschichte.
Na ja egal, wie es auch ausgehen mag, es wird sich zeigen, ob hier die Wahrheit siegt, oder ob wie sooft eine Gruppe mit unfairen Methoden, jemanden ungestraft bezichtigen darf, die Unwahrheit zu verbreiten.
Ich werde auf jeden Fall meine Meinung weiterhin auf der Basis der Wahrheit aufrecht erhalten und scheue mich nicht, dies auch auf rechtlicher Basis zu verteidigen.
Ich bin ein mündiger Bürger und als solcher habe ich auch die uneingeschränkten Grundrechte auf Unversehrtheit.
Diejenigen die Emotional diese Sache beurteilen, sollten vielleicht Mal nachsehen, wieso sie zur Urteilsbildung eigentlich keine Fakten bevorzugen und inwieweit sie damit eigentlich sich auf die Seite des Unrechts stellen.
Grundlage der Rechtsprechung ist immer noch der Beweis in Wort, Schrift oder Bild. Wenn dem nicht so wäre, dann hätte unsere Demokratie wohl ausgedient. Im Umkehrfall ist deshalb eine Abkehr von dieser Methode eine Abkehr der Menschenrechte des Einzelnen, hin zur Willkür.
Dann könnte man das Faustrecht auch wieder einführen, wo dann vermutlich die schnellere Kugel das recht des Einzelnen bedeuten würde.
Vielleicht ist es ja an der Zeit mal darüber nachzudenken.

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Re: Der Weg ins nichts

Beitrag  berton am Sa März 27, 2010 11:40 pm

Mit ein wenig Abstand sieht das Ganze ein wenig anders aus.
Hintergrundinformationen kann man nur bekommen, wenn man sich hinter die Bühne begibt oder man inszeniert etwas und sieht, lernt aus dem was sich entwickelt.
Ich bin nicht erstaunt das alles so eingetreten ist, wie ich es voraus gesehen habe. ich scheine meiner Zeit voraus zu sein.
Jetzt gilt es eine Analyse zu machen, anhand der Vorliegenden Fakten.
Viele gehen hirnlos an etwas heran, gehen in die Falle, indem sie Emotionen den Fakten vorziehen, sprich man wirft Ihnen einen Köder vor und genauso wie voraus gesehen stürzen sie sich wie Hyänen darauf.
Man fragt sich, ob sie tatsächlich der Gattung Mensch angehören. Alle Maßnahmen sind nur darauf ausgerichtet das vermeintliche Opfer zur Strecke zu bringen, jegliche Selbstreflektion wird ausgeschaltet.Very Happy
Es ist die Gier, die hier voll sichtbar wird, die Gier nach Anerkennung, die sie sich leicht auf diese Weise besorgen können.
Wie erkennt man solche Menschen:
Sie sind meistens kontaktfreudig, schließen schnell Freundschaften und kümmern sich mehr um den Betreffenden, als um ihre eigenen Dinge.
Man fühlt sich angenommen und liefert auf diese Weise den Stoff, von denen diese Leute leben.
Es wird gefährlich, wenn der Betreffende plötzlich eine eigene Meinung an den Tag legt, vielleicht sogar kritisiert, sich als aus dem Einflußbereich entzieht.
Der Gau ist komplett, wenn man versucht diesen Leuten einen Spiegel vorzuhalten, in den sie sich erkennen und merken das sie aufgeflogen sind.
Sie werden zu reißenden Raubtieren, kennen kein Erbarmen und schlagen erbarmungslos zu, indem sie alle Sympatisanten um sich scharren, um den mühsam aufgebauten Ruf zu schützen.
Stimmt diese Beurteilung?
Frage dich selbst, indem du dir folgende Fragen stellst.

Wieso gehen sie nicht einfach wie normale Menschen, wenn es Ihnen nicht gefällt.
Wäre doch einfach, z.B. die Situation in dem Forum, indem sie eine Mail senden und sich verabschieden. Es hält sie doch keiner.
Warum können sie meine Meinung und Sichtweise nicht einfach akzeptieren und müssen mich nieder machen?
So wie sie sagen, wollen sie eigentlich nur mein Bestes.
Was soll ich da denken, wie mein Bestes wohl in ihren Augen aussehen sollte, wenn ich die Vorkommnisse der letzten Tage mir vor Augen führe.
Es wird vrgegeben das sie diskutieren wollen.
Um zu diskutieren bedarf es unterschiedlicher Meinungen, die wenn man sie aber äußert entweder niedergemacht wird durch Aktionen unter die Gürtellinie, Sabotage oder wie es hier geschehen ist, mit Aktionen, die gleich den Ruf eines Menschen und sein Forum zur Folge hat. Sie scheinen keine ahnung von Streitkultur zu haben, und das im Zeitalter des Internets, wo man vielleicht einmal googlen sllte um zu verstehen was darunter gemeint ist.
Übertreibe ich? Ich denke nicht, wenn man die Auseinandersetzungen ansieht.
Interessant ist, das die Täter sich als Opfer hinstellen und manipulativ Haß und Wut streuen, einen Mob in Bewegung bringen, in der alle Kopflos auf ein vermeintlichen Täter zu rasen und jeglichen Verstand abgeben. Ihre Art ist wohl eher Lynchjustiz, als objektive Auseinandersetzung.
Lüge, Vorspiegelung falscher Tatsachen, Sabotage, Drohungen und Rufmord sind die häufigsten, angewendeten Mittel.
Eigentlich müßte dem Einhalt geboten werden, indem man sie der gerechten Strafe, also der Justiz übergibt, weil es sich dabei nicht mehr um ein Kavaliersdelikt handelt.
Ich habe dies im Vorfeld abgeklärt und stehe mit der Meinung nicht alleine, da es Unmenegen von Urteile gibt,die genau diese Vorkommnisse behandeln.
Aber dann hätte ich mal wieder dem ganzen Nahrung gegeben und weitere Reaktionen am Hals, denn man kann sich vorstellen wenn man das weiterspinnt, das diese Menschen wohl sich damit nicht zufrieden geben, selbst wenn sie bestraft würden.
Sie brauchen diese Anerkennung, als Nahrung ohne die sie nicht existieren können, deshalb tun sie mir leid. Sie begeben sich auf ein niedere Vorstufe des Menschseins, wo das Tier die Oberhand behält.
Menschsein zeichnet sich dadurch aus, das man ab und an das Gehirn einschaltet und sich der demokratischen Rregeln bewußt wird, fähig ist zu reflektieren, die ein Menschengerechtets Leben garantiert. das man sich gegenseitig achtet und toleriert, was ja hier nicht gegeben scheint.
Man ist besser bedient sich von solchen Subjekten fern zu halten, was aber gar nicht so einfach ist, da sie sich in rasender Eile entwickeln und sich bereits überall ausgebreitet haben.
Sie sind der Eiterherd unserer heutigen Gesellschaft, das Übel an dem unsere Welt leidet und zugrunde geht, da sie den Blick für das Wesentliche bereits verloren haben, denn sie erkennen nicht, das die die Welt nicht nur aus Ihnen besteht.
Sie überziehen sie mit einem Netz von Lügen, Betrügerein, Manipulation und moderner Sklaverei und verteidigen dies, das sie vorgeben sich bedroht und angegriffen zu fühlen.
Die Einzige Möglichkeit scheint zu sein sich zurück zu ziehen und sich ihrem Einflußbereich komplett zu entziehen, was ich durch die Schließung des Forums gemacht habe.
Vielleicht besteht ja Hoffnung, das eines Tages mehrer Menschen dies erkennen und gegen solche Menschen anghen und ihre Meinung veröffentlichen.
Man soll die Hoffnung ja bekanntlich nicht aufgeben, denn sie stirbt zuletzt.

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Re: Der Weg ins nichts

Beitrag  berton am Mo März 29, 2010 12:40 pm

Kalt war es heute nacht. Es spiegelt meine Gefühle der letzten Tage wider. Menschliche Wärme scheint Mangelware zu sein, ein ehrliches aufeinander zu gehen, sich liebevoll begegnen.
Mir geht es jetzt wieder besser, der Virus ist am abklingen, der Blick wieder nach vorne gerichtet.
Anstrengend und Nerven aufreibend waren die letzten Tage und bei näherer Betrachtung eher ein Sturm im Wasserglas gewesen, der mich in Beschlag genommen hat.
Eigentlich hätte ich ihn sich gar nicht ausbreiten lassen müssen, da ich es ja in der Hand hatte, aber ich war neugierig. Es hätte sich ja was verändern können. Etwas was mir bisher verborgen geblieben war.
Die Frage die sich mir stellt ist, wie es weitergehen soll, was ich mit dem Forum mache. Zur Zeit habe ich es geschlossen, auf Urlaub geschickt.
Bestrafe ich dadurch auch Andere, die eigentlich nichts mit den Aktionen der letzten Zeit zu tun haben? Besteht überhaupt noch einer Interesse ins Forum zu kommen nach dieser Hetzkampagne, die vom Zaun gebrochen wurde.
Wieder einmal steht dem entgegen was die Rauhnachtslegung für den April, der ja unmittelbar bevorsteht, entgegen. Bisher ist eigentlich alles eingetreten.

April
Die Kaiserin
Die Schönheit, von der du dich bei einem anderen Menschen angezogen fühlst, trägt du selbst in dir. Ganz gleich, ob du eine Frau oder Mann bist, du steht jetzt in einem Prozeß der Entwicklung und Entfaltung deiner weiblichen Aspekte. Es besteht die Möglichkeit unabgeschlossene Mutterkonflikte zu bearbeiten und zu klären.
Prinz der Schwerter
Löse dich von allem was die Freiheit deines Geistes einschränkt. Doch gib deinen Ideen und Plänen einen Ausdruck, der von anderen Menschen verstanden wird. Nimm ihr Urteil in Bescheidenheit entgegen. Du magst in deinen Gedanken deiner Zeit weit voraus sein, doch Gegenwart und Erde sind der Prüfstein, an dem deine Vorstellungen gemessen werden.
Quelle Crowley Tarot

Mutterkonflikte:
Ja es stimmt, es scheint wirklich so zu sein, das meine Mutter keine Interesse an mir hatte. Im Gegenteil machte sie mich für ihr verpfuschtes Leben verantwortlich. Mittlerweile habe ich meinen Zorn auf meine Mutter abgelegt, weil ich erkannte, das sie aus ihrer Sichtweise gar nicht anders handeln konnte. Ein Mensch der selber nie was anderes erfahren hat, wie sollte dieser in der Lage sein etwas anderes zu geben.
Interessant scheinen die Parallelen zu hier zu sein. Ist es nicht hier auch so, das man mich, weil man dessen Beweggründe nicht nachvollziehen kann ausschließt?
Ist denn nicht gerade die Artenvielfalt das, was die Erde so schillernd und unvergleichbar macht?
Wenn ich meine Tiere ansehe urteile ich da danach, welchen Nutzen sie mir bringen oder erfreue mich einfach an dem Wesen an sich.
z.B. Bandit unseren neuen Hund. Er ist einäugig, ist also nach nicht mehr vollkommen und hätte wohl im Tierheim nach diesen Auswahlkriterien niemals eine Chance erhalten,. Er wäre wahrscheinlich eingeschläfert worden.
Ich habe selten ein so aufmerksamen, liebevollen und absolut einfühlungsvollen Hund gesehen. Er hat sich sofort integriert, Freundschaft mit allen Tieren geschlossen und sich sofort in die Großfamilie integriert. Ich habe auf einer Ebene mit ihm kommuniziert, die vielen fremd ist, nämlich mit dem Herzen.
Bei uns gibt es viele Tiere, die den Auswahlkriterien vieler nicht Standhalten würden, weil diese für das wesentliche blind sind.
Sie geben vor zu lieben, aber es scheint wohl eher der Wunsch geliebt zu werden im Vordergrund zu stehen.
Die zweite Hälfte der Rauhnachtslegung bereitet mir noch Kopfzerbrechen.
Das Urteil in Bescheidenheit entgegen nehmen. Jegliches Urteil?
Was bedeutet es in Bescheidenheit entgegen nehmen?
Sich unterordnen, einzufügen?
Das kann es ja nicht sein, den gib einen den kleinen Finger so bist du gleich deine zwei Hände los.
Vielleicht ist ja gemeint sich einer Fähigkeit bewußt zu werden und sie nicht zur Schau zu stellen.
Mhhh, ich bin meiner Zeit weit voraus?
Dies habe ich bereits mehrfach gehört, es aber als solches nicht wahrhaben wollen.

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Der Tod unser Zeitmesser

Beitrag  berton am Mo März 29, 2010 10:35 pm

Ist schon verrückt was mir für Gedanken durch den Kopf gehen.
Mir wird zu ersten mal die Realität richtig bewußt, erkenne das es hier auf der Erde nur ein Gastspiel von kurzer Dauer ist.
Mit Grauen ist mir bewußt geworden, was mir noch bevor steht. Mir wird bewußt, das der Tod jeden Tag in den Startlöchern steht und eins nach dem anderen dahin rafft.
Nehmen wir meinen Lieblingshund „Dada“ der mir ans Herz gewachsen ist, wie mein Kind. Jeden Abend schläft sie in meinen Armen ein. Sobald das Licht gelöscht wird, kommt sie, sucht ihren Stammplatz auf und läßt sich beschützt von mir in den Schlaf streicheln.
Heute wurde mir bewußt, das dies endlich ist. Ich werde sie aller Voraussicht überleben, wie die anderen Tiere auch, die sich auf den Weg ins Jenseits gemacht haben.
Mir wird schwer ums Herz bei diesem Gedanken.
Eigentlich sollte man sich emotional nicht so binden, oder?
Ich frage mich manchmal ob es zum Vorteil ist, ein Gehirn zu haben, das Gefühle zuläßt und sie abspeichert, ja sie bewußt erlebt.
Sie ist jetzt 4 Jahre alt. Wenn das Leben es gut mit uns meint, haben wir noch ein paar Jährchen zusammen. Mir ist auf jeden Fall bewußt geworden, wie wertvoll doch diese Zeit ist, die wir zusammen verbringen können und nicht nur wegen meinem Hund, sondern überhaupt alles was mir im Leben begegnet.
Die Uhr tickt unaufhörlich runter und am Ende fragt man sich, wieso man soviel Zeit für Nonsens verschwendet hat, denn zurück holen kann man sie dann nicht mehr.
Game over oder Rien ne va plus!

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Überleben oder Aufbruch

Beitrag  berton am Do Apr 08, 2010 10:00 pm

Jetzt wird es wieder Mal schwierig. Irgendwie bin ich das ja schon gewöhnt, das nichts so kommt wie ich es geplant habe.
Eigentlich war alles darauf ausgerichtet, das es ein erfolgreiches Jahr werden könnte. Die Weichen waren alle gestellt.
Es ist das erste Mal, in dem wir einen festen Abnehmer für die überschüssig produzierten Erzeugnisse haben.
Finanziell war alle genau durch kalkuliert. Leider macht mir die ungarische Regierung einen Strich durch die Rechnung. Die uns zustehenden landwirtschaftlichen Zuschüsse wurden bisher nicht ausgezahlt, obwohl sie bisher immer im Januar zugeteilt wurden. Es verzögert sich von Monat zu Monat. Eigentlich sollten wir jetzt die Felder für die Saat vorbereiten, die uns ein erfolgreiches Jahr ermöglichen.
Pustekuchen, es kommt halt anders.
Ich weiß nicht, wieso es immer so knallhart werden muß. Manchmal habe ich effektiv das Gefühl, das mich jemand ans äußerste bringen will, damit ich immer wieder von neuen meine Grenzen neu ausloten muß.
Ist schon heftig, wenn man von 200 Euronen abhängig ist, die letztendlich über Erfolg und Mißerfolg entscheiden, wobei wir wenn die Zuschüsse endlich ausbezahlt würden ein vielfaches zu Verfügung hätten.
Ich habe es ja nicht anders haben wollen. In Deutschland wäre es vermutlich einfacher. Mit meinen Fähigkeiten und Erkenntnissen würde ich bestimmt mich schnell wieder in den Trott einfügen, trotz meines Alters.
Es war niemals ein Problem für mich Arbeit zu bekommen.
Na ja was solls, ich habe das hier gewählt und wer weiß, vielleicht finde ich eine Möglichkeit es irgendwie doch noch möglich zu machen.
Wie heißt es so schön:
Unmögliches erledigen wir sofort, Wunder dauern etwas länger, auf Wunsch kann auch gehext werden, loool, und als praktizierender Magier verkehre ich einfach die Zustände.
Ein paarmal ist es mir ja schon gelungen, aber da war ich auch noch um einiges jünger und gesundheitlich besser auf dem Damm.
Um das Ganze noch ein wenig komplizierter zu machen stehen in Ungarn die Wahlen vor der Tür und so wie es aussieht wird wohl die Rechte und Ultrarechten gewinnen, was für uns als Ausländer wohl neue Schwierigkeiten aufwerfen wird.
Wann begreifen die Menschen endlich, das es nur ein Gemeinsam gibt, wenn wir alle überleben wollen und das die Resourcen erschöpft sind.
Wir sollten haushalten mit dem was uns zur Verfügung steht und uns auf das Wesentliche besinnen.
Solange wir aber Voratswirtschaft auf Kosten der Anderen betreiben wird sich wohl nie was ändern.

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Anarchie in anderer Form

Beitrag  berton am Mo Apr 12, 2010 7:33 am

Es ist also passiert. Wieder einmal in der Geschichte wurden Entscheidungen gegen ein Miteinander, hin zu einem nationalistischem einkapseln.
Ich lebe hier in Ungarn jetzt seit Jahren und bin nicht überrascht über die Entwicklungen. Waren es seither die Kommunisten die das Ruderin der Hand hatten, wechselte es jetzt ins andere Extrem.
Fidesz gehört dem rechten Lager an und hat nach Hochrechnungen 57 % und Jobbik, die Neonazis von Ungarn mit 17%.
Was ändert sich also jetzt. Die Regierung wird nach eignen Angaben Ausländer feindlich agieren und somit vermutlich den Ungarn mit Gesetzesvollmacht zu mehr „Extrawürstchen“ verhelfen.
Landbesitz für Ausländer wird jetzt wohl unmöglich, da Viktor Urban der Vorsitzende von Fidesz dies bereits mehrfach angekündigt hat.
Tja und was ändert sich für mich privat?
Die Auswirkungen habe ich ja schon in der Vergangenheit gespürt und werden wohl jetzt noch verstärkt auftreten, da meine ungarischen Widersacher, die auf unseren Besitz scharf sind in ihren Rechten bestärkt wurden.
Ich hoffe ja nur, das über die Zuschüsse, die Ungarn von der EU bekommt, das Ganze in geregelten Bahnen gehalten wird.
Interessant ist aber, das in vielen Staaten ein Rechtsruck zu verzeichnen ist und eine nationalistische Grundhaltung eingenommen wird, weil man voraus schickt, das man übervorteilt wurde.
Welche Interessengruppen haben eigentlich was von dieser Entwicklung?
Man könnte es ja fast als Widerstand gegen eine erfolgreiche Globalisierung in Anarchiemanier werten.
Die Entwicklung vom wir wieder auf dem Weg ins Einzeln? Das was also hierbei uns im Kleinen abläuft spiegelt sich im Außen wieder.
Erst wenn das Ganze aus dem Ruder gelaufen ist, siehe Griechenland, wird der Ruf nach Hilfe der Anderen wieder hörbar.
Ich bin der Meinung, das wer sich für einen eigenen Weg entscheidet und somit aus der Solidargemeinschaft ausschert, dies dann auch ohne Hilfe gestalten sollte.
Man kann nicht auf der einen Seite die Hand aufhalten und von den Vorteilen profitieren und auf der Anderen sein eignes Ding durchziehen, wo Mitglieder der Gemeinschaft unterschiedlich behandelt werden.
Es ist mir unverständlich, wieso innerhalb der EU nicht Klartext gesprochen wird.
Eigentlich sollte man in jedem EU-Mitgliedsland eine Vertretung der Staatengemeinschaft haben, die an der Regierung mitwirkt, quasi als Regelinstanz das EU-feindliche Beschlüsse erst gar nicht verabschiedet werden können, in dem ein Veto eingelegt wird.
Aber was soll`s. Es wird immer eine Handvoll geben, die sich die Taschen füllen. Der Grund bleibt immer der gleiche, das Mangel denken, den Hals nicht voll genug zu bekommen und die Gewißheit, das man sich nicht auf ewig an der Macht halten kann und somit vorsorgen muß.
Innerer Reichtum und Erkenntnis sehen anders aus. Wer erkannt hat, welche Potentiale in einem selbst schlummern, braucht sich von der Ersatzdroge „Geld“ nicht abhängig machen.

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Geld die Fesseln unserer Gesellschaft

Beitrag  berton am Di Apr 13, 2010 7:56 am

Irgend wie scheine ich nicht in unsere Zeit zu gehören. Ich verstehe meine Umwelt nicht und sie mich anscheinend auch nicht.
Ich mache mir Gedanken über Dinge, die Andere nicht beschäftigen.
Hat sich einer mal Gedanken gemacht, wer eigentlich der große Geldgeber ist?
Na ja wenn alle Staaten verschuldet sind, müßte doch jemand da sein, der Ihnen den Kredit gibt.
So wie es aussieht scheinen wir uns in einer imaginären Finanzwelt zu nehmen, wo fiktiv Werte vorgegaukelt werden, die aber einzig und alleine nur auf dem Papier existieren.
Wir spielen ein Spiel, ähnlich wie Monopoly nur mit dem Unterschied, die Gelddruckmaschine weiterhin aktiv bleibt.
Eigentlich leisten wir jeden Tag Arbeit für ein Stück Papier, das die Farbe mit dem es beschriftet ist, nicht wert ist.
Menschen werden ausgebeutet und man gaukelt ihnen was vor. Kriege werden angezettelt für etwas das nichts wert ist.
Wer zieht den die Fäden in dem Spiel und wer profitiert davon?
Gibt es die großen Unbekannten vielleicht wirklich?
Iluminaty, Loge oder wie es sonst betitelt wird.
Vielleicht sollte man sich einmal darüber klar werden was hier eigentlich passiert.
Wenn es sich also nur um eine Fata Morgana handelt, also Geld eigentlich etwas ist, mit dem man uns zwingt das wir uns wie Sklaven verhalten, vielleicht sollte man dies dann abschaffen

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Der Sinn des Lebens?

Beitrag  berton am Sa Apr 17, 2010 7:28 am

Irgendwie ist die Luft raus, ich kann nicht mehr.
Es war in letzter Zeit ein wenig viel, was mich beschäftigt hat, Aufgaben die mich in Beschlag genommen und Entscheidungen die mein Leben verändern sollten.
Die Frage die sich mir sich stellt, wieso das ganze?
Ist es vielleicht deshalb, weil ich mir vorgenommen habe die Welt aus den Angeln zu heben 
oder das ich mir vormache der Supermann zu sein, den nichts erschüttern kann?
Ganz schön anstrengend, oder?
Woher kommt dies eigentlich, das ich mich für alles und jeden verantwortlich fühle.
Gut, ich bin glücklich verheiratet. Habe das was man einen Sechser im Lotto nennt, etwas nach dem ich mein ganzes Leben auf der suche war.
Ich hatte es bereits einige Mal, aber ich war zu diesen Zeiten nicht reif genug, dies auch zu würdigen.
Was mich zu der Überlegung bringt, das der Sinn des Lebens wohl im ausprobieren, Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen besteht.
Was eine weitere Frage aufwirft, wozu sollte ich etwas lernen, wenn ich nicht davon überzeugt wäre es eines Tages zu brauchen.
Das Leben scheint endlich zu sein.
Es existieren zwar einige „Vermutungen“ über das danach, aber keiner hat sie bisher belegen können.
Also ist es wohl wichtig, sich was vorzumachen, Wissen zu erwerben, Reichtümer anzuhäufen mit der Zielsetzung auch „später“ was davon zu haben, oder?
Rechtfertigt dieser Gedanke, das man sich Tagein Tagaus quält sein Pensum zu erbringen, seinen Status zu erhalten oder zu erreichen?
Was wäre wenn man davon abweicht und sich dahin gehend orientiert, das man die Endlichkeit anerkennt, bzw. davon überzeugt ist das danach einfach ENDE ist.
Würde das im Endeffekt nicht die bessere Variante sein?
Alles einfach sein zu lassen, sich immer nur für den bestehenden Tag anzustrengen, ohne das man an die Zukunft denkt?
Es würde auf jeden Fall weniger Streß und Hektik, verbunden mit weniger Sorgen und Entbehrungen bedeuten.
Mir ist aufgefallen, das dieses Voratsleben eigentlich das ist, was uns abhängig macht, weil alle uns daran aushebeln können.
Die Visionen einer möglichen Zukunft, gut verpackt lassen uns alle Entbehrungen ertragen, uns zur Höchstleistung auflaufen und ehe wir uns versehen sind wir am Ende angelangt und die Früchte unseres Lebens ernten Andere. Ist es das wirklich wert?

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Voll auf Risiko

Beitrag  berton am Di Apr 20, 2010 7:44 am

Ups, jetzt habe ich mich wohl übernommen. Um alle Felder anzusäen habe ich alles auf eine Karte gesetzt und bis zum letzten Forint alles ausgegeben. Man könnte sagen wir sind das erste mal Geldlos.
Es ist ein großes Risiko, denn wenn jetzt was außerplanmäßiges kommt, sprich eine Maschine den Geist aufgibt, dann war’s das dann wohl.
Die Ursache für dieses Dilemma liegt bei der ungarischen Regierung, die die europäischen landwirtschaftlichen Zuschüsse nicht ausbezahlen, obwohl die Gelder bereits seit Dezember an sie ausgezahlt wurden.
Statt dessen finanzieren sie ihren Haushalt, sprich sie betrügen die Kleinen um ihr Geld. Interessant ist auch, das es Leute gibt, die bereits im Dezember ihre Zuschüsse ausbezahlt bekamen, darunter meistens Leute, die große Ländereien besitzen, sprich Geld im Überfluß haben, während meistens Ausländer immer noch auf ihr Geld warten. Ist dies charakteristisch auf Grund der politischen Lage, die sich ja hier in Ungarn mittlerweile abzeichnet?
Die Belastung, die sich durch die Sorge ohne Rücklagen in die Zukunft zu gehen, macht sich auch körperlich bemerkbar. Ich bin im Moment total ausgebrannt, habe starke Schmerzen im Kreuz und dem Muskelapperat und scheine nur noch automatisch zu funktionieren, da ich die Gefühle wegdrücke.
Mir fehlt auch der Ausgleich, den ich bis vor kurzem durch das Forum hatte. Mich auszutauschen, zu chatten und somit einen Background zu bekommen. Leider wurde die Struktur total zerstört und es scheint nur noch eine Internetleiche zu sein. War es das wert, mit einer Hetzkampagne dieses Ergebnis zu erzielen, ist da jetzt die persönliche Befriedigung eingetreten, sonach dem Motto, „Dem haben wir es aber gegeben?“
Ich finde es traurig, wenn auf einer Lüge etwas aufgebaut wird, das einem Anderen die Grundlage entzieht. Aber wenn wundert es, wenn „spirituelle“ Menschen ihre Spiritualität auf diese Weise ausleben, indem sie persönliche Dinge, die ihnen Vorteile versprechen , in den Vordergrund stellen, zu Lasten der Gemeinschaft.

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Buggi ist gestorben

Beitrag  berton am Di Apr 20, 2010 9:11 pm

Als wenn ich es beschrien hätte!
Heute ist wieder ein schwarzer Tag in meinem Leben, gespickt mit Trauer und Ohnmacht.
Heute morgen ist mir der Kompressor vom Traktor kaputt gegangen und als wenn das nicht schon genügte, habe ich heute Abend meinen Komondor Buggi begraben müssen. Er hatte seit zwei Wochen Probleme beim Koten und immer einen dicken Bauch. Heute Abend ist er eingeschlafen. Der Bauch war komplett mit Wasser gefüllt. vermutlich Herz oder Niereninsuffizinz.
Auf jeden Fall hat mich das sehr getroffen. Drei Hunde in 3 Monaten beerdigen ist ganz schön heftig.
Auf jeden fall hat es mich tief getroffen, zusätzlich zu der bereits bestehenden Schwierigkeiten hat es mich in meinen Grundmauern erschüttert. Es ist zu emotional, ich komme aus dem Trauern und loslassen müssen scheinbar nicht mehr raus.
Ob sich in der Zukunft Mal was ändert?
Wieso ist es gerade so heftig bei mir. Alles was ich früher an Gefühlen verdrängt hatte, kommt jetzt in intensiver Stärke auf mich zu. Die Härte die ich mir angeeignet hatte, ist Vergangenheit. Ich bin jetzt sehr nah am Wasser gebaut. Wieder einmal verläßt mich ein geliebtes Wesen und nimmt ein Splitter meines Herzens mit.
Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch ich an der Reihe bin.

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Alles neu macht der Mai.....

Beitrag  berton am Sa Mai 01, 2010 8:00 am

Leider scheint dies nicht bei allem zu zutreffen. Ich kämpfe gerade wieder mal um unsere Existenz.
Es ist nicht weiter verwunderlich, wenn ich mir mein Leben so betrachte, das die Umstände, die die Situation herbei geführt hat, in den Verantwortungsbereich von Anderen fällt.
Sind das die Auswirkungen des Rechtsrucks in Ungarn?
Eigentlich sollten wir bis spätestens Ende April die landwirtschaftlichen Subventionen der EU ausbezahlt bekommen. Ich keine hier am Ort keinen, bei dem das nicht zutrifft. Trotzdem warten wir immer noch darauf das ausbezahlt wird. Ich habe etliche Male nachgefragt. Laut Info MVH Szeged müßte alles I. O. sein, aber in der Zentrale in Budapest ist das Geld noch nicht frei gegeben worden.
Hier in Ungarn wird mir erst richtig bewußt, wie man durch geschickte Verzögerung, einen Menschen kaputt machen kann und mit ihm seine Existenz.
Wir haben einiges investiert. Die Feldbearbeitung, das Saatgut und die sonstigen Vorarbeiten, die notwendig waren um eine gute ernte zu erzielen.
Dies wäre das erste Jahr gewesen, in dem wir vielleicht Mal gute Gewinne einfahren hätten können, weil die Ernte eigentlich schon verkauft ist.
Die Problematik daran ist, das wir aufgrund des Geldmangels keinen Kunstdünger streuen können, um die Pflanzen im Wachstum zu unterstützen und der Diesel fehlt, um die Unkrautverbreitung einzudämmen.
Durch die Geldknappheit sehe ich auch welchen Status ich in meinem „Betrieb“ einnehme. Ich bin der Motor, der dafür sorgen muß, das alle ihre Bedürfnisse erfüllt bekommen.
Wie so oft in meinem Leben frage ich mich, wo eigentlich meine Bedürfnisse befriedigt werden.
Es ist nach wie vor Thema, wie in den letzten Jahren auch, das meine Schwiegereltern, von März bis Oktober, bei uns verbringen, um sich das Geld für die Wintermonate beim Nachbarn zu verdienen.
Die ersten Jahre habe ich mich aktiv aufgeregt, das sie nur auf unsere Kosten leben, ohne dafür eine Leistung zu vollbringen.
Seit diesem Jahr habe ich es darauf beruhen lassen, weil es sowieso nichts bringt, außer das ich mit meiner Frau ständig aneinander gerate.
Also sorge ich dafür, das alle was zu essen haben, meinem Schwiegervater jeden Tag 2l Wein und für meine Frau und ihre Mutter das kühle Bier. Ach ja und da wäre ja noch der Markt, der einmal im Monat stattfindet, bei dem sich meine Frau zu den bereits drei Schränken voll mit Klamotten, den vierten Schrank füllen muß, da sie ja nicht anzuziehen hat.
Na ja, was soll ich sagen? Ich hätte auch meine Bedürfnisse, aber die gehen wohl aus Geldknappheit unter.
Ich habe mich schon öfters gefragt, wieso ich mir eigentlich das antue. Eigentlich würde ich gerne etwas anderes machen.
Ich habe mich gefragt, ob es eine Alternative gibt zu:
Etwas zu Essen, Wasser zum Trinken, eine Dach über dem Kopf, eine hübsche Frau, zusammen mit meinen Freunden den Tieren zu leben und Tagein und Tagaus mit Arbeit versorgt zu sein, Verantwortung für die Einheit Familie zu tragen und dafür Entbehrungen auf sich zu nehmen.
Oder
Ein Leben alleine in dem ich machen kann was ich will, aber auf den Rest verzichten müßte.
Ich schwanke stark zwischen dem einen und Anderen, besonders in Zeiten der Geldknappheit.
Ich merke mittlerweile das Alter das an meinem Körper zehrt und das ich halt kein junger Hüpfer mehr bin. Manchmal quäle ich mich über den Tag.
Seit gestern ist wieder Mal Funkstille, zwischen mir und meiner Frau, weil ich es gewagt habe sie zum sparen auf zu fordern.
Ich sagte ihr, das wir sonst nicht über die Runden kommen.
Ich habe gemerkt, das es nicht wirklich ankommt. Aus der Aufforderung wird eine Schuldzuweisung und daraus eine Kampfaufnahme.
Woher kenne ich das bloß?
Vorgestern ist mein Traktor kaputt gegangen. Ein Ventil hat Bekanntschaft mit dem Kolben gemacht und den kürzeren gezogen. Ich habe den Motor zerlegt und so wie es aussieht, brauche ich wohl ein Neues.
Hier erkenne ich meine Grenzen, den mit Improvisieren komme ich da wohl nicht mehr weiter.
Mir wird dabei klar, das vieles in meinem Leben improvisiert ist und eigentlich immer kurz vor dem Zusammenbruch steht.
Es scheint normal für meine Verhältnisse zu sein, das ich ein Loch stopfe und 10 neue sich öffnen.
Wie oft habe ich mir gewünscht, das sich dieser Zustand mal in etwas Beständiges ändert. Ich habe lange darauf hingearbeitet, aber in den entscheidenden Momenten
Wurde mir das Heft aus der Hand genommen und ich mußte zusehen, wie für mich alles den Bach runter ging
OK, es ist wenigstens der Lerneffekt und die Erfahrung die mir bleibt.

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Kann man genial werden oder muß man als Genie geboren sein.

Beitrag  berton am Mo Mai 03, 2010 10:00 pm

Die Frage ist mir heute durch den Kopf geschossen, als ich wieder einmal abgebrannt ein Problem fixen mußte.
Ich finde es erstaunlich, zu welchen Leistungen ein Mensch fähig sein kann.
Ich komme mir vor, als wenn ich in einer Entwicklungsschleife bin, bei der jede Umdrehung ein Fortschritt sichtbar wird.
Mittlerweile ist das Ganze schon so eingespielt, das ich über die Unannehmlichkeiten die mir begegnen gar nicht mehr nachdenke, weil ich sie im gleichen Augenblick löse.
Bin ich nicht genial?
Geboren oder geworden?

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Alles neu macht der Mai

Beitrag  berton am Do Mai 06, 2010 9:46 pm

Jedes Jahr aufs Neue frage ich mich, ob sich im neuen Lebensjahr wohl mal etwas ändert und immer wieder aufs Neue stelle ich fest, das ich immer noch zu den „Erzeugern“ und nicht zu den Konsumierern gehöre-
Ich habe mir schon öfters die Frage gestellt, wieso ich auf dieser Seite stehe.
Vielleicht weil ich meinem Leben selbst einen Sinn geben möchte, nicht dem ausgeliefert, was einem zugestanden wird.
Leider hat die vergangene Zeit ihre Spuren hinterlassen.
Morgen begehe ich meinen 52 Geburtstag und die Frage wie jedes Jahr “ Hat sich was maßgeblich verändert?“
Eigentlich schon. Ich gehe ruhiger durchs Leben, weil ich mich eingerichtet habe.
Ich habe in den letzten 13 Jahren hier in Ungarn sehr viel dazu gelernt.
Ich würde mich jetzt als Universalgenie bezeichnen, der jede Situation im Griff hat. Ich habe mich kennen gelernt und weiß um meine Stärken und Schwächen. Kurz gesagt ich habe den letzten Schliff bekommen.
Na ja ich kann auf jeden Fall sagen, das es bergauf geht und so langsam das Licht am Ende des Tunnels sichtbar wird.
Irgendwie bin ich stolz auf das was ich bisher geschafft habe und wenn mich meine Gesundheit nicht im Stich läßt, wird das neue Lebensjahr wohl endlich der ersehnte Durchbruch, auf den ich die Ganze Zeit hin gearbeitet habe.

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Überprüfung der Einstellung

Beitrag  berton am So Mai 09, 2010 8:43 am

Ich mache mir ja immer wieder Gedanken darüber , was mir so im leben passiert.
Seit Jahren habe ich einen „schlechten Lauf“. Ich werde ständig konfrontiert mit Unzulänglichkeiten, die ich zu lösen versuche.
Am Anfang stand Wut, Streß, sich aufregen und schlaflose Nächte im Vordergrund-
Ich habe deshalb meine Einstellung überprüft und festgestellt, das es ja was positives hat, denn durch diese Unzulänglichkeiten und der Konfrontation damit, habe ich gelernt damit umzugehen, alles zu lösen.
Ich habe durchaus große Fortschritte gemacht in Improvisation, Verständnis der Zusammenhänge und Weitsichtige Handlungsweise, weil ich die möglichen Konsequenzen bereits im Voraus berücksichtigen konnte.
Heute nehme ich alles als gegeben und als Herausforderung an. Aufregungen wie früher gehören der Vergangenheit an. Ich nehme es mit Humor.
Nehmen wir mal meinen Geburtstag.
Eigentlich hatte ich mir ja so eine Vorstellung zurecht gelegt, wie das wohl ablaufen könnte.
Ich wache auf, meine Frau und ich frühstücken gemütlich zusammen im Bett und unternehmen was gemeinsam.
Die Realität war leider anders.
Gemeinsam frühstücken war nicht, da meine Frau entschieden hatte, zusammen mit ihren Eltern noch vor dem drohenden Regen die Kürbisse anzusäen.
Daher entschied ich mich auch noch den Mais zu spritzen. Also schnell einen Kaffee und dann los. Auf dem Feld angekommen startete ich die Gelenkwelle um die Spritze in Gang zu setzen. Aber an den Düsen kam nichts, statt dessen hörte ich ein Plätschern. Ich schaltete ab und mußte feststellen, das sich der Verbindungsschlauch gelöst hatte und das etwa 50 l Spritzmittel ausgelaufen war. Na ja, ich also rann und repariert.
Beim zweiten Versuch klappte es dann. Zwei Felder waren zu spritzen. Als ich das erste Feld fast fertig hatte, löste sich der ganze Tank vom Traktor. Der Sicherungsbolzen an der Ackerschiene hatte sich verabschiedet.
Super dachte ich, so kann’s weitergehen. Na ja es gibt nichts was sich nicht lösen läßt. Ich habe den Behälter wieder angehängt. Gott sei Dank ist dem Tank nichts passiert. Ich habe dann das zweite Feld fast fertig spritzen können, obwohl es für die letzten 20 m nicht mehr reichte, weil am Anfang zuviel Spritzmittel ausgetreten war.
Ich habe dann das Gestänge eingeklappt und wollte eigentlich nach Hause fahren. Leider wurde nichts daraus. Der Traktor ging aus. Mist, kein Diesel mehr, aber ich habe ja noch Ersatz. Eingefüllt, gestartet, schön wär’s, der Motor drehte nur noch gequält. Es sah so aus, als wenn die Batterien am Ende wären.
Dabei sind die Batterien noch keine 2 Monate alt. Wahrscheinlich hat der Generator nicht geladen.
Waren ja nur 5 km zu laufen. Ich wollte mit meinem Bulli zurück kommen, die Batterien ausbauen und nach dem Laden wieder zum Traktor zurück kommen. Interessant war, das ich gar nicht sauer war, über die Geschehnisse. Ich lasse mir doch meinen Tag nicht verderben. Zuhause angekommen ging es aber gerade so weiter. Mein Bulli sprang nicht an, was ich auch versuchte. Der Motor drehte, aber er sprang nicht an. Egal, ich hatte ja noch den kleinen Traktor, dachte ich mir so. Aber auch diese Möglichkeit schied aus, da im Tank nicht mehr genügend Diesel war um ihn zu benutzen.
Ich rief deshalb einen Nachbarn an, der mich mit seinem Traktor anschleppen sollte.
Dort angekommen versuchte ich nochmals meinen Traktor zu starten und man mag es nicht glauben, er sprang ohne Probleme an.
Geht’s noch, hahaaa. Ich glaube es ja nicht. Ich fuhr nach Hause.
Bei meinem Bulli stellte ich nach Stunden fest, das der Zündanlassschalter defekt war. Es gab keinen Kontakt an die Einspritzpumpe. Ich habe es damit gelöst, das ich wie ein Autodieb das Auto einfach kurzschloß.
Also ein ereignisreicher Tag mit viel Lerneffekt. Geburtstagsparty war nicht, kein gemütliches Beisammensein, keine Telefonate mit Glückwünschen, selbst meine Schwiegereltern die hier wohnen hatten es wohl verdrängt. Zwei Facebookeinträge, ein Forumseintrag und eine Mail waren alles was mich daran erinnerte, das heute wohl mein Geburtstag war.
Ja es wird immer weniger, ich scheine mittlerweile total außerhalb zu stehen. Jedes Jahr wird es ein bißchen weniger. Werde wohl bald anonym von der bildfläche ganz verschwunden sein. Hatte ich mir mein Leben so vorgestellt?.

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Nachdenklich geworden .......

Beitrag  berton am Do Mai 13, 2010 6:42 pm

Ich wurde seit langer Zeit wieder mal auf was aufmerksam, was mich gefesselt hat und das ich eigentlich schon vergessen hatte.
Was ist im Leben eigentlich wichtig?
Schon des öfteren war ich an der stelle, wo alles sonnenklar vor mir lag. Ich wußte was wichtig für mich ist, wohin ich mich entwickeln möchte und an welcher Stelle der Vervollkommnung ich stehe.
Dies sind die wichtigsten Momente in einem Leben, zu wissen was man will und welches Ziel man erreichen möchte.
Leider entgleitet dieses Ziel immer wieder, man driftet ab, verliert sich in Nonsens und findet sich in Depressionen wieder. Man fragt sich wie man da eigentlich hinein geraten ist.
Im Prinzip ist es ganz einfach. Jedesmal wenn man seine Ideale verrät, sich an Anderen orientiert, dies über eigenes stellt, verliert man sich. Ehe man sich versieht findet man sich in einem anderen Leben wieder, das niemals so gewollt oder beabsichtigt war.
Manchmal merkt man es noch rechtzeitig, manchmal dauert es aber zu lange, so das man die ursprünglichen Gedanken nicht mehr findet.
Ich spüre es immer dann, wenn es sich wie ein riesiges Loch in meinem Bauch bemerkbar macht.
Die Gefühle fehlen, ich bin dann mit mir selbst anonym. Ich verlange nicht das mich jemand versteht, das habe ich mittlerweile aufgegeben. Vielleicht ist es ja auch die Ursache wieso ich eigentlich einsam und alleine unter den ganzen Menschen unterwegs bin.
Nehmen wir doch mal mein unmittelbares Umfeld.
Ich bin Mittel zum Zweck, weil ich das biete, was sie selbst nicht leisten können.
Ich habe im Gegensatz dazu immer das erreicht, was ich mir vorgenommen habe und dies immer mit dem nötigen Erfolgserlebnis. Wenn auch der Erfolg nur von geringer Dauer war.
Ist es nicht wichtig das Ziel zu erreichen, wer sagt das man das Ergebnis für alle Zeit der Welt warm halten muß?
Wenn ich es genau betrachte, wäre ich ohne die nachfolgenden Katastrophen nach dem ich das Ziel erreichte, niemals zu dem geworden, der ich jetzt bin.
Ich habe mich im laufe der Zeit zu einem Allroundgenie entwickelt. Ich habe mich des öfteren gefragt, ob es irgend etwas gibt, was ich noch nicht ausprobiert und danach irgendwie erreicht habe?
Vielleicht ist es ja das ständig auf der Flucht zu sein vor Langweile und Endgültigkeit.
Ich liebe die Abwechslung, die Herausforderung an mich selbst, wobei es sich hierbei gar nicht um ein bestimmtes Ergebnis dreht, sondern nur das ich es gelöst habe. Danach kann ich es ad Akta legen.
Ich weiß nicht ob das jemand überhaupt nachvollziehen kann. Mich erfüllen diese täglichen Herausforderungen, ich fühle mich lebendig.
Das einzige was mir ein wenig ein Strich durch die Rechnung macht, ist das mein Körper, gezeichnet durch die ständigen Herausforderung, dem fortschreitenden Alter und der nun mal existierenden Krankheit.
Ist schon eine interessante Sache, das sich jetzt öfters der Gedanke an den Tod sich in meine Überlegungen einschleicht. Ihn werde ich wohl nicht besiegen können, aber durch meine Lebensweise scheine ich es hinaus zögern zu können.
Es gibt Tage, da habe ich ihn bereits vergessen und es ist so wie früher, aber es ist ein Selbstbetrug, wie er mir immer deutlicher vor Augen führt.
Naja ich scheine ja alles mitgenommen zu haben, was mir begegnet ist und wenn es sich nicht vermeiden läßt werde ich wohl um den Deal mit ihm nicht rumkommen, der mich mein Leben kostet.

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schlaflose Nächte

Beitrag  berton am Fr Mai 14, 2010 8:00 am

Ich habe wieder einmal eine schlaflose Nacht hinter mich gebracht.
Immer noch quälen mich die Gedanken an den Betrug, der an mir von einem Ungarn und meiner Ex an mir begangen worden ist und mir einen Totalverlust sämtlicher finanzieller mittel beschert hatte.
Ich komme da ab und an in eine Schleife der Gedankenrachsucht, in der ich mir vorstelle, wie ich sie dafür bestrafe. Im Gedanken sinne ich nach dem perfekten Verbrechen, das aber so grausam angelegt ist, das sie auch so leiden wie ich und ich für das Verbrechen das mir zugefügt wurde entschädigt werde.
Leider ist das wohl ein Wunschgedanke, der sich nie erfüllen wird.
Obwohl ich alles beweisen kann mittlerweile, schlägt das Gesetz unbarmherzig zu, indem das meiste bereits verjährt ist.
Das was an Straftatbeständen noch verfolgbar wäre, wird seit 3 Jahren von einem Staatsanwalt an einen anderen übergeben und ich werde immer aufs Neue vertröstet, bzw. man antwortet mir erst gar nicht.
Ich habe mich schon oft gefragt, ob dieses Desinteresse eigentlich eine Berechtigung beinhaltet selbst tätig zu werden.
Bisher habe ich immer davor zurück geschreckt, weil die Auswirkungen auf Selbstjustiz beinhalten würden, das ich selbst hinter Gittern mein Leben fristen müßte.
Ich verstehe das ganze nicht. Ich habe Urteile gegen den Ungarn in der Hand, durch die er mir zu Schadensersatz verpflichtet ist. Sein Vermögen hat er vor 3 Jahren seinem Sohn verschenkt und besitzt nichts mehr, das verwertbar wäre. An seinen Lohn komme ich nicht heran, da er in Bulgarien arbeitet, dort etwa nach eigenen Angaben 1000 Euro verdient, aber der Gerichtsvollzieher im Ausland nicht pfändet.
Jedes Mal wenn ich diesen Mann sehe macht er sich lustig über mich. Kann das wirklich sein, das Verbrechen ungesühnt bleibt?
Ein weitere Punkt ist meine Ex in Deutschland. Sie demonstriert mir, wie wenig ihr etwas an dem hier liegt, das es nur darum geht mich zu treffen.
Die Häuser die ich damals von meinem Geld erworben habe zerfallen nach einander. Sie war seit Jahren nicht mehr in Ungarn. Sie verwertet ihre Trophäen aus dem begangenen Betrug nicht einmal. Kann man einem noch deutlicher zeigen das es nicht um die Dinge ging, sondern nur darum mich zu vernichten.
Ich dachte eigentlich das ich über das Ganze hinweg wäre, frei von Emotionen und damit von ihr und ihren Mittätern, aber weit gefehlt.
Solange jemand im unmittelbaren Umfeld mir durch Spott vor Augen hält, was ich für ein Loser bin, wird sich nichts daran ändern.
Ich weiß, das ich keiner bin, ganz im Gegenteil.
Trotzdem haben die Wunden der Vergangenheit immer noch große Auswirkungen auf mein Leben. Durch die fehlende finanzielle Basis, sprich der Rückhalt wenn man etwas wagt, lande ich immer wieder in Entbehrungen und Opfer bringen müssen.
Dabei habe ich das recht auf meiner Seite, kann es aber nicht mehr legal anwenden.
Wie gerne würde ich auch mal mit meinem Schatz Urlaub machen, was aber durch die ständig angespannte finanzielle Situation nicht möglich ist.
Wie gerne würde ich morgens aufwachen, mit der Gewißheit, das keinerlei Hiobsbotschaften auf mich warten, die daraus resultieren, weil die Maschinen veraltet und Reparaturanfällig sind..
Na ja dies bleibt wohl ein zur Zeit nicht erfüllbarer Wunsch, aber ich arbeite daran.
Vielleicht sollte ich tatsächlich in eine andere Umgebung ziehen, in der ich nicht ständig meiner Vergangenheit über den Weg laufe., denn wer weiß, vielleicht habe ich mich eines Tages nicht mehr unter Kontrolle und fordere meine Rechnung auf meine Weise ein

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Erinnerungen an einen perfekten Tag

Beitrag  berton am Mo Mai 17, 2010 8:37 am

Beim aufräumen bin ich wieder einmal über die zwei Flaschen Eiswein, Dürkheimer Fronhof, 1985, in 375ml Flaschen gestoßen.
Ich erinnerte mich wieder einmal an meine Vision die ich seit dem Kauf vor 25 Jahren hatte. Ich wollte eine zu einem ganz besonderen Anlaß trinken und eine auf dem Sterbebett.
Beide Flaschen existieren noch, was mir zeigt, das dieser besondere Anlaß noch nicht stattgefunden hat und das ich hier schreibe zeugt davon, das auch die zweite Flasche noch nicht in Gefahr geraten ist.
Ich erinnere mich am die dritte Flasche, die ich damals verkostet hatte. Es ist ein Wein, der eine wie Öl ins Glas lief. Es war ein sehr schwerer süßer Wein, der einem gleich zu Kopf stieg. Ich erinnere mich, das ich beim verkosten die Augen schloß und mit allen Sinnen diesen Wein genoß.
Er innert mich an bessere Zeiten. Ich hatte bereits damals für eine Flasche 120 DM bezahlt und frage mich was dieser Wein wohl heute wert sein müßte.
Schon des öfteren habe ich mit dem Gedanken gespielt, eine Flasche zu veräußern, um unsere ständige Geldnot zu mildern, aber immer wieder hat mich etwas davon abgehalten.
Vielleicht, weil ich mich sonst dieses Momentes beraubt sehe, indem ich die Flasche zu einem ganz besonderen Anlaß trinke oder weil ich dann unmittelbar vor dem Sterbebett stehe, vor dem nichts anderes mehr kommen kann.
Ich bin jetzt 52 und gesundheitlich nicht mehr ganz so auf der Höhe. Muß ich mich damit abfinden, das die eine Flasche wohl niemals geköpft werden wird, weil das Highlight im Leben nicht erreicht wurde?
Vielleicht hatte ich es ja bereits und habe den Anlaß nicht erkannt, bei dem die Flasche geköpft werden sollte.
Naja vielleicht bin ich aber auch zu geizig oder ich will weiterhin aus der Erinnerung leben, an den Moment vor 25 Jahren, an dem ich „der König“ war, der sich diesen edlen Tropfen kaufen konnte.
Die Frage die sich auch stellt ist, ob man stets nach etwas besseren strebt und somit immer ein Ziel vor Augen haben muß, anstatt das Ziel als erreicht abhaken zu können und sich die Belohnung zu zuerkennen.
Wenn ich es genauer betrachte, war mein Hoch schon vor langer Zeit und um da wieder hin zu kommen, oder dies sogar noch zu übertreffen scheint jedenfalls aus der Sicht von heute schier unmöglich zu sein.
Sollte ich das Ziel niedriger stecken oder als unerreichbar abhaken und den „Traum von einer Flasche Wein“ an einen weiter veräußern, der diesen Traum noch erreichen kann.
Die Frage die siech aber dann auch stellt ist, ob derjenige es zu würdigen weiß oder ob es für ihn einfach nur eine Flasche guter Wein ist, ohne besondere Bedeutung.
Wie entscheidet man sich. Ich erinnere mich an den Film die unendliche Geschichte, als das Gespenst auf der Uhr aus seinen Erinnerungen an diesen Wein schwelgt. So geht es mir. Ich erinnere mich an jeden Tropfen, den ich damals zu mir nahm, an den Genuß, der mir seitdem nicht mehr begegnet ist. Sollte es dabei bleiben?
Wer die Wahl hat, hat die Qual und diese wird wohl für mich noch weiterhin existent sein, solange ich keine Entscheidung getroffen habe.

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Regen Regen Regen

Beitrag  berton am Di Mai 18, 2010 3:05 pm

Seit „Wochen“ regnet es als wenn jemand vergessen hätte die Schleusen zu schließen.
Auf der einen Seite brauchen wir nicht zu bewässern, was letztes Jahr um diese Zeit bereits voll im Gang war, auf der anderen schlägt das mittlerweile mächtig aufs Gemüt.
Ständig im Haus bleiben zu müssen und sich mit Dingen beschäftigen, die seit Jahren aufgelaufen sind, ist nicht so der HIT.
Ich habe mir vorgenommen die ganzen Papiere auf den neuesten Stand zu bringen, sprich altes ausgemistet und neu durch organisieren.
Ich habe deutlich gespürt, welche Belastung es ist mit dem alten konfrontiert zu werden.
Wieder einmal sind die Erinnerungen wach geworden, die mir gezeigt habe welche Fehler und Erfahrungen ich gemacht hatte.
Das Wetter paßte dazu. Immer wieder diese Orkanartigen Böen, die ums Haus strichen. Manchmal dachte ich, das mich meine Vergangenheit durch dieses Böen verschlingen will, bildlich gesehen.
Ich beschloß nicht alles auf einmal auszumisten, weil mich das wohl überfordert hätte.
Ist ja schon eine verrückte Welt. Unser Nachbar hat uns angeboten, den Spargel, der nicht die nötige Verkaufsqualität hat abzuholen. Das sind die Spargel, die zu kurz geraten oder bereits an den Spitzen eine Verfärbung haben. Das war echt cool, da wir so in den Besitz von etwa 10 kg frischen Spargel gekommen sind. Er meinte, das wir wenn wir möchten uns jeden Tag diesen abholen können, was OK ist, da wir in der 300l Truhe noch viel Platz haben.
Andere Leute bezahlen dafür ein Vermögen und wir bekommen es geschenkt, Very Happy .
Sollte ich jetzt schreiben, „Jeder wie er es verdient“?
Ups bei dem Wetter wird man ziemlich schnell müde.
Den Luxus eines Mittagsschlaf habe ich mir selten gegönnt, was ich aber jetzt nachholen werde.
Gähn, dann mal bis demnächst.

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Mittelasiatischer Owtscharka

Beitrag  berton am So Mai 23, 2010 8:04 pm

Nein, es ist kein Schamane und auch kein Geistwesen, sondern es lebt jetzt mitten unter uns. Ich habe sie heute getroffen und mich unsterblich in sie verliebt und sofort mit nach Hause genommen.
Sie hat sich soffort in unseren Familienverbund eingegliedert, als wenn Sie schon immer zu uns gehört hat.
Susika heißt sie. Sie ist jetzt 8 Wochen alt, wird etwa 70 cm groß, gemessen an der Schulterhöhe und über 60 kg schwer.
Hier ein paar Fotos von unserer neuen Mitbewohnerin


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.... und wieder gilt es Abschied zu nehmen

Beitrag  berton am Fr Jun 04, 2010 12:26 pm

Ja es ist wieder mal soweit, das uns ein Familienmitglied verläßt.
Sori unsere 5 Jahre alte Stute hat ein neues zuhause gefunden. Sie wird in Zukunft in Österreich bei einer Familie mit 2 Kindern zuhause sein.
Es ist komisch, wie nah mir das geht. Als die Entscheidung getroffen wurde, schossen mir Wasserfälle in die Augen. Eigentlich sollte ich froh sein das sie es gut getroffen hat.
Erst jetzt werde ich mit "Muttergefühlen" konfrontiert und muß loslassen.
Es ist schwierig für mich zu sehen, wie das was ich mir mühevoll aufgebaut habe sich immer mehr in Einzelteile auflöst und aus meinem Leben verschwindet.
Ich denke Sori hat gespürt, das der Abschied wohl bevorstehen wird, denn sie war heute sehr anhänglich und schmusebedürftig, fast so, als wenn sie mich beeinflussen wollte es mir doch noch mal zu überlegen.
Das Leben spielt mit mir ein eigenartiges Spiel. Es läßt keinerlei Gefühle aus, so das das Spektrum, das ich erlebe sehr kontrastreich ist.
Ich weiß nicht wie ich das Gefühl des gespaltenseins besser beschreiben kann, als jetzt das Beispiel mit Sori.
Die emotionale Bindung zu meinen Tieren ist doch schon sehr stark geworden, ja sie nehmen bereits menschliche Züge an.
Kann man eigentlich einen Preis für ein Lebewesen bestimmen?
Wie hoch wäre dann wohl mein Preis. Ich fand es sehr schwierig mich auf einen Betrag festzulegen.
Ich fand es irgendwie abartig darüber zu verhandeln. Lieber wäre es mir gewesen wenn Sori selbst die Entscheidung getroffen hätte, wo sie leben will und ohne den Faktor Geld.
Naja scheinbar vertragen sie sich, da Sori dem Mädchen gestattet hat aufzusitzen und das obwohl es das erste Mal in ihrem Leben war, das sie ein zusätzliches Gewicht tragen musste.
Soweit könnte man deuten das sie grundsätzlich nicht abgeneigt ist.

Das Wetter zermürbt mich ein wenig.
Heute ist der 25. Tag, an dem es regnet. Die Gebäüde haben Schaden genommen. Durch den vielen Regen haben die Lehmwände stark gelitten und eine großen Riss in der Fasade verursacht. Gestern ist eine Decke herunter gekommen in einem Nebengebäude.
Die Nutzpflanzen hinken hinterher, da die Wärme fehlt.
Futter können wir nicht machen, da es nicht trocknet. Wer weiß was uns dieses Jahr noch so bescherrt.

Überrascht haben mich die Meldungen im Notizblock. Da scheint es ein anderes Forum zu geben, aufdas in diesem Forum hingewiesen wird, aber eine URL wird nicht gepostet. Scheinbar ist es die konspirative Verschwörungsübrigbleibsel aus den Leuten, die diesem den Garaus gemacht haben.
Wenn also schon Werbung für ein anderes Forum, wieso dann so geheimnisvoll, es sei denn man greift auf das Prinzip der Auslese zurück und Menschen wie ich sind dort nicht erwünscht, bzw. man fühlt sich mit dem konfrontiert, was man hier verbrochen hat.
Es lebe das Herdentum und seine Wächter, der Kontrollzwang und die Selbsttäuschung etwas anderes zu machen.
Eigentlich ist es doch genau das was alle Foren auch machen, indem sie selectieren und wenige allen einen Stempel aufdrücken.
Irgendwie bin ich froh, das ich nicht zu der Gruppe der Blender und Blinden dazu gehöre. Very Happy

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Eine schwierige Entscheidung

Beitrag  berton am Mo Jun 07, 2010 5:45 am

Gestern erreichte mich der Anruf meiner Mutter, das ihr Lebensgefährte gestorben sei. Er litt schon eine lange Zeit an Krebs, so das wir eigentlich damit gerechnet haben.
Meine Mutter lebt etwa 1200 km von uns entfernt und vom Gefühl her will ich zur Beerdigung fahren.
Dies hat mehrere Gründe.
Zum einen, um Walfred die letzte Ehre zu erweisen, aber auch, als Chance einer Versöhnung mit meinen Kids und meinen Geschwistern, die ich seit über 15 Jahren nicht mehr gesehen habe.
Im Gegensatz dazu steht zur Zeit unsere finanzielle Situation. Die Reise würde unser Budged sprengen, sprich die Reserven für diesen Monat total verschlingen. Der Verkaufspreis für Sori werden wir erst dann bekommen, wenn der Stall der neuen Besitzer fertig ist und wir sie ihnen bringen werden. Wir können dann wieder aufatmen, aber wann das so weit ist wissen die Götter.
Ich bin mir bewußt, das dies eine einmalige Chance ist, die nicht so schnell wiederkommen wird, die letzte Aufgabe der Familienzusammenführung und Versöhnung anzugehen.
Schade nur, das ich wieder einmal bis an die Existenzgrenze gehen muß, um dies wahrzunehmen.
Ich werde mich mit meiner Frau also heute Nachmittag ins Auto setzen und nach Deutschland fahren.
Ich habe ein gemischtes Gefühl, was den morgigen Tag betrifft.
Aber wie schon so oft in meinem Leben folge ich meinem Gefühl und blende die damit verbundenen Kosten aus, obwohl sie schwer tragen.

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Hölle und Eiszeit

Beitrag  berton am Mi Jun 16, 2010 6:01 am

Tja das mit der Familienzusammenführung hat wohl nicht geklappt. Als wir nach über 12 Stunden Fahrt angekommen waren, erwartete uns eine Enttäuschung. Weder meine Kids als auch meine Geschwister hatten es nötig uns wenigstens zu begrüßen.
Es hat mich schwer getroffen, welche Eiszeit doch zwischen uns herrscht. Naja wir sind ja auch nicht deswegen gekommen.
Interessant an dieser Beerdigung war, das es im wesentlichen bei den Anderen darum ging sich nach etlicher Zeit mal wieder auszusprechen. Meine Mutter saß mit uns etwas abseits alleine. Der Magnet schien der neue Mann meiner jüngsten Schwester zu sein. Es ist erstaunlich wie doch Geld immer noch die größte Anziehungskraft hat. Der Mann meiner Schwester ist ein höherer Manager bei Daimler Benz und somit hat er auch ein finanzielles Polster das ihm und meiner Schwester ein angenehmes Leben zu ermöglichen.
Auch hier in HU scheint dies sich fortzusetzen. Es scheint so, als wenn ich auf einem Pulverfass sitze. Obwohl ich ein Gerichtsurteil habe, das beweist das die Felder von mir bezahlt wurden und ich gegen den "Nochbesitzer" ein Pfändungsbeschluß über eine größere Summe habe, hören die Angriffe gegen uns nicht auf. Er hat doch echt die Frechheit uns einen Anwalt auf den Hals zu hetzen, der uns die Nutzung der Felder untersagt, die laut Urteil von uns bezahlt wurden, aber immer noch auf seinem Namen steht.
Ebenso eine Anzeige wegen dem von uns errichteten Zaun, der angeblich zu nah an der Straße ist, obwohl etwa 100m weiter ein anderer direkt an der Grenze errichtet wurde. Dieser Anzeiger sitzt im Gemeinderat und hat eigenes Intresse uns um unser Land zu bringen, da er die restlichen 180 ha um uns herum bereits besitzt.
Es ist schwierig ruhig zu bleiben bei soviel Druck von außen.
Auch sonst läuft es nicht rund.
Der Traktor springt sehr schlecht an, das Mähwerk wurde beim letzten Einsatz stark beschädigt und zu guter letzt ist von meinem Bulli der Anlasser defekt und läßt sich nicht ausbauen, da eine Imbusschraube fest sitzt.
Also alles wie gehabt. Leben an der oberen Grenze der Emotionen.
Es gibt aber auch einen Lichtblick. Bei meinem Besuch in Stuttgart habe ich die letzten Urteile dem Staatsanwalt überreicht, der mir in Aussicht gestellt hat, das eine Entscheidung ob Anklage erhoben wird unmittelbar bevorsteht. Vielleicht bekommt ja meine Ex endlich die Rechnung für ihren Betrug serviert.
Ansonsten ist alles paletti. Am Samstag steht die Überführung von Sori zu ihren neuen Besitzern bevor. Dies löst bei mir ein ungutes Gefühl aus. Einmal das ich so einen Transport über 800 km das erste Mal mache und zweitens weil wieder ein Familienmitglied uns verlät.
Ich merke an dieser Situation, wie ich immer noch an dem Ist Zustand festhalten will und eine Veränderung mich doch noch aus der Fassung bringt.
Tja, es ist wie es ist. Es scheint doch so zu sein, das ich durch meine Lebensweise und die Art wie ich mich im Außen darstelle mir keine Freunde zu machen scheine.

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Ein ungutes Gefühl macht sich breit

Beitrag  berton am So Jun 20, 2010 9:14 am

Irgendwie scheine ich mich im Kreis zu drehen. Mein Leben scheint irgendwie anders zu verlaufen wie bei anderen. Ich kann tun und lassen was ich will, es scheint irgendwie immer auf das Gleiche heraus zu kommen.
Ich ecke immer an. Ich weiß nicht ob es jemand verstehen kann, aber im Grunde meines Herzens bin ich jemand der versucht es allen recht zu machen. Ich verabscheue Gewalt und Streitereien und bin immer zu jedem Kompromiß bereit.
Ist das vielleicht der Grund dafür, das wenn ich jemand den kleinen Finger reiche er dies sofort zu seinen Gunsten ausnutzt und sich alles unter den Nagel reißen will.
Der Transport von Sori zögert sich noch ein wenig hinaus.
Als wir gestern starten wollten hat sich herausgestellt, das wir eine Transport und Gesundheitsbescheinigung benötigen, die ich erst besorgen muß. So müssen wir mindestens eine Woche noch warten.
Dadurch kommen wir wieder Mal in eine präkäre finanzielle Situation. Die Kosten der Gesundheitsprüfung waren nicht mit einkalkuliert. Zudem das unser Mähwerk kaputt gegegangen ist und Reparaturen am Traktor zu machen sind stellt dies mich erneut vor eine Herausforderung. Der Kaufpreis war eigentlich fest eingeplant. Durch das Verschieben des Transports, schieben sich jetzt auch die Reparaturen hinaus.
Dies hat auch gravierende Folgen auf die futterversorgung, da wir nicht mähen können und somit die Tiere nicht ausreichend versorgt werden können. Das sind die Nachteile, wenn man als Selbstversorger ohne finanziellen Rückhalt lebt.
Zudem machen die Ungaren wieder Theater. Sowohl derjenige, der die Felder noch auf seinem Namen hat, als auch der der uns von unserem Land vertreiben will, um alleiniger Besitzer des Bezirks zu werden versuchen uns da Leben schwer zu machen. Ich habe mittlerweile Urteile in der hand, die Felder sind zu meinen Gunsten vom gerichtvollzieher beschlagnahmt, vom Gericht wurde eine Einstweilige Verfügung erlassen nd ztrotzdem kehrt keine Ruhe ein.
Eigentlich können sie nichts ausrichten, aber durch ihre Aktionen treffen sie uns emotional. Die Gefahr, das sie wieder Aktionen durchführen, wie Zäune zerschneiden oder Sonstiges führt dazu, das wir die Tiere nicht mehr alleine auf der Weide stehen lassen können.,
Ich bin es leid, immer wieder an vorderster Front zu stehen und mich rechtfertigen zu müssen, obwohl ich im Recht bin.
Am liebsten würde ich alles hinschmeissen und mich zurück ziehen, wobei ich wieder an der Verantwortungsfrage stehe, die ich gegenüber meinen Tieren habe.
Ich komme auch mit der ungarischen Gesetzeslage nicht klar. Irgendwie scheint hier alles dehnbar und Auslegungssache zu sein. Nichts ist so wie es auf Papier gedruckt wurde. Vetternwirtschaft, Beziehungen und Geld sind die wirklichen Herrscher und sorgen dafür, das das Recht immer mehr gebeugt wird. Die Ausländerfeindlichkeit hat seit den Wahlen noch zugenommen.
Ich frage mich ernsthaft, ob dies in Deutschland auch so ist oder ob es im Moment nur durch meine emotionale Lebenslage so scheint, das ich mich pemanent bedroht fühle.
Ich bedaure auch, das das Forum nur noch als Leiche existiert, weil ich durch den Austausch mit Anderen auch mit Themen konfrontiert wurde und so auch Ablenkung erfahren habe.
Naja es scheint so zu sein wie es ist. Ich werde wohl meinen Weg weiterhin alleine meistern müssen, ohne einen regen Austausch mit Anderen.
Meine Kenntnisse als „Tierarzt“ haben sich weiter entwickelt. Ich behandle wie selbstverständlich meine Tiere mittlerweile selbst und bin erstaunt, wieviel Wissen ich mir doch in den letzten Jahren angeeignet habe. Die Erfolgsquote liegt derzeit bei 100 %, der von mir behandelten Tiere
Ich bin dankbar über die Existenz des Internets, so das ich anhand der Symptome schnell reagieren kann, um bereits in der Anfangsphase tätig werden zu können.
Dies ist auch durch die Einstellung des ungarischen Tierarztes vor Ort notwendig geworden, der entweder nicht erreichbar oder wenn dann erst in den nächsten Tagen vorbei schauen will, wo in der Vergangenheit die Tiere bereits zum Tode verurteilt gewesen sind.
Naja, es ist immer ein sehr emotionale Sache bei mir und ich denke das es nicht nur auf die Medizin ankommt, sondern auch auf die innere Ausstrahlung, die ich dem Tier zeige. Ich habe festgestellt, das die Tiere mir vertrauen und mich gewähren lassen.
Dadurch werde auch ich immer sicherer im Umgang damit.
Im Moment habe ich ein sehr ungutes Gefühl. Ich weiß eigentlich nicht was los ist, aber eine mir unerklärliche Angst macht sich im Bauch breit, fast so als wenn sich irgendwas zusammen braut von dem ich noch nichts weiß, es aber bereits fühle.
Wie gerne würde ich jemand an meiner Seite haben, mit dem ich mich darüber austauschen kann. Ich scheine aber zwischen Wunschdenken und dem was tatsächlich zur Verfügung stehenden einen getrübten Blick zu haben. Es gibt bestimmt Menschen, die mir gerne zur Seite stehen würden, aber die ich aufgrund der bereits gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit nicht an mich ranlasse. Somit verhindere ich eigentlich die Erfüllung meiner Wünsche und verdamme mich dahingehend es weiterhin mit mir selbst ausmachen zu müssen.
Vielleicht ist es aber auch eine Art mit der Angst umgehen zu können. Dadurch bin ich ständig mit Dingen beschäftigt und habe keine Zeit mir ein wirkliches Bild der momentanen Situation zu machen, mich statisch festzulegen.
Nicht mehr daran denken zu müssen, das mein Krankheitsbild jederzeit dazu führen kann, das es von einer Sekunde auf die Andere zu Ende sein kann.

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Es spitzt sich wieder zu

Beitrag  berton am Do Jun 24, 2010 10:26 pm

So langsam weiß ich nicht mehr weiter. Es ist wirklich der Wurm drin. Ich habe heute eine Anzeige bekommen, wonach ich unsere Weide zu nah an der Sztraße eingezäunt haben soll. Ich war deswegen auf dem Feldamt ummit die Grundstücksgrenzen anzusehen und die Straßenbreite, die der Gemeinde gehört. dabei stellte ich fest, das die Vorwürfe berechtigt sind und ich tatsächlich ein Meter zu weit eingezäunt hatte.
Was mir aber nicht verstehe ist, das der ungarische Nachbar, noch einen Meter weiter an die Strasse mit seinem Zaun ist und bei ihm nichts beanstandet wurde.
Ich habe deshalb bei der Gemeinde nachgefragt und als Antwort erhalten, das ihn niemand angezeigt hat und somit kein Verfahren in Gang gesetzt wurde. Außerdem obliegt es dem Eigentümer, sprich BGM Amt, gegen wen Sie vorgehen.
Glaub ich es noch?
Das ist doch pure Diskriminierung von Ausländern.
Der Witz an der Sache ist, das der Anzeiger derjenige ist, der es auf unser Land abgesehen hat und zudem noch Mitglied im Landwirtschaftsausschuss ist.
Er rüstet auf um uns aus dem Land zu vertreiben und somit sich auch unser Land unter den Nagel reißen kann.
Was macht man in solch einer Situation?
So langsam kommt es echt heftig. Ich habe einen Mail an den Ombudsman geschrieben und um einen Termin gebeten.
Außerdem habe ich vor, eine Klage beim ungarischen Verfassungsgericht einzureichen, wegen Diskriminierendes verhalten.
Mittlerweile habe ich meine Ex im Griff und alle Beweise die sie stoppen erstritten, jetzt habe ich erneut ein Gegner der mir ans Leder will. Ob dies irgend mal aufhört?
Da sich die Lage zuspitzt werde ich wohl nicht umhin kommen jetzt doch einen Waffenschein zu beantragen, da wir im Außenbereich ohne Nachbarn wohnen und ich die Drohung des Ungarn ernst nehme, das er dafür sorgen wird, das wir hier verschwinden.
Ich werde morgen die notwendigen Schritte einleiten.

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ist schon erstaunlich.......

Beitrag  berton am Do Jul 08, 2010 11:51 pm

Ich bin richtig stolz auf mich, wie ich es doch in der Zwischenzeit hin bekomme mich effektiv zu wehren.
Die vergangenen Jahre haben mich geprägt. Mein ungarisch ist mittlerweile so gut, das das, was ich ausdrücken will beim Anderen auch ankommt.
Durch die ständigen Konfrontationen mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten habe ich die Vorgehensweise in der Form gelernt, das ich mittlerweile weiß wo ich suchen muß und Dank Google auch einen halbwegs vom Inhalt verständlichen Brief erstellen kann.
So gewappnet kann ich meinen Widersachern Parolie bieten.
Sori hat uns nun endlich verlassen und lebt bei ihrer neuen Familie in Österreich.
Ist schon komisch, das ich obwohl sie bei uns geboren und aufgewachsen ist, mit ihrem Verkauf so gar nichts mehr an Gefühlen zurück geblieben ist. Vielleicht ist es ja eine Schutzfunktion, die ich mir angeeignet habe um nicht alles so emotional an mich heran zu lassen.
Im Moment bin ich am Futter machen. Wie so oft wollen die Maschinen nicht so wie ich. Gestern ist das Mähwerk ausgefallen. Ein Glück, das ich gelernt habe zu improvisieren. Das Ersatzteil würde 350 Euro kosten, aber ich habe eine Lösung gefunden, wie man es reparieren kann und somit 300 Euronen gespart. Morgen werde ich es einbauen und sehen ob sich meine Überlegung bewährt.
Wenn ich aber so zurückblicke auf den Jahresbeginn und was seitdem so geschehen ist, macht es mich traurig.
Es scheint tatsächlich so zu sein, das man verstärkt dem Neid und Mißgunst seiner Mitmenschen ausgesetzt ist und weil sie es nicht schaffen ihr Leben auf die Reihe zu bekommen, einem das Leben schwer machen.
Ich finde es auch schade, wie es sich im Banned entwickelt hat, so das die Aktivitäten dort zu Null tendieren. Tja, alles hat seine Zeit und mich würde ja Mal interessieren was aus den "Machern" die das Banned auf dem Gewissen haben geworden ist.
Ob Sie wohl in einem anderen Forum ihr Blendwerk weiterhin an den Mann bringen, oder ob sie auch dort bereits an Grenzen gestoßen sind.

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